Asien, So schmeckt die Welt, Vietnam

Vietnam – auf „Street food tour“ in Hoi An

9. August 2014
Hoi An Street food tour Vietnam

 

Es ist Samstagnachmittag und die Hitze ist fast unerträglich. Eigentlich sollte ich jetzt entweder am Strand oder am Pool liegen! Gerade mal einen Tag bin ich erst hier in Hoi An, einem kleinen verschlafenen Städtchen in Zentralvietnam. Aus einem akuten Anfall von Planungswut heraus hatte ich eine Woche zuvor – von Deutschland aus – eine Street food tour gebucht… Und deswegen stehe ich jetzt am Eingang meines Hotels und warte auf die beiden Mädels, die mich hier mit dem Motorroller abholen sollen. 

Die Beiden lassen auch nicht lange auf sich warten, und nach einer kurzen Vorstellung – sie heißen Thanh und Thu – geht´s dann auch gleich los zur ersten Station der Tour.

 

Hoi An Street food tour Vietnam

Das ist Thanh

Hoi An Street food tour Vietnam

Und hier haben wir Thu, ihr Name bedeutet übersetzt “Tränen im Herbst”

 

Hoi An Street food tour – Banh mi

In Hoi An gibt es überall an der Straße das dort typische „banh mi“ Sandwich zu kaufen. Dabei handelt es  sich um ein knuspriges Baguettebrötchen – wie in Frankreich – das hier aber asiatisch belegt wird, z. B. mit kleinen Würstchen, gegrillten Schweinefleischscheiben, würzigem Hühnchen, Rührei, Sardinen oder einfach nur mit Salat und Tofu. Der Fantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt. Der „Ba Phuong Bread foodstall“ ist laut meinen zwei Guides der Beste in ganz Vietnam und angeblich auch über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Das Rezept für die würzige Soße, die die Brötchen zusätzlich verfeinert ist streng geheim und wird wohl gehütet… Fazit: Ich fand das Baguette unglaublich lecker, es war auch ein bisschen scharf gewürzt, einfach perfekt! Eigentlich wollte ich nur eine Hälfte davon essen, weil ja im Bauch noch Raum sein sollte für die kommenden Mahlzeiten, aber ich konnte zur zweiten Hälfte einfach nicht nein sagen.

 

Hoi An Street food tour Vietnam

Hier gibt es das berühmte Baguette. Eigentlich ganz unscheinbar der Laden, oder?

Hoi An Street food tour Vietnam

Meine zwei bezaubernden Guides mit ihrem Banh mi

Hoi An Street food tour Vietnam

Und das hier sind die Zutaten, inklusive der “geheimen” Soße

 

Der Weg zu unserem zweiten Ziel bestand dann aus einem kleinen Verdauungsspaziergang zum zentralen Markt von Hoi An.

 

Hoi An Street food tour Vietnam

Die paar Schritte zwischendurch tun echt gut

 

Hoi An Street food tour – Cao Lau

Hier, mitten in der Markthalle zwischen Ständen mit getrocknetem Fisch und frisch geschlachteten Schweinen gibt es die spezielle Cao Lau Nudelsuppe. Diese besteht aus ganz speziell zubereiteten Nudeln (schon wieder ein Geheimrezept), krosser Schweinehaut und jeder Menge Grünzeug. Es gibt sie nur in Hoi An zu kaufen, nirgends sonst in ganz Vietnam. Ich fand sowohl die Suppe toll – obwohl ich ein bisschen zu tief ins Chilifläschchen geschaut hatte – als auch die Atmosphäre hier mittendrin im Marktgetümmel zu Essen…

 

Hoi An Street food tour Vietnam

Die quirlige Markthalle

Hoi An Street food tour Vietnam

Hoi An Street food tour Vietnam

An diesem Stand solltest du unbedingt die Cao Lau Suppe probieren!

