Reisetipps

Die beste Reisekamera für dich

7. Dezember 2014
beste reisekamera 2015

 

*Dies ist ein Gastbeitrag von Daniel Azomji*

Bist du gerade am Planen einer Reise und fragst dich, was die beste Reisekamera für dich ist?

Du willst perfekte Bilder produzieren, die deine Freunde daheim vor Neid erblassen lassen?

Ich gebe dir Tipps basierend auf meiner Erfahrung als Fotograf und Reisender, worauf du beim Kamerakauf wirklich achten solltest. Außerdem erkläre ich dir, warum 2015 die beste Reisekamera nicht zwangsläufig eine Spiegelreflexkamera ist.

 

beste reisekamera 2015

Geben wir nicht alle gerne ein bisschen mit atemberaubenden Reisefotos an?

 

Beste Reisekamera – Meine Erfahrung

Als ich nach Australien aufgebrochen bin war für mich klar, dass ich meine DSLR mitnehme.

Klar, ich lass doch nicht mein Baby daheim, wenn ich an einen Ort fahre, wo ich einzigartige Motive wie den Uluru vorfinden würde! Nach 13-monatiger Reise weiß ich aber: DSLRs sind nicht die beste Wahl wenn du verreist.

 

Beste Reisekamera – Meine (nicht empfehlenswerte) Ausrüstung

Ich war mit einer Sony Alpha 57, einem 18-300mm Zoomobjektiv, einem 50mm-Festbrennweiten Objektiv und noch dazu einem Blitzgerät zum Aufstecken unterwegs. Superschwer das alles zusammen! Ich wollte halt für jede Situation gewappnet sein. Bitte mach nicht den selben Fehler!

Tatsächlich bräuchte ich in den meisten Fällen nur eine Brennweite zwischen 18 und maximal 100mm. Und viel wichtiger: Mir sind schon die geilsten Motive entgangen, wenn ich die (sperrige und schwere) Kamera mal aus Komfortgründen doch nicht mithatte.

 

beste reisekamera 2015

„Daniel-Azomji-Fotografie“: Ich samt meinem Backpack bei der Aufnahme eines HDR-Bildes auf einer Wanderung in Neuseeland.

 

Beste Reisekamera – Was wirklich zählt

Die richtige Reisekamera vereint folgende Eigenschaften:

  • Gutes Rauschverhalten: Ein großer Bildsensor und eine hohe maximale ISO sind hundertmal wichtiger als ein paar Megapixel mehr
  • Manuelle Einstellungsmöglichkeiten: Damit auch mal mehr als nur ein Schnappschuss drinnen ist – Bilder von der Milchstraße zum Beispiel
  • Kompaktheit: Die geilsten Motive tauchen auf, wenn du’s nicht erwartest. Du willst deine Kamera immer dabei haben ohne dass sie stört
  • Ausreichend Akku: Nichts nervt mehr als eine Kamera rumzuschleppen, die nutzlos ist, weil sie keinen Saft mehr hat

 

Beste Reisekamera – Was sind deine Ansprüche?

Nicht jeder setzt wert auf herausragende Fotos. Wenn du nur Fotos knipsen willst um sie auf Facebook zu teilen, dann investier lieber in ein gutes Handy. Die Kameras der aktuellen Smartphone-Generation haben eine erstaunlich hohe Qualität, die sich selbst mit Kompaktkameras messen können. Wozu also zwei Geräte herumschleppen? Investier das Geld für die Kamera lieber in ein besseres Smartphone. Der Vorteil hierbei: Du hast dein Handy immer bei dir und dir entgeht kein Fotomotiv.

 

Meine Smartphone-Empfehlung: Sony Z3 Compact

beste reisekamera 2015

Das Sony Z3 Compact ist der kleine Bruder des Sony Z3. Mit seinem 4,6 Zoll-Bildschirm ist das Compact noch angenehm klein und du hast nicht das Gefühl einen Ziegelstein an dein Ohr zu halten beim Telefonieren.

