Neuseeland von A bis Z
Neuseeland, Ozeanien

Neuseeland von A bis Z

25. März 2015
Neuseeland von A bis Z

 

Das ist ein Gastbeitrag von Daniel Azomji. (Dancing The Globe)

In 3 Monaten Neuseeland habe ich unglaublich viel gesehen, zugleich aber erst einen kleinen Teil von diesem einzigartigen Land entdeckt. In diesem Artikel über Neuseeland von A bis Z habe ich für dich die Eigenheiten und Prunkstücke Neuseelands zusammengefasst.

 

Auckland

Auckland ist DIE Metropole Neuseelands. In dieser Stadt mit knapp 2 Millionen Einwohnern lebt ein Drittel der neuseeländischen Bevölkerung. Leider Gottes ist das öffentliche Verkehrsnetz weder verlässlich noch günstig. Mit dem Auto hat man häufig mit verstopften Highways zu kämpfen. Alles in allem ist Auckland das wahrscheinlich unspektakulärste an Neuseeland. Vergeude hier nicht zu viel Zeit und erkunde lieber den Rest des Landes.

Busking

Busker sind Leute, die auf der Straße – meist mit einem Musikinstrument – auftreten um sich etwas dazuzuverdienen. Neuseeland ist total Busker-freundlich, die Lizenz um auf der Straße zu musizieren ist kostenlos. Entsprechend talentierte Musiker trifft man in den Straßen.

Ich habe auf meinen Reisen immer wieder andere Reisende getroffen, die sich als Busker ihre Reise, zumindest teilweise, finanziert haben. Mach dich aber schlau, wann und wo Busking erlaubt ist, du brauchst ja nicht unnötig negativ auffallen. Jede Stadt hat ihre eigenen Vorschriften, hier findest du beispielsweise die Bestimmungen für Wellington. Außerdem findet jeden Januar das World Buskers Festival in Christchurch statt.

 

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Ceroc

Ceroc, auch unter dem Namen Modern Jive bekannt, ist ein moderner Partnertanz. Die Ceroc-Szene in Auckland ist sehr groß und aktiv. Du findest jede Woche mehrere Tanzklassen und Tanzevents. Ich war beispielsweise bei einem Ceroc-Barbecue in einer Bucht in Auckland und einer Bunnies & Gentlemen-Party. Der Tanz ist für Anfänger wie auch erfahrene Tänzer aufgrund seines einfachen Grundschritts geeignet. Unbedingt ausprobieren! Mehr über Ceroc erfährst du hier.

Dunedin

Dunedin ist die zweitgrößte Stadt auf der Südinsel Neuseelands. Besonders bekannt ist sie für die Baldwin Street. Diese ist laut dem Guinness Buch der Rekorde mit einem Gefälle von 35% die steilste Straße der Welt. Es empfiehlt sich, die Straße zu Fuß zu “besteigen”. Autos quälen sich mehr die Baldwin Street hoch als dass sie fahren.

 

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Erdbeben

Neuseeland liegt direkt an der Grenze zwischen zwei Kontinentalplatten. Entsprechend gibt es täglich Erdbeben in Neuseeland. Zumeist nur kleinere der Stufe 4, die kaum spürbar sind. Manchmal zerstört Mutter Erde aber auch ganze Städte. Christchurch durchlebte 2011 zwei schwere Erdbeben, von denen sich die ehemals zweitgrößte Stadt Neuseelands bis heute nicht erholt hat. Die staatliche Organisation Geonet sammelt Daten zu Erdbeben. Auf ihrer Website findest du Statistiken und Karten zu Erdbeben in Neuseeland.

 

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Fjord

Unter einem Fjord versteht man einen durch Gletscher geformten Meeresarm, der weit ins Landesinnere hineinreicht. Besonders bekannt sind die Fjorde in Norwegen, doch auch in Neuseeland kann man diese Natursensation bestaunen. Der bekannteste Fjord in Neuseeland ist Milford Sound. Bei deinem Urlaub auf der Südinsel solltest du auf keinen Fall eine Bootsfahrt auf diesem eindrucksvollen, von Bergen umgebenen Gewässer verpassen!