 

Hoi An Street food tour – Cakes

Mit dem Motorroller setzten wir dann unseren Weg fort in ein kleines Restaurant, dass nur von Einheimischen besucht wurde. Wenn ich recht darüber nachdenke, war es glaube ich einfach auch nur das Wohnzimmer der Familie, die uns die superleckeren Water Fern Cakes (Banh Beo) servierten! Ich kann dir sagen, diese kleinen, fast flüssigen Küchlein mit Stäbchen zu Essen war eine richtige Herausforderung und führte manches Mal zu unkontrollierbaren Kicheranfällen bei den zwei Mädels, wenn das bei mir so gar nicht klappte… Die Hauptzutaten sind übrigens Reismehl und Shrimpspaste. Schmeckt wirklich außerordentlich gut! Langsam fühlte sich mein Bauch dann doch voll an, aber es gab natürlich noch eine kleine Nachspeise, die Thu aus ihrer Tasche zauberte: Ein Husband and wife cake, ein kleines Küchlein aus Kokosnuss… auch sehr lecker!

 

Hoi An Street food tour Vietnam

Eingang zum Restaurant… oder ins ähhh… Wohnzimmer?

Hoi An Street food tour Vietnam

Snack zwischendurch auf typisch vietnamesisch

Hoi An Street food tour Vietnam

Das sind die water fern cakes

Hoi An Street food tour Vietnam

Also ich konnte die nicht so einfach mit Stäbchen essen

Hoi An Street food tour Vietnam

Restaurant oder Wohnzimmer?

Hoi An Street food tour Vietnam

 

Allmählich wurde es Zeit, dem übervollen Magen eine Pause zu gönnen, deswegen stand nun ein bisschen Sightseeing auf dem Programm. Wir besuchten die älteste Pagode Hoi Ans (hierher kommen fast nie Touristen) und relaxten ein bisschen im schattigen Garten.

 

Hoi An Street food tour Vietnam

Eine kleine Pause zum Verdauen zwischendurch

Hoi An Street food tour Vietnam

Fotoshooting im schattigen Garten

Hoi An Street food tour Vietnam

Zwischendurch ein bisschen Obst einkaufen

 

Hoi An Street food tour – Balut egg

So, waren das bis jetzt ausnahmslos Gaumenfreuden, kamen wir jetzt an den Punkt der ähm… Herausforderungen. Wir fuhren zu einer kleinen privaten Garküche direkt an der Straße und nahmen Platz. Thu ging kurz zur Köchin und gleich darauf wurde auch schon die Bestellung an unseren Tisch gebracht. Hier stand es nun… Bereit, von mir verzehrt zu werden: Das berühmt berüchtigte Balut egg, ein Entenei, dass so lange bebrütet wird, bis das Entenküken kurz vorm Schlüpfen ist. Dann wird es im heißen Wasser gebrüht und schließlich löffelt man es aus. Es gibt „alte“ Eier, da ist das Küken vollständig entwickelt und „jüngere“… Die Vietnamesen sagen, es hängt von deinem persönlichen Karma ab, welches du serviert bekommst. Hast du ein schlechtes Karma, dann erwischt dich ein altes! Zum Ei selbst wird eine pikante Soße, eingelegter Ingwer und Salat serviert. Ich kann abschließend nur sagen, ich hab es gegessen. Komplett. Ich hoffe, du findest das jetzt nicht allzu eklig?

 

Hoi An Street food tour Vietnam

Noch hab ich gut lachen… hier ist das Ei noch nicht serviert

Hoi An Street food tour Vietnam

Jetzt gehts ans Ei(n)gemachte

Hoi An Street food tour Vietnam

Sieht doch ganz appetitlich aus, oder?

Hoi An Street food tour Vietnam

Not duck, not egg – just between

 

Hoi An Street food tour – Seafood Hotpot

Als krönenden Abschluss dieses ereignisreichen Tages luden mich die Mädels noch zu einem typisch vietnamesischen Seafood Hotpot in ein schönes Restaurant direkt am Fluss ein. Der Kellner stellt hierzu einen großen Topf dampfende, pikant gewürzte Brühe mitten auf den Tisch, alle anderen Zutaten (frische Meeresfrüchte, Nudeln und Gemüse) werden roh serviert und von den Gästen selbst in der Brühe gegart. Schmeckte einfach nur göttlich! Dazu gönnte ich mir noch 1 oder 2 Dosen des guten BaBaBa Bieres, schließlich musste ich an diesem Tag ja nicht mehr fahren.