Wie alle Sony-Smartphones ist das Z3 Compact Wasser- und Stoßfest. Du kannst damit sogar schwimmen gehen und unter Wasser Fotos machen! Außerdem ist das Z3 Compact aktuell eines der Smartphones mit der besten Akkulaufzeit!

Die Kamera des Geräts hat 20 Megapixeln, löst schnell aus und spielt in der Oberliga der Smartphone-Kameras mit. Außerdem hat es einen eigenen Kameraknopf, was das Fotografieren doch deutlich angenehmer macht.

Einen ausführlichen Test des Sony Z3 Compact findest du auf AndroidPit.

Aktuell ist das Z3 Compact ab 412 Euro erhältlich.

 

Klein, aber Oho!

Smartphone-Fotos genügen deinen Ansprüchen nicht? Kann ich verstehen. Dann mach dir aber auch nicht die Illusion, dass du mit einer billigen Knipse glücklich wirst. Für dich ist eher die Sony Cybershot RX100 interessant. Falls du das Geld hast auch eines der Nachfolgemodelle.

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Die RX100 hat einen 1-Zoll großen Sensor. Das ist 4mal größer als andere Kompaktkameras.

Für dich bedeutet das vor allem eine weitaus bessere Bildqualität und weniger Bildrauschen. Dank geringem Gewicht von 240g und kompakten Abmessungen (102x58x36mm) kannst du die Kamera immer dabei haben und trotzdem grandiose Bilder schießen. Perfekt!

Außerdem kannst du Bilder im RAW-Format speichern. Das ist besonders wichtig, wenn du deine Fotos nachbearbeiten willst.

Hier findest du einen ausführlichen Testbericht der RX100.

Die Sony Cybershot RX100 ist ab 354 Euro erhältlich.

Das Nachfolgemodelle RX100 MKII liefert kaum eine bessere Bildqualität. Den Aufpreis von 160 Euro rechtfertigt Sony mit einem kippbaren Display und integriertem W-Lan. Dadurch kannst du dein Smartphone als Fernauslöser nützen und Fotos direkt übers Handy online stellen.

Hier ein ausführlicher Testbericht der RX100 II.

Die Sony Cybershot RX100 II kannst du ab 488 Euro kaufen.

Du solltest dir auf jeden Fall Ersatz-Akkus zulegen. Ich habe dir ein gutbewertetes Bundle rausgesucht, bei dem du 2 Akkus und ein Reiseladegerät für 32 Euro bekommst: Sony NP-BX1 Ersatzakkus

 

Der kleine Bruder der Spiegelreflex…

Du willst jederzeit volle Kontrolle über alle Kameraeinstellungen haben? Du fühlst dich von den Einstellungsmöglichkeiten einer Kompaktkamera zu sehr eingeschränkt? Bildqualität steht bei dir über Reisekomfort?

Dann ist für dich die beste Reisekamera eine Sony Alpha 6000. Mit einem APS-C Sensor ausgestattet liefert dieses Gerät Bilder auf Augenhöhe mit Spiegelreflexkameras. Trotz kompakter Abmessungen (120x67x45mm ohne Objektiv) musst du nicht auf Wechselobjektive verzichten. Das kippbare Display erlaubt dir auch aus unpraktischeren Winkeln zu fotografieren. Mittels W-Lan kannst du die Kamera nicht nur mittels Smartphone fernsteuern. Du kannst auch neue Funktionen aus dem PlayMemory Camera Apps-Store auf die Kamera laden.

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Nachdem du der Meinung bist, dass dir Bildqualität wichtig ist, fang nicht an bei den Objektiven zu sparen. Vergiss das 16-50mm Kit-Objektiv und kauf stattdessen zwei Prime-Objektive.

Zoomobjektive haben schlicht baubedingt eine schlechtere Abbildungsqualität als Festbrennweiten.