Funfact: Im Milford Sound fließt Salzwasser, bei Regen bildet sich allerdings eine bis zu 10 Meter hohe Süßwasser-Schicht über dem Meerwasser!

 

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Glowwormcaves

Wenn du in einer der zahlreichen Glowwormcaves in Neuseeland stehst glaubst du einen Sternenhimmel über dir zu erblicken. Doch in Wirklichkeit handelt es sich um hunderttausende winzige fluoreszierende Lebewesen, die bei ihrer Entdeckung irrtümlich für Glühwürmchen gehalten wurden. Die größeren Höhlen sind heute überlaufene Touristenattraktionen. Jedoch gibt es noch einige kleinere Höhlen, wie die Clifden Caves, die kostenlos zu betreten sind. Hier kannst du dieses Naturspektakel in absoluter Stille und Ein- oder Zweisamkeit genießen. Dafür ist sie nicht ganz so beeindruckend wie die großen Höhlen.

 

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Hitchhiken

Ich kann jedem nur empfehlen in Neuseeland zu hitchhiken. Es ist die günstigste Möglichkeit in Neuseeland herumzureisen. Manchmal bekommst du sogar eine Unterkunft für die Nacht angeboten. Vor allem aber fühlt es sich total sicher an. Ich habe kein einziges mal das Gefühl gehabt, mich fürchten zu müssen. Die Neuseeländer sind super-freundliche Menschen und so brauchst du auch nie lange auf eine Mitfahrgelegenheit warten. Unbedingt ausprobieren und deine Komfortzone erweitern!

Internet

Unser aller Abhängigkeit will ja auch auf Reisen befriedigt werden. Viele Kleinstädte haben eine Bücherei. Dort gibt es immer schnelles Internet. Ich habe mir einmal Microsoft Office – knapp 1GB groß – innerhalb von 2 Stunden heruntergeladen! Außerdem findest du dort meistens Steckdosen – auf Englisch “power outlet”. Für mobiles Internet empfehle ich dir eine Telecom-Sim, dazu mehr weiter unten.

Kiwi

Der Kiwi ist das Nationalsymbol Neuseelands. Dieser flugunfähige Laufvogel hat einen langen Schnabel, mit dem er am Boden wie auch in kleinen Bäumen auf Futtersuche geht. Da der Kiwi nachtaktiv ist, haben selbst viele Einheimische diesen Vogel noch nie zu Gesicht bekommen. Falls du unbedingt einen sehen willst, gehst du am besten in einen Zoo in Neuseeland. Tatsächlich nennen sich Neuseeländer inzwischen selbst Kiwis. Wie es dazu kam kannst du hier nachlesen.

Lamington

Lamingtons sind eine Süßspeise, die du in Australien und Neuseeland in so gut wie jeder Bakery findest. Am Balkan in Europa gibt es eine ähnliche Speise unter dem Namen Čupavci. Beim Lamington handelt es sich um sehr fluffigen Biskuitteig – auf englisch Sponge Cake – der mit Schokolade umhüllt und in Kokosraspeln gewälzt ist. Mehr über die Ursprünge des Lamington inklusive einem Rezept findest du auf Jamie Olivers offizieller Website.

 

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Maori

Die Maori sind die Ureinwohner Neuseelands. Sie kamen vor knapp 800 Jahren von den Pacific Islands nach Neuseeland. Bekannt sind sie vor allem für ihre einzigartigen Tattoos, Tā moko genannt. Diese unterscheiden sich von normalen Tattoos insofern als dass sie geritzt werden und damit nicht nur optisch sichtbar sondern auch fühlbar sind. Weniger bekannt ist, dass Maori ähnlich wie andere Ureinwohner auch heute noch mit Diskriminierung und dem Erhalt ihrer Kultur zu kämpfen haben.