 

Hoi An Street food tour Vietnam

Beim Hot pot Dinner

 

Nützliche Tipps: Diesen Ausflug kannst du am besten direkt über die Homepage von www.hoianfoodtour.com buchen. Meine hier beschriebene Tour ist die „street food tour by motorbike“, aber es gibt auch noch eine ganze Menge andere Varianten, z. B. zu Fuß oder mit dem Fahrrad… Die Besonderheit bei diesem Anbieter hier ist, dass jeder Teilnehmer auch einen eigenen Guide – in Form von vietnamesischen Studenten – bekommt. Also hat man praktisch immer eine Art private Tour! Die Jungs und Mädels von Hoi An food Tour sind wirklich sehr nett und witzig (zumindest meine zwei), sprechen sehr gut englisch und geben sich richtig viel Mühe, den Ausflug sehr individuell und interessant zu gestalten.

Hast du auch schon mal eine Street food tour gemacht? Mich würde wirklich sehr interessieren, welches Essen du da probiert hast!

Suchst du noch nach einer schönen Unterkunft in Hoi An? Dann kann ich dir diese hier sehr empfehlen! Und kennst du eigentlich schon meinen Bericht über meine Bootstour im Mekong Delta? Nein? Dann schau mal hier vorbei!

 

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41 Comments

  • Reply Jutta 11. August 2014 at 19:23

    Mutig! Ich weiß nicht, ob ich das Ei tatsächlich ausgelöffelt hätte, obschon ich gerne ausprobiere : ) Sonnige Grüße, Jutta

    • Reply goodmorningworld 12. August 2014 at 9:13

      Liebe Jutta,
      ich mag es halt einfach, alles auszuprobieren was ich noch nicht kenne!! Aber das Ei komplett auszulöffeln hat schon einiges an Überwindung gekostet… ;) Das ist halt auch eine Kopfsache, es schmeckt nämlich eigentlich ganz gut… das Problem daran ist nur, dass man ja weiß was es ist!
      Liebe Grüße
      Melanie

  • Reply Anne 17. August 2014 at 12:24

    Stark, ich hab mich nicht getraut die Eier zu probieren :)
    Schöner Artikel!

    LG
    Anne

    • Reply goodmorningworld 17. August 2014 at 12:37

      Hallo Anne,
      danke für Dein Lob! :) Ja die lieben Eier… aber wenn Du das nächste Mal die Gelegenheit haben solltest, dann musst Du sie mal probieren, ok? ;)
      Liebe Grüße
      Melanie

      • Reply Anne 22. August 2014 at 10:14

        Ok, Indianerehrenwort :)

        Liebe Grüße!!
        Anne

  • Reply Andersreisender 17. September 2014 at 10:31

    Die angebrüteten Enteneier sind schon sehr speziell. Und optische Schönheit sind sie auch keine. Aber ich finde sie schmecken ganz gut – eben nach Ente und nach Ei. Ich habe das Entenei auch einmal “offen” in der Suppe serviert bekommen. Schaut auch ganz g’schmackig aus. Ich mag es in fremden Ländern mir bis dahin unbekannte Speisen auszuprobieren.

    • Reply goodmorningworld 18. September 2014 at 10:35

      Hallo Gerhard,
      ich fand auch, dass es eigentlich ganz gut geschmeckt hat! Ich hatte dazu ja eingelegten Ingwer und Kräuter. Und ja, es gibt doch nichts Besseres als irgendwas Unbekanntes zu probieren und sich überraschen zu lassen ob und wie es schmeckt! Das gehört für mich einfach mit zum Abenteuer Reisen dazu.
      Liebe Grüße
      Melanie

  • Reply Torsten 5. Oktober 2014 at 12:14

    Hallo Melanie,

    Respekt! Grundsätzlich bin ich solchen kulinarischen Experimenten durchaus aufgeschlossen, doch ich glaub ich hätte das Ei nicht essen können. Aber wie du sagst, es ist ja eigentlich nur eine Kopfsache. Zumal diese Art von Essen in diesem Land vielleicht nahezu zum alltäglichem gehört.

