Amerika, Kuba

Kuba – Meine absoluten Highlights und besten Tipps

14. März 2016
Kuba Highlights Tipps

 

Ich schmecke die leicht salzige und gleichzeitig erfrischend kühle Meeresluft auf meiner Zunge und beobachte fasziniert die wirklich beeindruckenden Wellen, die mit einer unglaublichen Wucht unerbittlich wieder und wieder gegen die Ufermauer aus massivem Stein krachen. Bei nahezu jeder neuen Welle schießt die wilde Gischt mehrere Meter hoch in die Luft und durchnässt jeden, der sich nicht rechtzeitig aus der Gefahrenzone rettet.

Ganz entspannt sitze ich an einer relativ sicheren und trockenen Stelle in der warmen Nachmittagssonne und genieße die wunderbare und absolut einzigartige Stimmung an Havanna´s Malecón. Die historische Uferpromenade der Hauptstadt Kuba´s ist eigentlich schon eines der  Wahrzeichen der Insel und somit ein echtes must-see für jeden, der zum ersten Mal hierher kommt.

 

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Zwei aufregende und spannende Wochen durfte ich mit Cubatrotter auf dieser karibischen Trauminsel verbringen. Unzählige Highlights habe ich erlebt und eine ganze Menge Erfahrungen konnte ich in dieser Zeit sammeln. Damit vielleicht auch du in naher Zukunft einen wunderschönen und perfekten Aufenthalt auf Kuba verbringen kannst, habe ich dir hier meine absoluten Höhepunkte, meine coolsten Empfehlungen und meine besten Tipps übersichtlich zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen, Träumen und Planen!

 

Erste Station auf Kuba – Das bezaubernde Havanna

 

Meine Reise beginnt direkt im lebendigen Havanna. Das kubanische Herz – dieser Titel gefällt mir einfach zu gut – ist ganz bestimmt nicht schön im klassischen Sinne. Außer vielleicht auf den für die zahlreichen Touristen ziemlich hübsch herausgeputzten Plätzen der historischen Altstadt, wie zum Beispiel der „Plaza Vieja“ oder der „Plaza de la Catedral“. Recht oft bedarf es einfach eines zweiten, liebevollen Blickes, um Havanna´s manchmal etwas rauen Charme und die eher versteckte Schönheit auch zu erkennen. Wer aber für genau diesen zweiten Blick bereit ist, den haut die Stadt einfach nur um, versprochen!

 

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Die quirlige Altstadt Havanna´s – von den Einheimischen auch gern „La Habana“ genannt – ist komplett durchzogen von kleinen, verfallenen Gässchen mit stuckverzierten Gebäuden an beiden Seiten und kunstvoller, bunter Streetart hinter jeder zweiten Ecke. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die staubigen und lauten Straßen drängt sich unweigerlich der Gedanke daran auf, wie prunkvoll diese Stadt wohl einst gewesen sein muss.

 

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Aber jetzt will ich dich nicht länger auf die Folter spannen, hier sind sechs meiner absoluten Highlights für Havanna:

 

1. Mit dem Oldtimer Kuba´s Hauptstadt unsicher machen

 

Eine aufregende Fahrt mit einem der vielen, kunterbunten Oldtimer quer durch die Stadt darfst du dir auf gar keinen Fall entgehen lassen wenn du in Havanna bist! Unten am historischen Hafen in der Altstadt kostet eine Stunde Rundfahrt umgerechnet knapp 50 Euro, oben am Capitol nur etwas mehr als die Hälfte. Das ist also eindeutig die bessere Wahl! Die verschiedenen Stationen für eventuelle Stopps kannst du dir jeweils ganz individuell aussuchen und sogar mehrstündige Touren mit anschließendem, gemeinsamen Essen mit dem Fahrer sind möglich – alles nur eine Frage des Preises.

 

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Ich habe mich letztendlich für eine Tour entlang des Malecón mit einem Stopp am berühmten „Hotel Nacional“ entschieden. Hier gingen schon Stars wie Paris Hilton ein und aus und die mondäne und erhabene Atmosphäre ist vor allem im wunderschönen Garten mit Blick auf´s Meer nahezu greifbar. Mit so einer Aussicht schmeckt der Mojito gleich doppelt so gut!

