Reisetipps

Außergewöhnliche Reisefotos – Die besten Tipps für Dich

15. Februar 2015
Flashpacking Flashpacker Reiseblog

 

Bist Du bereit für noch mehr Tipps und Tricks zum Thema Reisefotografie? Nachdem der erste Beitrag für ganz besondere Reisefotos so gut angekommen ist, habe ich hier noch mehr super Tipps, Tricks und Kniffe für Dich wie Deine Bilder zum absoluten Hingucker werden. Das heißt, nicht ich habe die Tipps für Dich, sondern 4 meiner tollen Bloggerkollegen. Und die haben wirklich Ahnung davon was sie tun! Wie schon im ersten Teil habe ich die vier gefragt, mit welcher Kamera und mit welchem Equipment sie ihre Fotos auf Reisen machen und welchen absoluten Geheimtipp für das ganz besondere Foto sie mir verraten können. Ich wünsche Dir viel Spaß mit den Antworten!

 

Viktoria von Chronic Wanderlust

Vor einigen Jahren habe ich mit der Panasonic Lumix begonnen meine Reisen zu dokumentieren. Dann kamen in den Jahren noch verschiedene Smartphones dazu. Mein jetziges Oneplus One macht so spitzen Fotos, dass ich meine Digitalkamera oft zuhause lasse. Seit Weihnachten kann ich auch eine GoPro Hero 4 Silver zu meiner Ausrüstung zählen. Ich bin vollkommen begeistert wie atemberaubend schön die Fotos mit so einer kleinen und handlichen Kamera werden. Ein weiteres großes Plus ist, dass ich nun endlich eine Kamera habe, die meine Tauchleidenschaft dokumentiert, damit ich sie mit meinen Lesern auf Chronic Wanderlust teilen kann.

Damit meine Reisefotos außergewöhnlich werden spiele ich gerne mit verschiedenen Winkeln und versuche das Licht unterschiedlich einzufangen. Am liebsten sind mir stimmungsvolle Sonnenaufgänge oder verlassene Tauchparadiese.

 

Strand_Beach

 

Flugzeug_Reisen

 

Steve von Back-Packer.org

Ich fotografiere mit einer Sony NEX 5n, diese Kamera habe ich jedoch vor allem für Videoproduktionen gekauft, da sie hier sehr gute Ergebnisse erzielt. Als Objektive habe ich neben dem Standard von 18-55mm ein 16mm Weitwinkelobjektiv und für besondere Anlässe wie z. B. Safaris ein 55-210mm Objektiv dabei. Zusätzlich leistet meine GoPro Hero 2 noch immer gute Dienste, vor allem wenn es abenteuerlich wird (raften, tauchen, snowboarden). Um entsprechend gute Ergebnisse zu erzielen habe ich auch immer ein Dreibein-Teleskop-Stativ dabei, für ruhige Filmaufnahmen oft auch zusätzlich einen Monopod und eine Glide-Cam.

Für gute Fotos gilt vor allem: Du solltest dich mit deiner Kamera vertraut machen und viel ausprobieren, vor allem Systemkameras sind sehr vielseitig und einfach in der Handhabung. Nutze dabei vor allem das Raster, welches man bei allen Kameras optional hinzuschalten kann. Mit diesem Raster kannst du deine Bildkomposition wesentlich optimieren indem du dich an die Regeln des goldenen Schnitts hältst – ein Objekt in der Landschaft kannst du z. B. an den Schnittpunkten der Linien zwischen dem ersten und zweiten Drittel des Bildes ausrichten um eine angenehme Bildaufteilung zu erhalten. Das folgende Bild aus dem Yala Nationalpark in Sri Lanka ist dafür ein gutes Beispiel.