    Nach was hat es denn nun eigentlich geschmeckt? Nur nach der Soße? Oder konnte man auch den Geschmack von Ente erkennen?

    Liebe Grüße
    Torsten

    • Reply goodmorningworld 7. Oktober 2014 at 15:13

      Hi Torsten,
      also es hat überwiegend nach der Sojasoße und dem eingelegten Ingwer geschmeckt. Aber ich fand auch nach Hühnchen… Ich weiß ja, dass es ne Ente war, aber dafür ist wahrscheinlich mein Geschmackssinn nicht fein genug… :) Aber es schmeckt wirklich ok bis eigentlich sogar ganz gut, also unbedingt mal probieren!
      Liebe Grüße
      Melanie

      • Reply Torsten 7. Oktober 2014 at 17:58

        Vielleicht ja auch nur etwas vom Anblick irritiert … ;)

        • Reply goodmorningworld 10. Oktober 2014 at 8:38

          Hehe… :) Das kann natürlich auch sein!
          Hast Du schonmal so was richtig “ausgefallenes” probiert?

          • Torsten 4. Januar 2015 at 10:59

            Nein, da kann ich nicht mitreden. Oder zählt nicht zu wissen was man gegessen hat auch dazu?

            Auf einer Reise nach New York war ich in Flushing unterwegs … für mich das wahre Chinatown, da dort sich die unterschiedlichen Kulturen aus dem asiatischen Raum ansiedeln … Chinatown in Manhattan ist nur noch eine bessere Kulisse und wird vermutlich auch in ein paar Jahrzehnten verschwunden sein … aber darum soll es ja nicht gehen.

            In Flushing kommt man sich vermutlich vor wie in einer asiatischen Großstadt. Menschenmassen wuseln in den Straßen und man findet nur spärlich lateinische Schriftzeichen. Logisch, dass auf einem Ausflug irgendwann der Hunger kommt. Zumal es in New York irgendwie immer nach Essen riecht … und das an jeder Straßenecke anders … und man nicht immer ohne es probiert zu haben daran vorbei kommt.

            Zum Essen bin ich einem kleinen chinesischen Restaurant gelandet. Niemand sprach Englisch und eine Karte auf einer mir verständlichen Sprache gab es auch nicht. An den Wänden hingen kleine Fotos von den Gerichten. Natürlich auf Chinesisch untertitelt. Eine für mich interessante Sache einfach mal das zu probieren, was die anderen Gäste gerade essen. Also zeigte ich nur auf ein lecker aussehendes Gericht an einem anderen Tisch … man muss schon mal probieren, wenn’s denn lecker aussieht!

            Das einzige was ich in meinem Essen identifizieren konnte waren die Nudeln in diesem Gericht. Alles andere war bunt, klein gehackt und aus Fleisch. Ich muss dazu sagen, dass es nicht eins der typischen hier in Europa erhältlichen Nudelgerichte war. Geschmeckt hat’s auf jeden Fall. Und nicht zu wissen was man gegessen hat, ist vielleicht auch nicht immer schlecht. Oder?

          • goodmorningworld 4. Januar 2015 at 18:19

            Lieber Torsten,

            wow, super schöner Kommentar! :) Ich hab jetzt grad die ganze Zeit überlegt, ob ich auch schon mal was absolut unbekanntes gegessen habe und bin zu dem Schluss gekommen, dass das glaub ich noch nie der Fall war… Bis jetzt hab ich mir immer extra die “Herausforderungen” ausgesucht! ;) Aber ich nehme mir das jetzt ganz offiziell als Aufgabe für meine nächste Reise und Du bist Zeuge… ;)

            New York ist auch so eine Stadt in der ich noch nie war, aber sehr gerne einmal hinmöchte. Falls ich es irgendwann dorthin schaffe, werde ich auf jeden Fall auch Flushing einen Besuch abstatten! Danke für den super Tipp!

