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Asien / Philippinen

Inseln der Philippinen: die 9 schönsten Orte und unvergessliche Erlebnisse vor Traumkulisse

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Sich im Wind wiegende Palmen, einsame Traumstrände mit weißem Sand und üppige, tropische Vegetation – wir haben unglaubliches Fernweh nach den Inseln der Philippinen. Neben diesem klassischen Bild eines Urlaubsparadieses, das du hier definitiv vorfindest, kannst du auf den Philippinen aber beispielsweise auch durch sattgrüne Reisterrassen spazieren, Vulkane besteigen, einzigartigen Meeresbewohnern begegnen oder traumhafte Sonnenuntergänge erleben. 7.641 Philippinen Inseln, die alle ihren eigenen Charme besitzen, verheißen einzigartige Orte der Entspannung, exotische Abenteuer und unvergessliche Glücksmomente.

Unsere persönliche Bucketliste für die Inseln der Philippinen mit ganz viel Inspiration, was du in diesem Inselparadies erleben kannst, liest du im Folgenden. Träum dich mit uns in ein Land mit überaus freundlichen Menschen, die dich stets mit einem warmen Lächeln herzlich willkommen heißen und dir außergewöhnliche, authentische Erlebnisse bescheren. Noch mehr Inspiration und viele wertvolle Reisetipps findest du hier.

1. Philippinen Inseln: die facettenreiche Hauptinsel Luzon

Luzon ist die größte Insel der Philippen mit der Hauptstadt Manila. Um ein wenig in dieser neuartigen, exotischen Welt anzukommen, kannst du hier zunächst einen Tag verbringen und zum Beispiel durch die spanische Altstadt „Intramuros“ oder das quirlige Chinatown schlendern. Ganz besondere Sehenswürdigkeiten erwarten dich jedoch außerhalb der Metropole. Im Norden bieten diverse Aussichtspunkte rund um Banaue und Bontoc herrliche Ausblicke über die berühmten sogenannten Himmelstreppen, Reisterrassen einheimischer Bauern, die hier seit 2000 Jahren angelegt werden und als das älteste Bauwerk der gesamten Philippinen gelten. Vor allem während der Erntezeit zwischen Juli und August leuchten die Reispflanzen in einem unvergleichlichen, fast überirdischen Grün.

Hängende Särge, Schnorcheln mit Walhaien & Community Tourism

Dass Särge eine Sehenswürdigkeit sind, klingt vielleicht etwas makaber. Die hängenden Särge im Echo Valley sind jedoch Teil einer Tradition, um auf diese Weise die Toten den Göttern möglichst nahe zu bringen und ihre Reise in den Himmel zu erleichtern. Du erreichst die hängenden Särge bei einer kurzen Wanderung ab Sagada. Südlich von Manila erhebt sich der Taal Vulkan, der zweitaktivste Vulkan der Philippinen, aus dem gleichnamigen See. Im Rahmen einer abenteuerlichen Tour gelangst du bis zum Kraterrand, der einen traumhaften Blick in den grün leuchtenden Kratersee ermöglicht. Wie gern würden wir diesen einmal mit eigenen Augen sehen!

Ein weiterer Punkt auf unserer Philippinen-Wunschliste ist das Schwimmen mit Walhaien, den größten Fischen der Erde. Die beste Zeit dafür ist von Dezember bis Mai in Donsol während die Walhaie auf ihrer natürlichen Wanderung durch die Philippinen Inseln kreuzen und wo sie nicht angefüttert werden wie auf Cebu. Einheimische und ihre Lebensweise, ihre Traditionen und Kultur kennenzulernen, ist uns auf Reisen immer ein Anliegen. Gleich zwei Community Tourism Projekte möchten wir dir deshalb auf Luzon ans Herz legen.

In der Nähe des Calauagan Flusses kannst du in einem riesigen Metallkessel ein wohltuendes, traditionelles Bad nehmen. Das Wasser ist mit Blättern, Blüten und Ingwer angereichert, die für herrliche Entspannung sorgen!

Im Masungi Georeservat Naturschutzgebiet wiederum begegnest du seltenen Wildtieren wie Stummelschwanzpapageien und kannst bei einem gemeinsamen Mittagessen mit den Einwohner:innen der Gemeinde spannende Geschichten aus deren Leben erfahren. Darüber hinaus ist dieser Ort sogar instagramable: Schwebe in einer riesigen Hängematte über endlos grünem Dschungel und vor der Kulisse bizarrer Steinformationen – supercool!

2. Inseln der Philippinen: das Naturwunder Palawan

Mit Palawan hat die Natur ein ganz besonders magisches Fleckchen Erde geschaffen. Die zauberhafte Welt aus bewachsenen Felsen, smaragdgrünem Wasser, versteckten Buchten und unberührtem Dschungel steht seit Jahren ganz oben auf unserer Philippinen-Bucketliste. Nicht umsonst wurde das dünn besiedelte Palawan mit 425 km Länge und circa 40 km Breite mehrmals zur schönsten Insel der Welt gekürt. Hier, an einem der naturbelassenen Traumstrände, die philippinische Sonne auf der Haut zu spüren, den Ausblick zu genießen und im kristallklaren Wasser zu schwimmen, das wär’s. Wo ist nochmal der Hinbeam-Button?!