Zwar scheint es auf den ersten Blick als wären Maori gut in Neuseelands Gesellschaft integriert. Immerhin ist Maori – die Sprache heißt genauso wie die Kultur – neben Englisch Neuseelands offizielle Amtssprache. Doch tatsächlich leben mehr Maori als andere Neuseeländer in Armut, haben eine geringere Lebenserwartung und schlechtere Zukunftschancen. Im Te Papa-Museum in Wellington findest du eine tolle Ausstellung, die den Maori und ihrer Kultur gewidmet ist. Der Eintritt ebenso wie die Gepäckaufbewahrung und das schnelle Wifi sind kostenlos!

Nuggetpoint

Nugget Point ist einer der südlichsten Leuchttürme der Welt. Am südlichen Zipfel Neuseelands hast du nicht nur eine wunderschöne Aussicht sondern hast auch die beste Chance die Aurora Australis, das südliche Equivalent zu den Nordlichtern zu sehen.

 

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Pinguine

Im Süden Neuseelands, nicht unweit von Nuggetpoint kannst du Pinguine in freier Natur beobachten. Vor 3 Uhr am Nachmittag darfst du an den Strand mit den Pinguinen. Die meisten Pinguine kommen aber erst ab 4. Dann musst du aber auf Abstand bleiben und sie von einer kleinen Hütte gut 100 Meter über dem Strand beobachten. Bring also am besten ein Fernglas oder ein Teleobjektiv mit. Die schlechteste Zeit ist zwischen 3 und 4, dann darfst du nicht an den Strand, aber es sind auch noch nicht viele Pinguine dort.

 

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Queenstown

Queenstown ist die Partystadt Neuseelands. Im Süden Neuseelands gelegen, brichst du von hier zu allen möglichen Aktivitäten auf, die in den vielen Tourismusbüros der Stadt angepriesen werden. Sei es Bungee-Jumping, Sky-Diving oder Rafting. Wenn du zu viel Geld hast wirst du kein Problem haben es hier auszugeben. Im Winter kannst du in den umliegenden Bergen auch Skifahren und Snowboarden. Ein Must-Do in Queenstown ist Ferg-Burger. Hand auf’s Herz, die haben den besten Burger, den ich je gegessen habe!

 

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Raglan

Raglan gilt als das Surfer-Paradies Neuseelands. Ich bin hier das erste mal auf einem Surfboard gestanden und es war der Hammer. Die Wellen sind toll und nach dem Wellenritt kannst du dich gemütlich auf ein Bier mit anderen Surfern in einer der gemütlichen, kleinen Bars treffen.

Sternenhimmel

Nenn mich einen altmodischen Romantiker, aber für mich gibt’s kaum was schöneres als eine sternenklare Nacht. Eins meiner Highlights in Neuseeland war der unglaubliche Sternenhimmel, den ich am Lake Pukaki bis um 3 Uhr in der Früh bestaunt habe, fernab von jeglichem künstlichen Licht. Es muss natürlich nicht unbedingt der Lake Pukaki sein. In Neuseeland wirst du auch andere entlegene Orte finden, an denen kein Licht die Sicht auf die Sterne stört. Einfach raus in die Natur, auf gutes Wetter hoffen und genießen!

 

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Falls du noch eine passende Reisekamera brauchst, findest du hier meine Empfehlungen.

Telecom

Bei längeren Aufenthalten im Ausland stellt sich immer die Frage, welche Prepaid-Sim es nun werden soll. Für Neuseeland kann ich dir uneingeschränkt Telecom empfehlen. Die hat nicht nur das beste Netz sondern vor allem WiFi-Hotspots in jedem größeren Ort. Für 20$ bekommst du 30 Tage unlimitierte SMS und Anrufe, 1GB Datenvolumen im Mobilfunknetz und 1GB pro Tag an den Wifi-Hotspots. So einen Tarif würde ich mir in anderen Ländern auch wünschen. Hier kommst du zur Telecom-Website.

Uranvorkommen

In Neuseeland gibt es natürliche Uranvorkommen. Es wurde jedoch bisher nichts abgebaut und es scheint auch nicht so als würde sich dies in Zukunft ändern, da Neuseeland wenig Interesse an Atomkraft hat.