 

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Wenn du einen richtig coolen Fahrer erwischst, dann hat dieser garantiert auch die neueste kubanische Musik mit dabei und dreht diese ganz laut während du am Malecón entlangfährst. Ein richtig geniales Erlebnis, ich habe die verwunderten Blicke der Leute echt genossen… Nicht ganz so genial, aber im Nachhinein sehr lustig war auch der heftige Platzregen, der mitten unter der Fahrt über unser Cabrio hereinbrach, und wir es absolut nicht schafften, das Verdeck zu schließen…

 

2. Sich in den Gassen der Altstadt verlaufen

 

Das geht hier in Havanna tatsächlich ganz einfach und ist definitiv ein sehr erstrebenswerter Zustand. Keine Karte mitnehmen. Einmal links abbiegen und dann wieder rechts. Immer abwechselnd. Es dauert nicht lange, und schon hast du dich im Gewirr der engen und verzweigten Gässchen verlaufen. Nun bist du bereit für die wirklichen Entdeckungen im schönen „La Habana“ abseits von Lonely Planet und Co…

Mein Tipp: Halte unbedingt auch Ausschau nach den teilweise echt wunderschönen Streetart-Kunstwerken! Ich habe selten so viele tolle Exemplare wie in der Altstadt Havanna´s gesehen.

 

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Solltest du dich irgendwann rein zufällig in einer kleinen Gasse direkt unterhalb des Capitols wiederfinden (dieses ist übrigens baugleich wie sein großes Vorbild in Washington und absolut sehenswert), dann halte auf jeden Fall deine Augen nach dem hippen Restaurant „El Chanchullero“ offen. Hier kannst du dich in einer ziemlich coolen Atmosphäre nach Herzenslust sattessen. Leckere Gerichte zu günstigen Preisen sind in Havanna leider absolut nicht an der Tagesordnung, deswegen ist dieses geniale Restaurant auch ein echter Geheimtipp!

 

PicMonkey Collage

 

Natürlich kannst du auch in der Altstadt rund um den Hafen direkt von einem wunderschön restaurierten Platz zum nächsten schlendern. Am allerschönsten fand ich mit Abstand den „Plaza de la Catedral“.

 

3. Einen kubanischen Sonnenuntergang am Malecón genießen

 

Für mich ist das der mit Abstand schönste Ort und wirklich auch die coolste Art, einen wunderbaren Tag in Havanna ausklingen zu lassen. Hier unten am Meer kann man ganz herrlich auf der oft von der heißen Nachmittagssonne aufgewärmten Steinmauer sitzen und die Füße über dem Wasser in der Luft baumeln lassen. Jetzt musst du dich nur noch entscheiden, ob du lieber das bunte Potpourri verschiedenster Leute oder glänzende Oldtimer beobachten und dazu lieber gesalzenes Popcorn oder eine kleine Tüte Erdnüsse knabbern möchtest. Beides bekommst du nämlich direkt von den fliegenden Händlern geliefert und brauchst nur noch zugreifen. Manchmal fühlte ich mich wirklich fast wie im Kino…

 

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4. Der Christusstatue in Kuba einen Besuch abstatten

 

Genau wie im brasilianischen Rio de Janeiro thront auch hier in Havanna eine große, weiße Christusstatue auf einem Hügel, die erhaben die gesamte Stadt überblickt. Am besten nimmst du für nur etwa 2 Euro die kleine, klapprige Fähre ab dem „San Francisco Terminal“ im Hafen der Altstadt. Diese ist zwar meistens hoffnungslos überfüllt und verfügt auch nur über ungemütliche und wacklige Stehplätze, aber in etwa 15 Minuten hast du das Gedränge auch schon wieder überstanden und kannst nun Christus guten Tag sagen.

 

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Von hier drüben aus genießt du einen wunderschönen Blick auf das zauberhafte und glitzernde Havanna gegenüber. Ich war am frühen Nachmittag hier, aber auch gegen Abend und vor allem kurz vor dem Sonnenuntergang muss es bestimmt sehr schön hier sein. Die Stadt leuchtet dann im Licht der untergehenden Sonne und jeden Abend gegen 21 Uhr findet hier übrigens auch die berühmte Kanonenschusszeremonie statt. Falls du diese gern besuchen möchtest, der Eintritt kostet knapp 8 Euro.