Ich würde das 20mm/F2,8 von Sony als „Immerdrauf“-Objektiv kaufen. Das Objektiv hat den Beinamen „Pancake„, weil es so flach ist. Dadurch ist es perfekt zum Reisen. Außerdem wirst du ein Weitwinkelobjektiv am Häufigsten einsetzen im Urlaub.

Als zweites Objektiv empfehle ich das etwas größere 60mm/F2,8 von Sigma. Es überzeugt nicht nur mit einer überragenden Bildqualität sondern kann auch mit einem kleinen Preis von gut 160 Euro punkten. Es ist die perfekte Ergänzung zum 20mm Objektiv und auch gut für Portrait-Fotos geeignet, wenn du mal statt der exotischen Landschaft neu-gefundene Freunde ablichten willst.

Die Sony Alpha 6000 bekommst du ohne Objektive ab 533 Euro.

Vergiss nicht entsprechende Ersatzakkus mitzubestellen.

 

Das Nonplusultra

Du hast schon Erfahrung mit Fotografie? Eine Vollformat-Kamera ist der einzig logische nächste Schritt für dich? Dann will ich dir die Sony Alpha 7 ans Herz legen.

beste reisekamera 2015Mit der Sony Alpha7-Serie hat Sony das Kunststück vollbracht einen Vollformatsensor in ein bis dato unerreicht kleines Gehäuse (127x94x48mm ohne Objektiv) zu verbauen! Trotzdem ist die Alpha 7 mit 1000 Euro eine der günstigsten erhältlichen Vollformatkameras. Dazu kommen dann allerdings noch die Kosten für die hochwertigen, mindestens 700 Euro teuren Zeiss-Objektive – du willst langfristig das Potenzial solch einer Kamera schließlich nicht durch billige Objektive mindern.

Du kannst alle Objektive und vor allem sonstiges Zubehör (wie Blitze oder Mikrofone) der Sony Alpha 6000 auch an der Alpha 7 nutzen. Falls dir also das nötige Kleingeld für die Vollformat-Reisekamera fehlt, schau dir doch die Alpha 6000 noch mal genauer an…

Als erste Objektive würde ich dann an deiner Stelle das Zeiss FE 35mm/F2,8 und Zeiss FE 55mm/F1,8 kaufen.

Hier noch ein ausführlicher Testbericht der Alpha 7 und der Geizhals-preisvergleich.

Und auch hier, vergiss nicht die Ersatzakkus. Es sind die selben wie für die Alpha 6000.

 

Beste Reisekamera – Unverzichtbar: Ein Stativ

Egal welches Gerät schlussendlich für dich die beste Reisekamera ist: Du solltest auf keinen Fall auf ein Stativ verzichten. Ein Tripod macht häufig den Unterschied zwischen einem Schnappschuss und einem atemberaubenden Gemälde aus. Sobald du etwas länger belichten willst, sei es wenn du ein fließendes Gewässer oder den Sternenhimmel fotografierst, wirst du ein Stativ brauchen.

 

beste reisekamera 2015

 

Ich habe mein Stativ, ein Bilora Biloret 1017, für drei Euro auf einem Flohmarkt in Wien erstanden. Es ist 375g leicht und mit 25cm sehr kompakt, lässt sich aber trotzdem auf bis zu 115cm ausziehen. Das Biloret gibt’s leider nur mehr gebraucht zu kaufen. Ich habe dir allerdings ein vergleichbares Reisestativ rausgesucht: Das Polaroid 107 cm Reisestativ.

 

Die beste Reisekamera für dich

Zusammengefasst kannst du die klassische Spiegelreflexkamera für längere Reisen getrost vergessen. Die beste Reisekamera muss nicht nur Bilder machen, mit denen du zufrieden bist, sondern vor allem immer mit dabei sein.