Vulkane

Neuseelands Landschaft ist durch unzählige Vulkane geformt. Viele sind schon längst erloschen. Lake Taupo beispielsweise, der größte See in Neuseeland, ist ein mit Wasser gefüllter Vulkankrater.

Wellington

Wellington ist die Hauptstadt Neuseelands. Vor allem aber ist sie das kulturelle Zentrum des Landes. Hier gibt es unzählige Theater mit echt beeindruckenden, lokalen Produktionen. Ich war während des Fringe Festivals dort und habe an manchen Abenden drei Theaterstücke hintereinander gesehen. Eins besser als das andere, manche gar kostenlos. Winzige Budgets werden hier durch Kreativität mehr als kompensiert.

Die Cuba Street ist das Zentrum der Stadt, auf der du einige der besten Busker überhaupt sehen kannst. Um hier Geld zu verdienen musst du wirklich auffallen! Zum Beispiel indem du eine Gitarre wie ein Cello spielst. Bis um 3 Uhr in der Früh hat eine Ikone Wellingtons, das Midnight Espresso an der 178 Cuba Street, offen. Du bekommst hier guten Kaffee, geniales Essen und triffst wahrscheinlich einige Busker wieder, die dem veganen Schokokuchen mit Joghurt genauso wenig widerstehen können wie ich.

Außerdem hat Wellington eine kleine, aber feine Swing-Szene, die sich um die Tanzschule Fullswing gebildet hat. Supernette Gruppe! Richte Saran und Michael schöne Grüße von mir aus wenn du dort bist!

 

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Zelten

Du kannst nicht nach Neuseeland reisen, ohne dort wandern zu gehen. Dafür ist die Natur einfach zu schön. Neben den 10 “Great Walks” gibt es unzählige Wanderrouten in einer Vielzahl an Nationalparks. Auf mehrtägigen Wanderrouten gibt es zumeist sogenannte “Hats” auf der Wanderroute, sprich Hütten, in denen du übernachten kannst. Diese schlagen allerdings in der Regel mit 20$ oder mehr zu Buche, ein Zelt mitzunehmen spart dir also viel Geld.

Häufig darfst du das Zelt nur in einer Mindestentfernung von 200m vom Weg entfernt aufstellen. Ganz offensichtlich eine Maßnahme um Zelten unattraktiver zu machen. In der Realität kannst du manchmal aber auch neben einem “Hat” zelten, wenn du die Park-Ranger ganz lieb fragst.

Auf deinem Roadtrip solltest du allerdings vorsichtig sein, wo du dein Zelt aufschlägst. Wildcampen, in Neuseeland “Freedom Camping” genannt, wird mit 200$ bestraft! Mit der App WikiCamps findest du zum Glück im ganzen Land kostenlose Campingplätze oder etwas abgelegenere Plätze wo du sorgenfrei schlafen kannst.

 

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Das war Neuseeland von A bis Z. Hast du noch Fragen zum Land der weißen Wolke? Was findest du besonders erwähnenswert dort? Schreib’s doch gern in die Kommentare!

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Daniel war auf seiner letzten Reise 13 Monate in Australien, Neuseeland und Südostasien unterwegs und hat ein Faible für’s Hitchhiken und für Roadtrips entwickelt. Auf seiner Seite Dancing The Globe findest du alles, was dein Tänzerherz begehrt. Von spannenden Artikeln über Playlists mit Tanzmusik bis hin zu einem der besten Tanzkalender im Web. Schau doch gern mal vorbei!

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16 Comments

  • Reply Sabrina 25. März 2015 at 16:39

    Hallo Melanie, hallo Daniel.

    auch dieser Artikel wandert sofort in meine Leseliste und wird zur Reisevorbereitung gepackt. Tolle Zusammenfassung und Einblicke in das Land. Raglan hab ich gleich mal bei google gesucht und es sieht wirklich traumhaft schön aus. Da macht das surfen bestimmt richtig Spaß!

    Liebe Grüße.
    Sabrina

    • Reply goodmorningworld 28. März 2015 at 20:31

      Hey Sabrina,

      Daniel kann grad nicht antworten, da gibt´s ein kleines technisches Problem mit meiner Kommentarfunktion… Aber ich hab das Kompliment gleich weitergegeben! :) Raglan sieht wirklich toll aus, da hast Du recht!