 

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5. Eine eiskalte Schokolade im „Museo de la chocolate“ trinken

 

Im Schokoladenmuseum Havanna´s gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder absolvierst du erst eine der Touren durch das Museum und trinkst dann quasi als Belohnung für deine Ausdauer eine der berühmten eiskalten Schokoladen, oder du schleichst dich gleich in das angrenzende Restaurant und bestellst dir direkt die zuckersüße Köstlichkeit. Wenn du genau wie ich auch immer so große Lust auf Süßes hast, und die Tour auf gar keinen Fall abwarten kannst, dann ist das eindeutig die zu bevorzugende Variante. Ich verstehe dich da voll und ganz… In beiden Fällen lohnt es sich aber auf jeden Fall. Super lecker das Zeug!

 

6. Der kubanischen Musik lauschen

 

Musik und Lebensfreude gehören einfach zu Havanna dazu wie Ketchup zu Pommes. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit und ebenfalls egal wo du dich gerade befindest, von irgendwoher schallt immer laute Musik. Es wird gelacht, getanzt und gefeiert. Immer. Am besten machst du einfach mit, oder?

 

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Bonustipp: Während meiner vier Tage in der Stadt hat es leider auch ab und an für ein paar Stunden geregnet. Ich habe das schlechte Wetter dann einfach dazu genutzt, mir meine Nägel in einem der zahlreichen Nagelstudios (verfallene Lagerhalle mit mehreren, bunt und zweckmäßig zusammengezimmerten Tischen und Plastikhockern) lackieren zu lassen. Diese „Studios“ sind meist so rustikal und „vintage“, dass die ganze Maniküre ein einziges Erlebnis ist. Prädikat: Absolut ausprobierenswert!

 

Zweite Station in Kuba – Das wunderschöne Viñales

 

Mit dem Mietwagen fuhr ich dann direkt von Havanna ins zauberhafte und herrlich grüne Viñalestal. Die Fahrt an sich war schon eine kleine Herausforderung muss ich leider sagen, denn auf Kuba ist alles irgendwie mehr schlecht als recht ausgeschildert, und viele Orte sind einfach nicht so leicht zu finden. Zudem sind viele der Straßen in einem mehr als katastrophalen Zustand und du brauchst für alle Wege viel länger als ursprünglich geplant. Trotzdem ist ein eigener Mietwagen eine sinnvolle und gute Möglichkeit, die Insel auf eigene Faust und unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.

 

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Irgendwann gegen Abend bin dann auch ich an meinem Ziel angekommen und war schon auf den ersten Blick total beeindruckt von der dramatisch und zugleich wunderschön anmutenden Felskulisse. Genau wie im thailändischen Krabi oder in der vietnamesischen Halongbucht ragen hier unzählige Karstfelsen wie aus dem Nichts mehrere hundert Meter senkrecht in den Himmel.

Drei volle Tage habe ich im schönen Valle de Viñales verbracht. Meine liebsten Erinnerungen und besten Tipps sind diese hier:

 

1. Ganz landestypisch in einer privaten Casa übernachten

 

Eigentlich gilt dieser Tipp für ganz Kuba. Trotzdem empfehle ich es dir genau hier unbedingt. In diesem verschlafenen, karibischen Örtchen mitten in den Bergen der Insel wirst du ganz besonders liebevoll und mit mehr als offenen Armen in die verschiedenen Familien aufgenommen und bekommst das authentische Leben der Einwohner hautnah mit. Meine beiden Gastgeber Juan und Carmen haben mir jeden morgen ein leckeres Frühstück serviert und abends unheimlich gut für mich gekocht. Für knapp 12 Euro bekommst du hier sogar echten Hummer oder Languste mit Reis, Salat, Kartoffeln, Obst und einer süßen Nachspeise. Viel besser als in jedem Restaurant, versprochen!