Der Archipel El Nido gleicht aus der Vogelperspektive einer surreal schönen Fototapete!

Das beliebteste Urlaubsziel auf Palawan ist El Nido, ganz im Norden der Insel. Rund um das kleine Dorf vereinen sich karstige Kalksteinfelsen und -formationen, artenreiche Ökosysteme, spektakuläre Aussichten und atemberaubende Strände zu einem perfekten Urlaubsziel. Und nicht zu vergessen, die wunderbaren, gastfreundlichen Menschen hier. Beliebte Aktivitäten in El Nido sind Inselhopping, Schnorcheln, Tauchen, Kajaken oder Surfen. Zu Palawan zählt auch die Inselgruppe Coron im Nordosten der Hauptinsel – für uns ein absolutes Muss und Bucketlist-Ziel! Unter der Meeresoberfläche finden Taucher in der berühmten Coron-Bucht reale Schätze in Form von versunkenen Schiffswracks.

3. Ursprüngliche Natur auf Cebu & Bohol

Cebu zählt zu den größten Inseln der Philippinen mit Cebu City als Hauptstadt der Visayas Inselgruppe und zweitgrößter Stadt der Philippinen. In der ältesten Kolonialstadt des Staates gibt es unzählige historische Plätze und Denkmäler zu entdecken und zu bestaunen. Doch auch die Umgebung verzaubert mit wunderschönen Orten. Die Kawasan Wasserfälle sind ein sehr begehrtes Fotomotiv, aber die Tumalog oder Aguinid Falls beeindrucken nicht weniger. Eine wunderbare Art, in den Alltag der Einheimischen einzutauchen ist im Rahmen einer Flusskreuzfahrt auf dem Bojo River. Stolz vermitteln die dort lebenden Filipinos ihr Wissen über die Mangroven und ermöglichen interessante Einblicke in ihre Kultur und ihre fremdländischen Traditionen.

Die kleinere Nachbarinsel Bohol beherbergt eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Philippinen, die es sogar auf die Liste des UNESCO Weltnaturerbe geschafft hat: die Chocolate Hills. Vor allem zum Sonnenauf- oder -untergang erstrahlen die dicht bewachsenen Hügel in einem besonders magischen Licht. In der Trockenzeit verfärben sie sich braun und erscheinen wie mit dunkler Schokolade überzogen – daher ihr außergewöhnlicher Name.

4. Inseln der Philippinen: das entspannte Malapascua

Nördlich von Cebu erwartet dich ein kleines Schmuckstück mit einzigartigem tropischem Inselflair. Weißer Sand, liebenswerte Menschen, unberührte Gewässer – Malapascua darf sich zurecht Inselparadies nennen, auf dem circa 5.000 Bewohner ein entspanntes Leben genießen. Kleine Dörfer verteilen sich über die Insel, die du in drei bis vier Stunden umrunden kannst. Beliebt ist Malapascua besonders bei Tauchern, denn hier locken unter anderem atemberaubende Begegnungen mit Fuchshaien. Im Norden lässt es sich dagegen beispielsweise am Langub Strand herrlich abschalten und erholen.

Als perfekter Ort, um das tägliche Naturschauspiel des Sonnenuntergangs zu genießen, empfiehlt sich der Leuchtturm beziehungsweise die in der Nähe gelegene umweltfreundliche Bar.

Mit den Füßen im Sand und einem kühlen Getränk in der Hand gibt es wohl keine schönere Art, den Tag ausklingen zu lassen!

Eine Insel, die wir unbedingt mit eigenen Augen sehen wollen, ist auch Kalanggaman. Sie liegt eine 2-stündige Bootsfahrt von Malapascua entfernt und besteht aus einer langen Sandbank mitten im Meer, umgeben von kristallklarem Wasser. Unterkünfte gibt es hier keine. Märchenhaft schön, oder?

5. Inseln der Philippinen: die Surferinsel Siargao

Als echtes Surfmekka zieht Siargo insbesondere seit der dort stattgefundenen Surfweltmeisterschaft viele Surfer aus aller Welt an. Hier finden Profis die perfekte Welle, aber auch Anfänger können sich im ruhigen White Water an kleineren Wellen versuchen. Spektakulär anzusehen ist die Cloud 9, eine Welle, die bei idealen Bedingungen einen richtig großen Barrel (Tunnel) bildet, durch den die Surfer hindurchfahren können. Definitiv nur etwas für Profis!