 

Yala_sri_lanka

 

Stephan und Tanja von Auszeitnomaden

Zu Anfang unserer Reisen haben wir, so wie viele andere, mit kleinen Kompaktkameras fotografiert. Unser erstes Modell war die „Olympus SH-25“. Je länger wir aber unterwegs waren, umso mehr haben wir gemerkt, dass  die Kamera für einen Reiseblog mit guten Bildern einfach nicht mehr ausreicht. Zum Beispiel fotografiert Tanja sehr gerne Blumen in Nahaufnahme und da merkt man dann, dass die Automatik der Kompaktkameras schon ordentlich überfordert ist. Aus diesem Grunde haben wir uns jetzt zusätzlich eine spiegellose Systemkamera „Samsung NX 30“  mit einem 18-55 IOS Objektiv zugelegt. Die Bilder werden wesentlich besser und die Möglichkeiten sind fast unendlich.

Ein weiteres Highlight für gute Aufnahmen ist unsere Action Cam GoPro Hero 3+ Black Edition. Da wir sehr gerne schnorcheln, muss natürlich auch hier eine Kamera mit auf die Reise. Mit der GoPro können wir sehr schöne Weitwinkelaufnahmen machen, sowie bei Regen und unter Wasser sind die Aufnahmen einfach klasse! Zusätzlich haben wir angefangen unsere eigenen kleinen Filme zu erstellen, denn Filme bringen die Erlebnisse doch noch ein wenig besser rüber.

Sehr viel mehr schleppen wir im Urlaub eigentlich gar nicht mit. Aber ein kleines flexibles Stativ, mit dem wir die GoPro an Geländern oder Ähnlichem festmachen können haben wir noch dabei. Und für die große Kamera kommt in Zukunft noch ein „Stativ-Kissen“ dazu. Da ja nicht alle Fotos gleich das beste Resultat bringen, bearbeiten wir einige im Anschluss mit „Lightroom 5“ und verkleinern sie für unsere Internetseite mit „Gimp“.

Da wir von der GoPro wirklich begeistert sind, machen wir viele ungewöhnliche Aufnahmen mit der Kamera. Dieses kleine Wunderwerk der Technik an einen Teleskopstab angebracht, ist immer wieder für kleine Überraschungen gut. So kann man Fotos aus sehr ungewöhnlichen Perspektiven schießen. Zum Beispiel wie auf dem Foto zu sehen, haben wir die Kamera einfach am Bug eines Schiffes kurz über das Wasser gehalten. Wer hat schon solch eine Aussicht?

 

Beach_Sea_Boat

 

Pierre von Ultraweit-verwinkelt

Ich fotografiere aktuell mit einer Olympus OM-D E-M1 und einer Olympus PEN E-P5 sowie diversen Objektiven, hauptsächlich Festbrennweiten. Dass ich trotzdem auf Reisen für die Ausrüstung keinen großen Koffer oder Rucksack trage, sondern nur eine kleine Messenger Tasche, liegt daran, dass diese Systemkameras im Gegensatz zu den Spiegelreflexkameras recht klein und leicht sind – genau wie die dazugehörigen Objektive. Die Bildqualität ist aber trotzdem gleichwertig. Hier alle Objektive mit ihren Eigenschaften aufzuführen würde sicher zu weit gehen, da verweise ich lieber auf die entsprechende Seite auf meinem Blog. Hier habe ich das alles mal niedergeschrieben, inklusive der Historie.

Einen speziellen Tipp für bessere Reisefotos zu geben ist eine echte Herausforderung, da ich primär versuche möglichst unterschiedliche Bilder zu kreieren. Ein Mix aus verschiedenen Objektiv-Brennweiten und unterschiedliche Perspektiven bei den Bildern bringen Spaß beim Fotografieren und schult das Auge. Sich auf eine bestimmte Motiv-Art zu beschränken wird schnell langweilig und der Spaß soll gerade auf Reisen nicht zu kurz kommen. Natürlich möchte aber nicht jeder viel Geld für die Ausrüstung ausgeben und eine Fototasche mitschleppen, wie kann man also mit überschaubarem Aufwand außergewöhnliche Reisefotos machen?