            Ganz liebe Grüße,
            Melanie

  • Reply Mad 16. Oktober 2014 at 14:43

    Hey Melanie,

    schöne Eindrücke, die du da zeigst und beschreibst ;-)
    Nur habe ich aber einige Zweifel bezüglich dem Essen, da ich Vegetarier bin und eigentlich Milchprodukte und Eier meide. Eine Food Tour wird’s bei mir wohl nicht werden, aber wie schaut es denn ansonsten mit dem Essen aus? Viel Tofu, Nudeln und Reis mit Gemüse?

    Greetz,
    Mad

    PS: Vom Balut egg kommt mir schon auf den Bildern das Würgen

    • Reply goodmorningworld 16. Oktober 2014 at 16:36

      Hey Mad,
      also an Nudeln, Reis, Gemüse und Tofu mangelt es sicher nicht, da kann ich Dich beruhigen! :)
      Du findest schon was, auch als Vegetarier… Ich fand diese Nudelsuppe noch sehr gut, aber ich glaub die Brühe dazu ist aus Hühnerfleisch. Ansonsten noch die leckeren Baguettes, die kannst Du Dir ja auch ohne Fleisch bestellen! Was hast Du denn sonst noch so geplant in Vietnam? Besuchst Du auch noch ein anderes Land zusätzlich?
      Liebe Grüße
      Melanie

      • Reply Mad 16. Oktober 2014 at 18:44

        Okay super! Ich dachte schon, ich muss mich von Vitaminpillen ernähren – was so ganz und gar nicht meins ist.

        Ja, Nudelsuppe wird sicherlich ein Problem sein… da hoffe ich einen Bogen rum machen zu können. Baguettes werde ich auf jeden Fall probieren! Hattest du Magenprobleme oder dergleichen von “rohen” bzw. nicht durchgegarten Lebensmitteln? Das hört man ja oft. Hepatitis A oder Typhus schlimmstenfalls.

        Organisatorisch bin ich komplett das Gegenteil von dir :-) Ich habe nicht einmal einen Schlafplatz für die erste Nacht gebucht. Das einzige was festgelegt ist, ist der Flug. Alles andere wird sich hoffentlich spontan ergeben.

        Nein, ich bereise nur Vietnam. Von Hanoi werde ich zur Halong Bay fahren und dann Richtung Süden, bis ich irgendwann in Saigon ankomme und am 2. Dezember wieder nach Hause starte.

        Easy Rider Touren sollen cool sein, hast du Erfahrung damit?

        Cheers,
        Mad

        • Reply goodmorningworld 16. Oktober 2014 at 19:29

          Hey Du,
          nee, mit diesen Touren hab ich keine Erfahrung… Hanoi und Halong-Bucht hab ich leider gar nicht sehen können, dafür war die Zeit zu knapp. Ich war stattdessen noch in Kambodscha. Ich hab so gut wie nie Magenprobleme, obwohl ich fast alles esse… toi, toi, toi! Hepatitis A hab ich ne Impfung, hatte ich auch noch nie Probleme. Typhus bin ich nicht geimpft… hatte ich auch noch nie was. Ich beneide Dich um Deine Planlosigkeit, da muss ich bei mir unbedingt in Zukunft dran arbeiten. Ich plan immer viel zu viel! :)
          Aber das wird schon bei Dir, Vietnam ist toll und auch ganz einfach zu bereisen!
          Ich wünsch Dir auf jeden Fall gaaaaaanz viele schöne Eindrücke und Erlebnisse! Und Du musst viele tolle Bilder machen und dann auf Dein Blog stellen, ok?
          Ganz liebe Grüße
          Melanie

  • Reply Mad 17. Oktober 2014 at 8:42

    Hey Melanie,

    ach, das ist ja schade. Vielleicht fährst du ja nochmal hin, auf jeden Fall werde ich dir davon erzählen ;-)

    Das mit den Bildern auf meinem Blog wird wohl nix. Möchte auf weltenstuermer.de keine Reiseberichte oder [Zahl einsetzen]-Dinge-die-du-in-Vietnam-machen-musst-Artikel, sondern nur Geschichten. Aber möglich wäre ja eine Geschichte, die ich drüben erleben werde ;-) Und dann gibt’s viele Bilder dazu!