Ich habe dir die vier besten Reisekameras für vier unterschiedliche Ansprüche und Budgets rausgesucht. Du und dein Geldbeutel müsst nur mehr entscheiden, was nun dein Anspruch ist. Viel Spaß mit deinem neuen Spielzeug und gute Reise!

Dieser Artikel ist nicht von Sony gesponsert, sondern basiert auf meiner persönlichen Meinung, welche Produkte empfehlenswert sind. Dass in diesem Artikel nur Sony-Produkte empfohlen werden ist der derzeitigen Marktsituation geschuldet.

Was sind deine Erfahrungen mit Kameras auf Reisen? Noch offene Fragen, was die beste Reisekamera ist? Schreib’s in die Kommentare!

Ganz tolle Tipps und Tricks für außergewöhnliche Reisefotos findest Du übrigens hier!

 

Azomji_Daniel_600x600Dies ist ein Gastbeitrag von Daniel Azomji. Auf seiner letzten Reise war er 13 Monate am Stück unterwegs und hat ein Faible für’s Hitchhiken und für Roadtrips entwickelt. Derzeit arbeitet er an seinem neuen Online-projekt Dancing The Globe – der ultimativen Onlineplattform für Tänzer und Tanzbegeisterte. Mal schauen, ob er sich demnächst mal als Flashpacker versucht?

 

 

Flashpacker Flashpacking Reiseblog



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15 Comments

  • Reply Florian 23. Dezember 2014 at 8:35

    Gute Empfehlungen und ich stimme auf jeden Fall zu, dass eine DSLR für’s Reisen ungeeignet ist.

    Aber das Gleiche gilt meiner Meinung nach für ein Stativ, sogar genau aus den gleichen Gründen, wie bei der DSLR.

    In Zeiten von Bildstabilisatoren und Burst Mode ist ein Stativ auch gar nicht mehr nötig.

  • Reply Daniel Azomji 23. Dezember 2014 at 12:02

    Hi Flo,
    mit einem Stativ kannst du Langzeitbelichtungen (zum Beispiel vom Sternenhimmel) machen. Da kannst du noch so einen guten Bildstabilisator haben, aber 30 Sekunden lang kann der nicht deine shaky Hands kompensieren. Du hast einfach viel mehr photographische Freiheit, weil du mit der Belichtungszeit in Bereiche kommst, von denen du freihändig nur träumen kannst. ;)
    Aber wenn sollte es auf jeden Fall ein kleines, leichtes wie eben das Bilora Biloret 1070 sein.

    Frohe Weihnachten!
    Daniel

    • Reply Florian 23. Dezember 2014 at 12:39

      Klar Daniel, da hast Du recht, auch bei Deinem Beispiel mit dem Wasserfall. Selbst auf einem Stein zu balancieren wird beim Wasserfall schwer. Ich hab’s ausprobiert ;)

      Aber mal ehrlich, weniger als 0,1% meiner Fotogelegenheiten sind solche Spezialfälle.

      Ein Stativ ist also alles andere als unverzichtbar, ich muss nur bewusst auf diese Fotogelegenheiten verzichten. Ich nehme ja auch keinen 300mm Zoom mit, weil ich ihn alle 1.000 Bilder einmal brauche.

      • Reply Daniel Azomji 23. Dezember 2014 at 15:13

        Klar, den Großteil der Motive hast du bei guten Lichtverhältnissen, aber mit dem Stativ erweiterst du deine Möglichkeiten dahingehend, dass du plötzlich Fotos machen kannst, die sich von anderen Fotos abheben.

        Unverzichtbar ist zugegebenermaßen etwas hoch gegriffen. Ich setze das Stativ allerdings durchaus häufig ein und habe es in den Artikel genommen, weil sich mit einem Stativ aufgrund der längeren Belichtungszeit auch eine schlechtere Kameraqualität kompensieren lässt wodurch selbst mit einem Handy beeindruckendere Fotos geschossen werden können.