      LG, Melanie

    • Reply Daniel Azomji 28. März 2015 at 21:49

      Hey Sabrina!
      So, jetzt klappt’s mit den Kommentaren wieder :)
      Freut mich, dass er dir gefällt und hoffentlich schaffst du’s auch mal eines Tages dort hin!

      Bis dahin, viel Freude beim Planen!
      Daniel

  • Reply Felia 28. März 2015 at 11:06

    Hallo Daniel, hallo Melanie,

    also ich moechte jetzt mal eben etwas sagen. Ich finde eure Zusammenfassung von Auckland einfach nur arm! Wie lange wart ihr denn hier? 2Tage? 3Tage? Ich bin seit 10 Jahren hier. Auckland hat ca. 1.4 millionen Einwohner und daher ist es etwa ein drittel der neuseelaendischen Bevoelkerung. Ja das oeffentliche Verkehrsnetz ist lange nicht so gut wie man das aus manchen Europaeischen staedten kennt, aber die Stadt ist ja auch noch relativ jung im Gegensatz zu solchen. Diese Stadt wurde in den letzten 15-20 Jahren aufgebaut. Hier werden jedes Jahr Millionen $$ reingesteckt um es besser zu machen und die Verbesserungen sind ganz klar zu sehen. Der naechste Punkt: klar sind die Highways zu Hauptverkehrszeiten voll, wo denn nicht?! Ich komme eigentlich aus Bochum und die A40 ist immer voll! Jetzt zu dem laecherlichsten ueberhaupt: Zeit ‘vergeuden’ in Auckland. Habt ihr euch ueberhaupt mal informiert was man hier so sehen kann? Hier gibt es unzaehlige Inseln, voller Pflanzen und Vogelparadiesen. Mit unglaublich schoenen Straenden, Lauftracks und Aussichten. Voller Weingueter und Geschichte. Seid ihr mal den Coast-to-Coast walk gelaufen? Ueber 7 Vulkane, mit Aussichten und Abenteuer ohne Ende? Nur eine Stunde fahrt in irgendeine Richtung und man ist entweder irgendwo mitten im Busch, an tollen Surfstraenden oder einfach in den Bergen. Wie kann das denn bitte langweilig werden? Ihr habt eindeutig eure Augen zu gemacht die Sekunde die ihr in eurem Hostel angekommen seid. Ich finde es wirklich traurig das ihr versucht anderen Tips zu geben wenn ihr wirklich nichts versucht und gesehen habt. Also wenn ihr das naechste mal hier seid, versucht es doch noch einmal. Schaut euch die neuseelaendische Kultur wirklich an. Trefft wirklich Kiwis, nicht nur deutsche backpacker. Hoert euch Geschichten an, von Leuten die ihr taegliches Leben hier verbringen. Geht aufs Meer! Schaut euch die Stadt mit offenen Augen an. Ich glaube es wuerde euch ueberraschen wie viel es hier zusehen gibt!

    • Reply goodmorningworld 28. März 2015 at 20:38

      Liebe Felia,

      ganz ganz lieben Dank für Deine ehrlichen und kritischen Worte! Ich war noch gar nicht in Neuseeland, aber wenn es mal soweit sein sollte werde ich mir ganz bestimmt Deine Worte zu Herzen nehmen und Auckland ganz genau unter die Lupe nehmen! Besonders der Coast to Coast walk hört sich für mich sehr toll an… :) Also nochmal danke, auch für die vielen Tipps!