    Danke, ich wünsche dir auch eine schöne Zeit dort wo du gerade bist – wo bist du denn eigentlich jetzt?

    Greetz,
    Mad

    • Reply goodmorningworld 18. Oktober 2014 at 10:53

      Hey Mad,
      bin grad in Deutschland… Du hast es da bald besser! :)
      Liebe Grüße
      Melanie

  • Reply Nina 21. Oktober 2014 at 22:30

    Hey Melanie,

    toller Artikel und ein super Tipp, habe mir die Webseite von Hoi An Foodtour gleich mal gespeichert, da ich Ende November in Hoi An bin und total Lust hätte so eine Tour zu machen.

    Ich bin ja auch echt aufgeschlossen was Essen betrifft, und probiere eigentlich alles, aber bei den Eiern muss ich glaube ich passen. Habe in Singapur “Century Eggs” probiert und damit war ich wirklich bedient… lecker fand ich das nicht… :-( Aber durch alles andere werde ich mich sicher durchfuttern. ;-)

    Liebe Grüße,

    Nina

    • Reply goodmorningworld 23. Oktober 2014 at 11:29

      Hallo Nina,
      mit Hoi An Food Tours kannst Du meiner Meinung nach nichts falsch machen. Ich fand die Tour wirklich super und auch total persönlich. Das Essen ist durch die Bank echt richtig lecker und auch reichlich. Du brauchst also außer dem Frühstück vorher nichts essen! Und laut den beiden Mädels essen viele Leute das Ei nicht, ist also nicht schlimm… ;)

      Was genau sind denn diese „century eggs“? Sind das diese hundertjährigen Eier? Wonach schmecken die denn und wie werden die zubereitet? Vielleicht wäre das ja was für mich… :)

      Was hast Du denn in Hoi An sonst noch so vor?

      Liebe Grüße
      Melanie

      • Reply Nina 23. Oktober 2014 at 14:02

        Hi Melanie,

        Also wir haben noch keine konkreten Pläne für Hoi An, das wird alles spontan entschieden worauf wir gerade Lust haben. Hast du noch einen Tipp für mich was wir unbedingt machen sollten? Gerne auch allgemein Vietnam. Wir haben vor eine Tour von Saigon bis Hanoi zu machen.
        Zu den Century eggs, die werden sowohl tausendjährige als auch Hundertjährige Eier genannt. Das sind Enteneier die in einen Brei aus Gewürzen, Asche und Sägespänen gepackt werden und dann 3 Monate fermentieren. Es gibt welche mit recht weichem Eigelb, das allerdings durchs fermentieren eher grün ist, die schmecken sehr mild und nach nicht viel. Die mit dem ganz festen Eigelb stinken schon beim aufmachen so widerwärtig, dass ich nie erfahren werde wie sie schmecken ;-)

        Liebe Grüsse
        Nina

        • Reply goodmorningworld 23. Oktober 2014 at 19:43

          Hey Nina,
          diese Eier kommen definitiv auf meine Probierliste! :)
          In Hoi An fand ich die Stimmung am Abend immer ganz toll mit den vielen bunten Lampions und Lichterketten… zum Abendessen und Bummeln ganz toll!
          Am Fluss findet auch immer ein kleiner Nachtmarkt statt bei dem es leckere Banana-Pancakes gibt!
          Reist Du als Backpacker oder ist Dein Budget für Übernachtungen ein wenig höher? Weil wenn ja, kann ich Dir ein ganz tolles Hotel in Zentralvietnam verraten…
          Liebe Grüße
          Melanie

  • Reply Nina 23. Oktober 2014 at 22:43

    Hi Melanie,

    Danke für die Tipps.