  • Reply nanedirk 10. Januar 2015 at 22:30

    Hallo, mag ja alles stimmen, aber dennoch liebe ich meine alpha55 und werde die auch immer weiter mit mir rumschleppen. Allerdings sind wir auch immer mit dem Schiff unterwegs und da hat es Platz für sowas.

    • Reply Daniel Azomji 14. Januar 2015 at 0:54

      Hallo Nanedirk,
      Ich liebe meine Alpha 57 auch, trotzdem wollte ich anderen Reisenden meine Erfahrungen mitgeben, dass man sich eine Spiegelreflex zweimal überlegen sollte und es auch sehr gute Alternativen gibt. ;)

      Viel Spaß auf deinen weiteren Segeltouren!

  • Reply cuco 11. Februar 2015 at 19:33

    Daniel, es wundert mich doch, dass du den Bereich der Bridgekameras ausgelassen hast. Gerade in diesem Bereich finden sich die meines Erachtens besten Reisekameras. Die neuesten Exemplare kommen in der Bildqualität an DSLRs heran, haben trotzdem einen großen Zoombereich, schnellen Autofokus und können Videos drehen. Bei meinen vielen Reisen in ferne Länder habe ich immer eine Bridge dabei gehabt, und es sind attraktive Reisevorträge aus dem Material entstanden. Im Moment bin ich zufriedener Nutzer einer Panasonic Lumix FZ 1000.

    • Reply Daniel Azomji 13. Februar 2015 at 16:13

      Hi cuco,
      Guter Punkt, die Bridges sehen auf den ersten Blick natürlich wie eine gute Reisekamera aus.
      Die Bridgekamera würde sich irgendwo zwischen der kompakten RX100 und der Alpha 6000 positionieren. Der größte Nachteil ist einmal das Gewicht und die Größe, deine Panasonic ist mit 785g weit schwerer als die Alpha 6000 (Body alleine wiegt ca. 300g) mit den beiden von mir vorgeschlagenen Objektiven (68g bzw. 168g). Von der RX100 brauchen wir gar nicht reden, die ist ja mit 213g ein Fliegengewicht und vor allem viel kompakter als die Bridgekamera.

      Die Sensorgröße der FZ1000 ist 1 Zoll, genausoviel wie bei der weitaus kleineren Sony RX100. Die Alpha 6000 hat gar einen APS-C Sensor, kein Vergleich.

      Und obendrauf kostet die Panasonic mit 730Euro ähnlich viel wie die Alpha 6000.

      Summasumarum sprechen also der Preis, das Gewicht und die Größe sowie die Sensorgröße gegen eine Bridge. Der einzige Pluspunkt ist der große Zoom, den ich wie gesagt sowieso nicht empfehlen würde auf Reisen. Falls jemand viel mit einem Teleobjektiv arbeiten will würde ich doch eher zu einer Kamera mit Wechselobjektiven und einem guten Teleobjektiv raten. Das hat dann auch eine bessere Abbildequalität als ein 16-facher Zoom, der baubedingt an kein reines Teleobjektiv rankommt.

      Hoffe, dass du jetzt besser nachvollziehen kannst, warum ich Bridges nicht empfehlen kann.

      Liebe Grüße und trotzdem weiterhin viel Spaß beim Fotografieren,
      Daniel

      • Reply Florian 14. Februar 2015 at 5:54

        Amen Daniel! ;)
        Das ist auch meine Meinung zu Bridge-Kameras.

        Nix für ungut Cuco, die beste Kamera ist meistens die, die Du schon hast!

  • Reply Christian 17. Februar 2015 at 12:11

    Hey Daniel,

    ich glaub, ob eine DSLR unpraktisch ist oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

    1.) Art der Reise
    Ich persönlich reise häufig mit Mietwagen und bin eher selten nur mit Rucksack unterwegs. Dadurch habe ich meine komplette Kamerausrüstung immer bei mir und mache mir in der Regel auch keine Gedanken über das Gewicht.