 

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2. Das „Tal der Stille“ erkunden

 

Drei einfache Möglichkeiten und somit auch die Qual der Wahl hast du bezüglich der Fortbewegung im schönen Viñalestal. Die Erkundung der märchenhaften Landschaft klappt zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Rücken eines Pferdes gleichermaßen gut und du kannst dir einfach das für dich am passendsten erscheinende Fortbewegungsmittel aussuchen.

 

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Ich habe mich dann doch „nur“ für eine Wanderung zu Fuß entschieden, da Juan mich begleiten, und mir unterwegs einiges zum Anbau von Tabak, Kaffee und allerlei anderer Sorten Obst und Gemüse erzählen wollte. Unser abenteuerlicher Weg über Stock und Stein führte uns gute 5 kubanische Stunden lang quer durch den Nationalpark und am Ende zu einem heiligen Baum, der als Symbol für die Verschmelzung der verschiedenen Religionen auf Kuba steht. Sieht aus wie einer der Baobab´s aus Afrika, stimmt´s?

 

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An einer versteckten Stelle hinter einer kleinen Felsgruppe grub Juan dann auf einmal viele glänzende, schwarze Perlen aus dem dunkelroten Boden aus und versprach mir, daraus ein Armband für mich zu machen. Das hab ich zwar nie bekommen, aber schließlich zählt ja auch der Gedanke, oder?

 

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Sogar eine der seltenen Baumratten konnten wir während unserer Tour beobachten!

 

3. Einen Abstecher auf die Insel machen

 

Weißt du, was ein riesengroßer Vorteil von Viñales ist? Dieser hier: In der Nähe (etwa eine Autostunde entfernt) befinden sich zwei traumhaft schöne Inseln mit wirklich zauberhaften Karibikstränden, nämlich die quirlige „Cayo Levisa“ und die etwas ruhigere „Cayo Jutía“. Nach einer ganz klaren Empfehlung von Juan habe ich mich ohne weiter zu überlegen für letztere entschieden und wurde auch absolut nicht enttäuscht.

 

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Neben dem hübschen Strand mit dem wohl türkisesten Wasser von ganz Kuba steht hier auch noch ein alter, sehr vintage anmutender Leuchtturm und es gibt versunkene Mangrovenwälder mit silbern glänzendem Treibholz zu entdecken.

 

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Außerdem ist auch schon die Fahrt über den etwa 4 Kilometer langen Damm der Insel ein echtes Erlebnis. Dieser verbindet nämlich die Cayo mit dem Festland. Hätte ich als Taxi nicht diesen unendlich klapprigen Lada gewählt, wäre ich mir fast wie auf den Florida Keys vorgekommen…

 

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4. Ein Blick ins grüne Tal vom allerschönsten Aussichtspunkt

 

Ganz zufällig habe ich dann noch an meinem letzten Tag in Viñales den wohl schönsten Aussichtspunkt des Ortes gefunden. Das war so: Mit einem knallblauen und wie immer rostigen Oldtimertaxi fuhr ich am frühen Nachmittag die 4 Kilometer bis zum überall bekannten „Standard-Mirador“ beim Hotel „Los Jazmines“ und wollte von dort oben einfach mal einen Blick „runter“ werfen. Da dort aber den ganzen Tag über große Busladungen voll Touristen ankommen, und die ganze Szene damit echt nicht mehr „idyllisch“ ist, hat es mir da nicht wirklich gut gefallen. Auch der Blick haute mich jetzt nicht vom Hocker. Mit dem Taxi schon wieder zurück wollte ich dann aber auch noch nicht, zu warm und angenehm schien mir die nachmittägliche Sonne auf die Haut. Also entschloss ich mich kurzerhand, die paar Kilometer zurück ins Dorf einfach gemütlich zu laufen. Schon nach etwa 300 Metern stolperte ich dann auf der linken Seite des Schotterweges über das absolut traumhaft gelegene Restaurant „Balcón del Valle“.