      Ganz liebe Grüße,
      Melanie

    • Reply Daniel Azomji 28. März 2015 at 21:47

      Hi Felia,
      Ich war zwei Wochen dort und hatte um ehrlich zu sein eine ziemlich geile Zeit. Warum? Weil ich keine einzige Nacht in einem Hostel geschlafen und mich eben von deutschen Backpackern ferngehalten habe – also bitte die Vorurteile wieder einpacken ;)
      Aber alles, was die Zeit in Auckland für mich unvergesslich gemacht hat, waren die Menschen, die Kiwis, mit denen ich zu tun hatte – nicht die Stadt.
      Wie du sagst, eine Stunde Fahrt und du bist im Busch, am Strand, auf einer der Inseln oder in der Natur, eben im Paradies. DAS ist es was ich jedem empfehle. Das Paradies Neuseeland zu entdecken, all die Wunder der Natur, die man hier finden kann, die tollen Nationalparks, Berge, Seen und Strände. Die Kiwis kennenlernen, die so unglaublich freundlich sind – Stichpunkt Hitchhiken, aus der Komfortzone raus und einfach mit den Leuten reden!

      Ich will damit nicht sagen, dass Auckland nicht eine tolle Stadt zum Leben wäre! Das ist jedoch ein komplett anderes Kapitel.
      Aber was hat Auckland, was andere Städte nicht haben aus Sicht eines Reisenden? Wellington beispielsweise hat mich mit dem Te Papa Tongarewa, der Cuba Street und der Fülle an Theatern mit tollen Produktionen begeistert.
      Auckland bietet meiner Meinung nach nichts Spezielles, wenn man dort niemanden kennt. Das Land selbst aber bietet viel mehr, was man als Reisender noch nie gesehen hat oder selten sieht.
      Daher meine Empfehlung an alle Neuseeland-Reisenden: Die wertvolle Zeit die man im Land der Kiwis hat nutzen nach dem Motto “Raus aus der Stadt & rein in die Natur!”

      Hoffe du kannst meine Aussage jetzt besser nachvollziehen ;)

      Liebe Grüße,
      Daniel

      P.S.: Der View-Room in eurem Bed & Breakfast sieht echt toll aus :)
      P.P.S.: Für die falschen Zahlen muss ich mich entschuldigen und werde Melanie bitten das zu korrigieren: Es lebt ein Drittel der neuseeländischen Bevölkerung in Auckland, wie du sagst und nicht die Hälfte.

    • Reply Frank 31. März 2015 at 11:19

      Also ich kann die Beschreibung von Auckland auch nicht nachvollziehen, habe 6 Monate dort studiert! Aucks ist klasse. Mount Eden, Mount Eden Road, die Innenstadt, der Hafen, Konzerte, Kelly Tarlton’s, Devonport, Piha usw.. die Stadt hat sehr viel zu bieten und das macht sie so liebenswert! Und bei eurer Aufzählung fehlen definitiv Coromandel Pensinsula, Waiheke Island, Bay of Islands, Abel Tasman, Marlborough Sound usw…. aber freut mich trotzdem dass es euch gefallen hat!

      • Reply Daniel Azomji 1. April 2015 at 13:24

        Hi Frank,
        Ich erhebe in keinem Fall Anspruch auf Vollständigkeit mit diesem Artikel. Sämtliche Aspekte Neuseelands in einem Artikel unterzubringen wäre ja auch etwas sehr unübersichtlich. Vielmehr habe ich mich bemüht eine Auswahl an (definitiv subjektiven) Eindrücken zusammenzufassen und dafür eben das Format A-Z, mit einem Punkt pro Buchstaben gewählt – irgendwo musste ich mich beschränken. ;)

        Umso mehr freue ich mich aber über die Nennung deiner (wie auch über Felias) subjektive Favourites hier in den Kommentaren. Genau darum geht es ja in einem Reiseblog: persönliche Erfahrungen zu Orten im Gegensatz zu verallgemeinerten Reiseführern. :)

        Dass Auckland eine total lebenswerte Stadt ist habe ich nie bestritten, genauso wenig habe ich behauptet, Auckland hätte nicht auch tolle Seiten. Jedoch, wenn ich eine Reihung der Orte in Neuseeland aufstellen müsste, die mir am Besten gefallen haben, würde Auckland recht weit hinten landen. Das war ein Gedanke, der mir immer wieder in den Kopf gekommen ist und damit auch einer, den ich teilen wollte.