Da besinne ich mich doch am besten auf meine fotografischen „Anfänge“ in 2012 und den Grund für den Namen meiner Webseite – die Vorliebe für (ultra-)weitwinklige Bilder. Eine gute Kamera mit einem Standardzoom haben heute recht viele Leute im Gepäck und für 90% der Anforderungen ist das auch völlig ausreichend. Eine neue und ungewöhnliche Perspektive bieten aber die Ultraweitwinkel-Objektive, ob nun Zoomobjektiv oder Festbrennweite. Ich nutze hierfür aktuell das Olympus M.Zuiko 9-18mm Objektiv, das sehr klein und leicht ist.

Solche „extremen“ Brennweiten haben aber nur wenige im Gepäck und damit kann man sich schon gut von den anderen unterscheiden, wenn man das Werkzeug richtig beherrscht. Einfach nur „möglichst viel aufs Bild zu bekommen“ ist nämlich oft nicht wirklich sexy sondern eher langweilig, das Geheimnis liegt hier eher darin, einen interessanten Vordergrund zu finden und gleichzeitig viel von der Szene aufs Bild zu bekommen. Das Ganze erfordert Übung aber das ist beim Fotografieren ohnehin das A&O. Wenn man aber den Bogen raus hat kann man gerade in engen Räumen oder Kirchen schöne Effekte erzielen, die nicht jeder ohne ein solchen Objektiv umsetzen kann. Außerdem sind diese Objektive für Selfies hervorragend geeignet, da man nicht nur die Personen sondern auch jede Menge der Umgebung einfängt.

Dies ist EINE Möglichkeit mit seinen Reisefotos aus der Masse herauszustechen. Natürlich gibt es da noch viel mehr zu erzählen und auf meinem Blog konzentriere ich mich hauptsächlich darauf Reiseerlebnisse mit möglichst außergewöhnlichen Bildern zu kombinieren. Neben den Weitwinkelbildern liegt hier auch ein Fokus auf der Street Fotografie. Für weitere Beispielbilder lohnt ein Blick in meine Fotogalerien. Schau mal vorbei und kontaktiere mich gerne bei Fragen!

 

Reisefotografie_Pierre_Aden

 

Und? Wie fandest Du die Tipps? Also ich für meinen Teil war wieder mal geplättet von den vielen tollen Fotos… Ich muss wirklich noch sehr viel lernen, ausprobieren und testen! Aber das allerwichtigste am Fotografieren auf Reisen ist doch immer noch Spaß an dem zu haben was man macht, oder? Und wenn es mal mit dem ein oder anderen Motiv nicht so klappt, dann solltest Du deswegen nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Denn wie bei so vielen anderen Dingen auch, macht Übung ja bekanntlich den Meister!

Hast Du auch noch einen super Tipp für außergewöhnliche Reisefotos? Dann freue ich mich sehr über einen Kommentar von Dir! Und hier findest Du übrigens nochmal den ersten Teil.

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14 Comments

  • Reply Tanja 15. Februar 2015 at 17:47

    Ich bin immer wieder überrascht wie viele auf die GoPro schwören, habe bei der Suche nach einer unterwassertauglichen Kamera lange zu ihr tendiert und mich dann wegen ihrem Standard-Weitwinkel dagegen entschieden.

    Beim Oneplus One könnte ich Haare raufen. Liegt kaputt in meinem Schreibtisch und wegen der umständlichen Garantie habe ich mich immer noch nicht darum gekümmert, dabei ist schon fasziniert, wie genial die Fotos der Kamera sind.

    Danke für die Tipps, mal sehen was ich zukünftig berücksichtigen kann.