 

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Von den fast schon afrikanisch anmutenden Aussichtsterrassen ist der Blick in das quietschgrüne Tal einfach nur atemberaubend. Ich konnte mich bis zum Sonnenuntergang echt nicht mehr von dort losreißen und habe mir einen Cocktail nach dem anderen bestellt. Das ganze Restaurant mutet auch ein bisschen an wie eine kleine Farm, denn während ich genüßlich an meinem Piña Colada nippte, tummelten sich hinter mir Hunde, Katzen und etwa 40 Perlhühner und Truthähne. Was für eine schöne Idylle!

 

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Station 3 in Kuba – Trinidad, was bist du schön!

 

Meine dritte und zugleich auch letzte „Sightseeingstation“ ist die verdammt hübsche und wirklich kunterbunte Kolonialstadt Trinidad mit ihren holprigen Kopfsteinpflasterstraßen und der überall nur so sprühenden Lebensfreude. Diesmal hat auch meine Fahrt mit dem Mietwagen – trotz der viel zu langen Strecke von Viñales bis hierher – außerordentlich gut geklappt! Ein Satz zur Stadt, der alles ausdrückt: Trinidad ist echt der Hammer, glaub mir!

 

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Und dass sind meine besten Tipps und schönsten Highlights:

 

1. Einen leckeren Sunset Mojito auf der Treppe genießen

 

Mit „der Treppe“ meine ich die bei der in ganz Trinidad berühmten „Casa de la musica“. Fast jeden Abend spielen hier verschiedene Bands kubanische Musik und du kannst – selbstverständlich mit einem erfrischenden Cocktail aus einer der zahlreichen Bars rundherum in der Hand – zu Salsa und Son in die Nacht tanzen. Oder vielleicht auch einfach nur gemütlich auf eben dieser Treppe sitzen und die tanzenden beobachten. So oder so ist das die perfekte Art, um einen ereignisreichen Tag in Trinidad gebührend zu feiern! Ich will doch hoffen, dass du diesen mit einem entspannten Spaziergang durch die bunten Gassen und einem nachmittäglichen Besuch auf dem gelben Kirchturm mit der traumhaft schönen Aussicht über die Dächer der Stadt verbracht hast?

 

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2. Schnorcheln am bunten Korallenriff

 

In der unmittelbaren Nähe Trinidad´s, nur etwa 15 Minuten mit dem Auto entfernt, befinden sich genau zwischen den bekannten Stränden von „La Boca“ und der „Playa Ancón“ zahlreiche Buchten mit glasklarem und türkisblauem Wasser. Meine Wahl fiel auf die kleine, feine und namenlose Bucht direkt beim Hotel „Costa Sur“. Hier konnte ich den lieben, langen Tag in der karibischen und herrlich warmen Sonne liegen und lesen, im natürlichen Felsswimmingpool ein paar Runden drehen und sogar am vorgelagerten Korallenriff wunderbar schnorcheln.

 

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Zwischendurch sorgten eisgekühlte Kokosnüsse für Erfrischung und mitgebrachte Kekse für einen zufriedenen Magen. Hier hat es mir sogar so gut gefallen, dass ich gleich am nächsten Tag genau das gleiche „Programm“ nochmal wiederholt habe!

 

3. Elfen und kubanische Wassermänner suchen im Nationalpark

 

Trinidad ist umgeben von smaragdgrünen Bergen mit glitzernden Flüssen und tiefen Seen, die zum Erkunden und Entdecken einladen. Der relativ kleine, aber dafür auch nicht so überlaufene Nationalpark „El Cubano“ war ein absolutes Highlight für mich an meinem letzten Tag in der Stadt.

Ein wunderschöner Naturpfad führt etwa eine kubanische Stunde lang an herabhängenden Wespennestern, traumhafter Vegetation und an einem Fluss entlang zu einem im dichten Dschungel versteckten Wasserfall. Hier kannst du herrlich im gar nicht mal sooo kalten Wasser baden und sogar hinter das herabstürzende Nass in eine geheimnisvolle, schwarze Höhle schwimmen.