    Wir sind mit dem Rucksack unterwegs, aber unsere Unterkünfte sind heute nicht mehr die typischen backpacker Unterkünfte und es darf zwischendurch auch mal etwas mehr kosten, würde mich über deinen Hoteltipp also sehr freuen.

    Und berichte bitte wenn du die Eier probiert hast! Ich bin gespannt! ;-)

    Liebe Grüsse
    Nina

    • Reply goodmorningworld 24. Oktober 2014 at 8:52

      Liebe Nina,
      für Hoi An würde ich Dir das Hoi An Chic Hotel empfehlen. Das war vom Service her einfach top! Ich bin dann anschließend in die Region Quy Nhon in das Bai Tram Hideaway Resort gefahren. Das ist wirklich ein einziger Traum! Wenn Du das direkt auf der Website des Hotels buchst, kostet es ca. 80 € pro Person und Nacht. Aber dafür hast Du eine private Villa, einen eigenen Pool und einen ewig schönen und langen Privatstrand. Ja, ich weiß es ist sehr teuer aber ab und zu mag ich mir sowas mal gönnen und normalerweise kosten solche Hotels viel mehr…
      Anschließend bin ich dann nach Saigon geflogen und war da im „Central Saigon Riverside“ Hotel. Das hat einen richtig coolen Pool auf dem Dach! Von da oben ist auch die Aussicht sehr schön und Du kannst Dir quasi den Eintritt oder die Getränke auf anderen Dachterrassen oder Skybars sparen…
      Hanoi hab ich leider zeitlich nicht geschafft… Wann genau geht es denn bei Euch los?
      Liebe Grüße
      Melanie

  • Reply Nina 24. Oktober 2014 at 21:10

    Liebe Melanie,

    Danke für die tollen Tipps. Ich werde berichten was wir dann gemacht haben.

    Los geht’s am 21. November, zunächst nach Bangkok, dann weiter nach Kambodscha und von dort mit dem Schiff durchs Mekong Delta nach Saigon.

    Liebe Grüße
    Nina

    • Reply goodmorningworld 24. Oktober 2014 at 22:46

      Hey Nina,
      das ist ne tolle Route! Ich hab das fast umgekehrt gemacht, aber auch mit Kambodscha und dazu eine dreitägige Bootsfahrt auf dem Mekong…
      Ich wünsche Dir ganz viel Spaß und unvergessliche Erlebnisse!
      Ganz liebe Grüße
      Melanie

  • Reply lydia. 2. Januar 2015 at 18:05

    Wow – toller Artikel. Hab’s gleich mal auf meiner Liste gespeichert. In knapp 3 Wochen geht meine Asienreise los!

    • Reply goodmorningworld 2. Januar 2015 at 18:35

      Hey Lydia,

      dankeschön! Wo geht´s denn bei Dir hin? Och mann, ich möchte auch gern schon wieder! :) Ich wünsche Dir ganz viele tolle Momente…

      LG, Melanie

  • Reply Hans Schweyer 7. Januar 2015 at 15:14

    Also Hoi Anh werden wir im Februar auf jeden Fall anfahren, ob ich mich allerdings über das Ei drübertrau wage ich zu bezweifeln! Alle Achtung!
    Super toller Artikel, der schon die Vorfreude auf Vietnam weckt. Na und Hoi Anh wieder zu besuchen wird eine besondere Freude!

    glg

    Hans

    • Reply goodmorningworld 7. Januar 2015 at 19:52

      Lieber Hans,

      ich wünsche Dir ganz viel Spaß im Februar in Vietnam und Hoi An und ich freu mich, dass ich Deine Vorfreude wecken konnte! :) Solltest Du das Ei doch probieren (oder sonst was spezielles) dann schreib mir doch einfach noch mal hier! Das würde mich freuen! Auch vielleicht als Anregung für meinen nächsten Urlaub… :)

      Ganz liebe Grüße,
      Melanie

  • Reply Isabell 11. Januar 2015 at 12:47

    Das sieht ja alles superlecker aus! Leider habe ich noch nie so eine Tour gemacht, aber das hört sich richtig spannend an.