    • Reply goodmorningworld 15. Februar 2015 at 21:46

      Hey Tanja,

      also nachdem ich gestern die ganzen Infos zum Beitrag zusammengefügt habe und die vielen Empfehlungen zur GoPro gelesen habe, bin ich jetzt auch schwach geworden und hab sie mir bestellt! :) Ich finde aber eben gerade den Weitwinkel sehr interessant… Mal schauen was ich damit dann zaubern kann! In Istanbul wird sie dann auch ausgiebig getestet! Hab aber null Erfahrung mit Videos… :)

      LG, Melanie

  • Reply Mrs Globalicious 15. Februar 2015 at 18:52

    Danke für den Bericht und die wertvollen Tipps!

    Liebe Grüsse,

    Doris
    Mrs Globalicious

    • Reply goodmorningworld 15. Februar 2015 at 21:47

      Liebe Doris,

      bitteschön! Viel Spaß beim Ausprobieren… :)

      LG, Melanie

  • Reply Christian 15. Februar 2015 at 21:26

    Hallo Melanie,

    eine schöne Zusammenstellung hast du hier erstellt.

    Ich kann nur empfehlen, dass man sich auch bei der Reisefotografie Zeit lassen sollte! Ich finde, man sieht häufig auf den Fotos, ob einfach nur geknipst wurde, oder ob sich jemand wirklich Gedanken zum Bildaufbau gemacht hat.

    Grüße
    Christian

    • Reply goodmorningworld 15. Februar 2015 at 21:49

      Lieber Christian,

      dankeschön! :) Das mit dem Zeitlassen kann ich voll und ganz unterstreichen. Und Ausprobieren und Üben! Das sind mit die wichtigsten Punkte… :)

      LG, Melanie

  • Reply Sabrina 22. Februar 2015 at 15:55

    Da sind ein paar gute Tipps dabei :-) Ich sollte mir echt mal eine Systemkamera zulegen – meine Spiegelreflex wiegt echt ne tonne^^

    • Reply goodmorningworld 23. Februar 2015 at 22:13

      Hey Sabrina,

      ja, das ist schon mehr als eine Überlegung wert, zumal die Bildqualität mittlerweile fast gleich ist! :)

      LG, Melanie

  • Reply Julia 16. März 2015 at 8:02

    Liebe Melanie,

    diese Art von Zusammenstellung gefällt mir wirklich richtig gut! Jeder hat schließlich seine eigene Art und so erhält man viele gute unterschiedliche Tipps und Einsichten.

    Ich selbst habe erst vor kurzem wirklich angefangen mit der Fotografie und experimentiere zurzeit noch gerne herum. Besonders gerne probiere ich ungewöhnliche Perspektiven, dabei entstehen meistens sehr interessante Fotos.

    Würde mich freuen noch mehr von dir zum Thema Reisefotografie lesen zu können in Zukunft :)

    Ganz liebe Grüße aus Köln,

    Julia

    • Reply goodmorningworld 16. März 2015 at 17:22

      Liebe Julia,
      ganz lieben Dank für Deinen netten Kommentar! Freut mich wirklich sehr, dass Dir mein Beitrag so gut gefällt! Das spielen mit vielen unterschiedlichen Perspektiven macht auch mir am meisten Spaß. :) Welche Kamera hast Du denn? Bin nämlich auf der Suche nach einer Neuen und freue mich da über jeden Tipp!
      Ganz liebe Grüße,
      Melanie

  • Reply Stefano 5. Mai 2015 at 7:57

    Hallo Melanie,
    vielen Dank für die Zusammenstellung! Auch als alter Hase hole ich mir bei solchen Beiträgen gerne neue Ansätze, Ideen und Inspiration. Ich denke, es ist ab und zu notwendig über den eigenen Tellerrand zu schauen und zu sehen was andere so machen…
    VG
    Stefano

  • Reply Diana 27. Juni 2015 at 10:02

    Kompliment für deine schönen Fotos. :) Sind dir super gelungen aber auch der Beitrag gefällt mir sehr. Liebe Grüße aus dem Wellesshotel Meran

    • Reply Melanie 27. Juni 2015 at 10:53

      Liebe Diana,

      dankeschön. Das freut mich sehr!

      Viele Grüße zurück,
      Melanie

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