        Ich freue mich trotzdem über Einwände zu Auckland und darüber von euren Favoriten in Neuseeland zu hören. Bekennt euch! Was gefällt euch an diesem Land besonders oder besser noch, was eben nicht? Gehört auch mal gesagt. :D

        Liebe Grüße,
        Daniel

        P.S.: Vielleicht bin ich einfach verwöhnt als Wiener ;) http://buzz.oe24.at/news/Wien-lebenswerteste-Stadt-der-Welt/179180955

    • Reply Martina Tüshaus 18. Mai 2016 at 7:09

      Hallo Felia, gern würde ich mehr wissen über Neuseeland. Ich komme aus Bochum und musste deshalb schmunzeln, als ich deine Zeilen las. Hier ist meine emailadresse vomtraumzumhaus@aol.com. Freue mich wenn du dich meldest. Alles Liebe Martina

  • Reply Ein Kurztrip nach Neuseeland | Anemina Travels 19. April 2015 at 21:29

    […] Good morning world gibt es außerdem das Neuseeland-Alphabet Neuseeland von A bis Z – mit zum Teil außergewöhnlichen, aber sehr amüsanten Tipps von […]

  • Reply Andy, Miri und Skar 19. März 2016 at 12:51

    Wow!!! Klasse, das kommt auf unsere Pinnwand Travel Bug! Und so wunderschöne Bilder sind dabei!

  • Reply Dörte 5. Juni 2016 at 21:02

    Hallo Zusammen, hallo Melanie,
    Wir waren von Ende März bis Anfang Mai in Neuseeland. Die kurze Zusammenfassung von 3 Monaten waren irgendwie sehr dürftig liebe Melanie. Es entspricht nicht mal annähernd Das was man dort täglich erlebt. Wir sind ca. 6000 km gefahren und waren jeden Tag aufs Neue Sprachlos. Es ist die ganze Welt auf Neuseeland verteilt. Einfach Unglaublich und Beeindruckend. Falls du nochmal nach Neuseeland kommen solltest, wie schon von Vorgängern erwehnt, halt die Augen offen für ds wirklich Wesentlich. Ich glaube wir haben in den 5 Wochen mehr gesehen und erlebt wie Du.
    Für deine nächste Reisen wünschen wir dir mehr Blick fürs Detail.
    Lg Dörte aus München

    • Reply Melanie 7. Juni 2016 at 20:19

      Liebe Dörte,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich war tatsächlich leider noch nicht selbst in Neuseeland… Der Beitrag stammt von einem Gastautor, aber ich gebe deine “Kritik” gerne an ihn weiter… :) Was waren denn deine Highlights? Ich würde so gerne mal selbst dorthin reisen und würde mich sehr freuen, wenn du mir deine Sicht auf das Land ein bisschen näherbringen möchtest?

      Ganz liebe Grüße,
      Melanie

  • Reply Rena 20. August 2016 at 20:11

    Hallo Melanie,
    mir geht’s wie etlichen anderen hier – diese seltsame und sehr künstliche Art der Zusammenfassung eines unglaublich vielseitigen Landes wird Aotearoa einfach nicht gerecht!
    Wir waren 2015 für 5 Wochen in Neuseeland und derart begeistert, dass wir dieses Jahr gleich nochmal für 5 Wochen hin gereist sind! Es waren ganz einfach noch so unendlich viele Lücken zu füllen – und etliche sind trotzdem geblieben.
    Und gerade was Auckland angeht – hier einfach nur über den Verkehr zu meckern und völlig zu unterschlagen, dass man die Stadt auch prima zu Fuß erkunden kann und dass es ringsherum unzählige Inseln gibt, die man schnell und einfach mit Fähren erreicht, ist dieser tollen Stadt gegenüber einfach nicht fair. Welche andere Stadt hat denn schon Vulkane direkt vor der Haustür, Traumstrände und Urwald…
    Nächstes Mal statt ein unglaublich vielseitiges Land von A-Z kurz durchzuhecheln lieber mal eine Region richtig…

    • Reply Melanie 1. September 2016 at 17:07

      Liebe Rena,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich seh schon… Ich muss jetzt endlich mal selbst hin und alles wieder geraderücken, oder? :)

      LG, Melanie

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