    Sollte ich doch mal nur mit Rucksack unterwegs sein, suche ich mir morgens eine Unterkunft, lasse meine Klamotten da und packe für tagsüber nur die Kamera ein.

    2.) Eigene Ansprüche
    Du hast ja hier schon ganz richtig hervorgehoben, dass die eigenen Ansprüche nicht gerade unwichtig sind. Dem kann ich auch nur voll und ganz zustimmen.

    3.) Ort der Reise
    Gerade wenn ich an Island denke oder an die deutsche Nordseeküste. Hier bläst der Wind und zwar ordentlich! Wenn ich hier verwacklungsfreie Fotos mit einem Graufilter machen möchte, brauche ich ein schweres Stativ, das einen ordentlich Stand hat.

    Grüße
    Christian

    • Reply Daniel Azomji 17. Februar 2015 at 13:37

      Hi Christian,
      Der Artikel ist in erster Linie für Reisende gedacht, die noch nicht so viel Erfahrung haben mit Kameras (einzig die Alpha 7 war ein Denkanstoß für professionellere Fotografen).

      Wenn du bereits auf einem Level bist auf dem du mit Graufiltern fotografierst und eine Reisefotografie-Website hast, dann hast du selbstverständlich komplett andere Ansprüche.

      Für die meisten Reisenden – besonders Langzeitreisenden gilt jedoch umso leichter umso besser. Seit Spiegelreflexkameras günstig genug für den Massenmarkt sind gibt es genügend, die glauben (bzw. denen eingeredet wird) alleine wenn sie eine DSLR haben machen sie bessere Fotos.

      Insofern war’s mir ein Anliegen aufzuzeigen, was für welche Ansprüche passend ist bzw. genügt.

      lg
      Daniel

      P.S.: Geile Buckelwalfotos!

      • Reply Christian 21. Februar 2015 at 12:07

        Hey Daniel, vielen Dank für deine Antwort! Ich muss zugeben, die Sony A7 oder die A7R haben mich auch schon oft dazu verleitet der Frage nachzugehen, ob eine DSLR noch Sinn macht. Aber du hast natürlich recht, viele haben eine DSLR, wissen aber über ihre Möglichkeiten gar nicht Bescheid. In diesem Fall ist es natürlich sinnvoll lieber das Geld in eine Kamera mit gutem Automatikmodus zu stecken.
        Und nochmals danke! Der Wal war aber auch sehr fotogen ;) Grüße Christian

  • Reply Karin 17. Februar 2015 at 12:20

    Hallo Daniel, vielen Dank für deinen Bericht! Ich habe eine Frage: meine Jungs spielen Fußball und ich hätte gerne eine Kamera mit der ich u. a. auch eben die sich schnell bewegenden Jungs nah ranzoomen und „scharf“ fotografieren kann. Zu teuer sollte sie auch nicht sein. Hast du einen Tipp? Vielen Dank vorweg und LG Karin

    • Reply Daniel Azomji 17. Februar 2015 at 13:54

      Hallo Karin,
      Für Sportfotografie brauchst du eine Kamera mit schnellem Autofokus und eine kurze Verschlusszeit um die Bewegungen einzufrieren. Ein schneller Serienbildmodus kommt dir hier auch zugute. Und wenn du nah ran willst, brauchst du ein Teleobjektiv.

      Aus den Kameras, die ich hier vorgestellt habe ist die Sony Alpha 6000 in Kombination mit einem Teleobjektiv das Richtige für dich. Ein entsprechendes Angebot von Body + 16-50mm Linse und 55-210mm-Linse hätte ich auf Geizhals gefunden: http://bit.ly/1vavhTA

      Falls du noch mehr Fragen hast, schick mir einfach eine Mail über meine Website ;)

      lg
      Daniel

  • Reply Welche Reisekamera für den Urlaub? Ein paar Tipps! - followtheworld.de 16. Mai 2016 at 14:19

    […] beste Reisekamera (Artikel von Melanie […]

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