 

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Dadurch, dass ich erst recht spät am Wasserfall ankam (etwa gegen 16 Uhr) war ich komplett alleine dort in dieser unglaublichen Märchenlandschaft. Mich hätte es absolut nicht gewundert, wenn mich beim Schwimmen – ganz wie bei den Gebrüdern Grimm – plötzlich ein schleimiger Wassermann hinunter in seine dunklen Höhlen gezogen oder Elfen und fette Trolle hinter einem Stein hervorgekrochen wären…

 

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Sollte dich wider Erwarten doch kein Wassermann entführen – ich bin ja schließlich auch noch mal ganz knapp mit meinem Leben davongekommen – und du nach diesem Abenteuer Hunger hast, habe ich noch einen ganz besonderen Restauranttipp für dich. Die gemütliche „Taberna La Botija“ mitten in der Altstadt Trinidad´s hat mit Abstand das beste Essen der Umgebung. Das beweist auch die oft verdammt lange Schlange an Menschen, die täglich ab etwa 18 Uhr auf freie Sitzplätze wartet! Probier unbedingt die Spagetti…

 

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Meine Reiseführerempfehlung für Kuba

 

Ich hatte auf Kuba den Reiseführer von Lonely Planet dabei und war voll und ganz zufrieden und glücklich damit. Zum ersten ist es mit der aktuellste auf dem Markt im Moment (Neuauflage Januar 2016) und außerdem liefert er viele interessante und individuelle Tipps für die faszinierende Insel im Herzen der Karibik!

So, dass waren meine allerliebsten Erinnerungen an zwei ganz tolle kubanische Wochen voller genialer Erlebnisse und schöner Momente! Warst du auch schon mal auf Kuba? Was waren deine Highlights auf der Insel? Ich freue mich sehr auf deinen Kommentar!

 

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Vielen Dank an Cubatrotter für die Einladung zu dieser Reise und die mehr als perfekte Organisation. Meine Meinung und Begeisterung sind wie immer echt und wurden in keinster Weise durch die Einladung beeinflusst.

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19 Comments

  • Reply Gudrun 15. März 2016 at 20:04

    Hi Melanie, ich war zeitgleich im Osten Kubas unterwegs und habe Dich auf Facebook “verfolgt”. Tolle Bilder hast Du mitgebracht aus Kuba! Liebe Grüße, Gudrun

    • Reply Melanie 16. März 2016 at 16:27

      Hi Gudrun,

      ich hab den Osten komplett weggelassen! Wie war es denn dort drüben? Dankeschön für das Kompliment mit den Bildern… :)

      LG, Melanie

      • Reply Gudrun 24. März 2016 at 14:55

        Am besten hat es mir in Gibara gefallen, eine kleine Küstenstadt mit tollen Restaurants. Da wäre ich noch gerne eine Woche geblieben!

        • Reply Melanie 29. März 2016 at 1:02

          Hi Gudrun,

          ich seh schon, ich muss unbedingt nochmal hin! ;)

          LG, Melanie

  • Reply Marion 15. März 2016 at 20:58

    Ich finde das Titelbild ganz oben echt wunderschön! Traumhaft!

  • Reply Verena 15. März 2016 at 21:01

    Was für ein schöner Reisebericht! Ich habe mich vor gut zwei Jahren sehr in Kuba verliebt und empfehle momentan allen meinen Freunden und Bekannten einen Trip dorthin um noch mal das “alte” Kuba zu erleben, denn wahrscheinlich ändert sich in den nächsten Monaten und Jahren so einiges.

    Ich stimme dir völlig zu, was die Highlights der Insel betrifft (wir hatten eine ganz ähnliche Route). Für diejenigen, die es ruhig mögen, würde ich noch einen Trip nach Soroa empfehlen, das Dorf liegt etwa auf der Hälfte der Strecke zwischen Havanna und Vinales – und der Ausritt auf den Mirador de Soroa bietet einen traumhaften Blick auf die Landschaft, vor allem bei Sonnenuntergang. Ach ja, ich könnte ja direkt wieder dort hin…
    Liebe Grüße
    Verena

    • Reply Melanie 16. März 2016 at 16:30

      Liebe Verena,

      ja, ich bin auch sehr froh, dass ich es jetzt noch nach Kuba geschafft habe. Denke auch, dass sich da einiges bald ändern wird. Bin gespannt wann das erste MC Donalds oder Starbucks direkt am Malecon in Havanna öffnet… ;) Dein Tipp mit Soroa hört sich toll an. Falls ich es nochmal nach Kuba schaffe werde ich das auf jeden Fall mit einplanen, danke dafür!