    • Reply goodmorningworld 12. Januar 2015 at 19:06

      Hi Isabell,

      ich würde Dir empfehlen, dass bei der nächsten Gelegenheit mal nachzuholen! Ich finde, auch über das Essen kann man viel von einem Land kennenlernen!

      LG, Melanie

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  • Reply Manfred 21. Juni 2015 at 18:35

    hallo melanie,
    ich war anfang des jahres für fast fünf wochen in vietnam
    davon drei wochen in hoi an
    ich bin immer noch begeistert von einem wunderschönen land
    denn menschen, die so gastfreundlich sind
    und nun freue ich mich auf das jahr 2017
    um das alles wieder zu sehen…
    glg manfred

    • Reply Melanie 21. Juni 2015 at 20:58

      Hallo Manfred,

      ich war zwei Wochen in Vietnam und davon etwa 5 Tage in Hoi An. So ein bezaubernder Ort! :) Ich glaube es gern, dass Du immer noch begeistert bist! Schön, dass Du mit 2017 etwas hast auf dass Du Dich so freuen kannst. Das ist schon immer wichtig finde ich. Hast Du noch Pläne für zwischendrin, z. B. für 2016?

      LG, Melanie

  • Reply Nela 9. Oktober 2015 at 20:12

    Hallo Melanie,
    bin beim Surfen auf Deinen wunderschönen Blog gestoßen und mich fesselt fast jeder Beitrag. Ich frage mich gerade selbst, wie mich meine Reisen schon verändert haben. Da muss ich mal reflektieren.
    Und dieser Vietnam Bericht hat mich wieder an alle meine Streetfood Erlebnisse in Saigon erinnert. Obwohl die Stadt für mich eigentlich ganz furchtbar war, weil zu laut, zu viel Verkehr, zu viele Menschen, usw. Aber mei, waren die Straßenstände mit dem Essen toll! Deine Bilder mit den roten Mini-Stühlen – ja, genau so saß ich da und suchte mir was lekkeres aus, was dann auf den Grill kam. Endlos Essen könnte ich da. Allerdings, für die Eiervariaten mit Extrainhalt könnte ich mich gar nicht begeistern.
    Mach weiter so mit diesem tollen Blog!
    LG
    Nela
    http://travel.asktherabbit.net

    • Reply Melanie 10. Oktober 2015 at 6:18

      Liebe Nela,

      danke für deine netten Worte! Habe mich sehr darüber gefreut… :)
      Hmm… Meine Reise nach Vietnam ist jetzt echt schon wieder lange her aber vor allem an die Streetfoodtour und das Ei kann ich mich noch erinnern als wäre es erst gestern gewesen! ;) Hast du es denn probiert? Es schmeckt nämlich an sich nicht schlecht. Hach ja, an so Straßenständen essen könnte ich auch echt endlos… Das ist immer mega schön und hat endlos viel Charme!

      Ganz liebe Grüße aus Bali,
      Melanie

  • Reply Vietnam: 7 Blogger verraten ihre schönsten Orte und Geheimtipps | Reiseblog für Südostasien: Home is where your Bag is 4. November 2015 at 15:23

    […] habe. Hier lohnt es sich übrigens ein paar Tage mehr einzuplanen und auf jeden Fall auch eine Streetfoodtour zu machen. Dabei kannst du unglaublich viel über die vietnamesische Küche erfahren und auch […]

  • Reply Alleine reisen - Weshalb du alleine Urlaub machen solltest! › Up And Away - Auf Und Davon 17. Januar 2016 at 19:59

    […] ist bekanntlich Geschmackssache. Ob du dich nun durch die Straßenküchen mit authentischen Speisen probierst oder doch ein feines Restaurant bevorzugst, du wirst das finden was dir am liebsten ist. […]

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