      Liebe Grüße,
      Melanie

  • Reply Sabine 17. März 2016 at 7:56

    Liebe Melanie,
    auf unserer großen Reise geht es in 3 Wochen ebenfalls endlich nach Kuba…da kommt Deine Inspiration und Deine Reisetipps genau zur rechten Zeit. Danke dafür!
    Viele Grüße aus Hawaii,
    Sabine

    • Reply Melanie 22. März 2016 at 4:52

      Liebe Sabine,

      super, das freut mich! Kuba ist wirklich toll… Ich wünsche euch dort ganz viel Spaß! :)

      LG, Melanie

  • Reply Kuba auf eigene Faust: Die aktuellsten Infos für Backpacker und Individualreisende - A World Kaleidoscope 17. März 2016 at 21:50

    […] von Good Morning World war auch gerade eben in Kuba und hat in einem wunderschönen Artikel ihre Absoluten Highlights und besten Tipps […]

  • Reply Susann 30. März 2016 at 10:48

    Hi,
    wirklich schöner Bericht. Wir fliegen in 3 Wochen auch nach Kuba. Ich hab gelesen, du hast deine Reise mit Cubatrotter gemacht. War das eine geführte Gruppentour oder eine Individualreise?
    Viele Grüße,
    Susann

    • Reply Melanie 5. April 2016 at 17:36

      Liebe Susann,

      dankeschön! Ja, ich war mit Cubatrotter unterwegs und sehr zufrieden. Das war eine individuelle Reise mit dem Mietwagen, keine Gruppenreise. Und auch sorry wegen der viel zu späten Antwort… Jetzt sind es schon nur noch 2 Wochen bis es für dich losgeht, oder? :)

      Viel Vorfreude und liebe Grüße,
      Melanie

  • Reply Matthias 1. Juni 2016 at 12:24

    Kuba steht auch noch auf unserer ToDo-Liste.
    Einfach ein toller Beitrag mit echt schönen Bildern!
    Freue mich mehr von dir zu lesen =)
    Liebe Grüße, Matthias

    • Reply Melanie 2. Juni 2016 at 13:38

      Lieber Matthias,

      wie lang ist denn deine Todo-Liste und was steht gerade ganz oben? ;)
      Dank dir für die netten Worte, hab mich gerade echt drüber gefreut!

      Liebe Grüße zurück,
      Melanie

  • Reply Corinna Woick 15. Juni 2016 at 21:38

    Hallo :)
    Das liest sich alles traumhaft!!!! Ich Fliege in 2 Wochen :) kannst du vielleicht ein paar konkrete Tipps für Unterkünfte geben??
    Corinna

    • Reply Melanie 16. Juni 2016 at 0:15

      Hallo Corinna,

      ich war fast komplett in kleinen Casa Particulares untergebracht. Das sind im Prinzip die Gästezimmer der Einheimischen. Ehrlich gesagt weiß ich die Namen der einzelnen Familien gar nicht mehr so hundertprozent, aber du kannst da nicht so arg viel richtig oder verkehrt machen. Die geben sich alle unglaublich viel Mühe, dass du dich auch wohl fühlst! :)

      LG, Melanie

  • Reply Kuba-Reisespezialist12 30. Juni 2016 at 22:33

    Hi Melanie,

    selten habe ich einen so ausführlichen und eindrucksvollen Reisebericht von einer Kuba Rundreise gelesen. Danke dafür! Mit diesen Eindrücken im Gepäck bist du sicher zum Kuba Reisespezialisten schlechthin geworden.

    • Reply Melanie 5. Juli 2016 at 21:19

      Hey,

      dank dir für die lieben Worte! Hab mich gerade echt drüber gefreut… :) Ich glaube, ich habe tatsächlich sehr viel gesehen und erlebt auf der Insel, aber als Spezialist würde ich mich noch lange nicht bezeichnen. Dafür hab ich auch viel zu viel noch nicht gesehen dort. Aber total schön und interessant war es auf Cuba, ich würde gerne irgendwann nochmal hin! Wann warst du dort und wo?

      LG, Melanie

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