Traumhafte Strände und Lagunen begeistern hier aber auch Nicht-Surfer. Eine außergewöhnliche Lagune ist die Jelly Fish Lagoon, in der du mit Tausenden gold schimmernder Quallen schwimmen kannst. Keine Angst, diese hier haben ihre Tentakeln verloren und sind völlig harmlos. Nachhaltiges Übernachten ist auf der organischen Bayatakan Farm möglich, wo du den Einheimischen dabei helfen kannst, Produkte anzupflanzen, zu ernten und dann gemeinsam zu feinen, lokalen Gerichten zu verarbeiten. Ein tolles Projekt, das den Einheimischen ein Einkommen sichert, landwirtschaftliche Technologien weiterentwickelt und die Umwelt schützt. Auf Gemeinschaftsmärkten kannst du zudem Bioprodukte anderer Bauern kaufen und sie damit unterstützen.

6. Philippinen Inseln: das paradiesische Boracay

Boracay gilt schon lange als der Inbegriff einer paradiesischen Trauminsel. Schneeweiße Strände aus feinstem, pudrigen Sand, türkisfarbene Lagunen mit kristallklarem Wasser und sich im Wind wiegende Kokospalmen, das findest du hier! Boracay beheimatet sogar einen der schönsten Strände der Welt, den White Beach. Wem dieser zu bevölkert ist, der kann an Stränden wie dem Puka Shell, Diniwid oder Bulabog Beach entspannen oder an letzterem auch Kitesurfen und anderen Wassersportarten nachgehen. Unmittelbar vor den Stränden locken bekannte Tauchplätze mit farbenprächtigen Wassertierbegegnungen, die man teilweise auch nur mit einem Schnorchel erleben kann.

Die sieben Kilometer lange Insel lässt sich am besten mit einem gemieteten Roller erkunden, der dich absolut unabhängig und flexibel macht. Boracay ist auch bekannt für sein pulsierendes Nachtleben, das sich vor allem am White Beach abspielt, wo sich schon zum Sonnenuntergang Jung und Alt auf ein erfrischendes Getränk unter Palmen zusammenfinden.

7. Das mystische Siquijor Island – die Hexeninsel

Siquijor ist die kleinste Insel in den Visayas und immer noch ein Geheimtipp unter den Inseln der Philippinen. Vielleicht liegt dies auch daran, dass viele Filipinos die Insel meiden, weil hier angeblich Hexen ihr Unwesen treiben und übernatürliche Kräfte herrschen. Aus diesem Grund wird sie auch Hexen-, Geister- oder Voodoo-Insel genannt. Tatsächlich kannst du dich hier aber von einer Heilerin in das Reich der Kräuter entführen und Wehwehchen aller Art behandeln lassen.

Wem solche Mythen nichts anhaben können, wird auf Siquijor mit paradiesischem Urlaubsfeeling belohnt. Traumhafte Palmenstrände, tosende Wasserfälle und dichte Wälder, hier findet jeder sein perfektes Postkartenmotiv. Auch mit super Tauchspots kann die Insel aufwarten, die teils nur wenige Meter vom Strand entfernt liegen. Ein herrlicher Ort für einen unvergesslichen Sonnenuntergang ist auf Siquijor der Tubod Beach im Südwesten.

8. Inseln der Philippinen: die grünen Batanes Inseln

Zu Batanes zählen 10 üppig grüne Inseln in der nördlichsten Region der Philippinen. Sie gelten als Ruheort und perfekt für eine Auszeit, denn hier ticken die Uhren langsamer und egal ob Restaurantbesuch oder Homestay, der persönliche Kontakt mit den Einheimischen wird groß geschrieben.

Für eine echte Überraschung sorgt das Landschaftsbild: Saftige, grüne Wiesen mit weidenden Kühen und maritime Leuchttürme, auf Batanes kommt Irlandflair auf!

Trotzdem musst du auch auf dieser Insel nicht auf idyllische Sandstrände und intime Buchten wie den Nakubuang Beach verzichten. Mit etwas Glück hast du sie sogar ganz für dich allein, da sich nicht viele Reisende hierher verirren.

Eine empfehlenswerte Abwechslung zum Faulenzen ist die Besteigung des Mt. Iraya, ein Vulkan auf 1.009 Metern Höhe. Vorbei an Kühen, sehr alten Bäumen und natürlichen Trinkwasserquellen führt der nicht sehr anstrengende Weg zum Gipfel, wo ein fantastischer Ausblick für die eine oder andere Schweißperle belohnt.

9. Das Wasserparadies Camiguin Island

Camiguin ist die Insel für Wasserratten und Vulkanfans. Sie liegt im nordöstlichen Mindanao und kann in circa drei Stunden umrundet werden. Um alle Sehenswürdigkeiten zu erleben, sollte man jedoch schon ein paar Tage einplanen. Da wären zum Beispiel die malerischen Wasserfälle wie der Katibawasan Wasserfall, der Tuasan Wasserfall und der weniger touristisch geprägte Binangayan Wasserfall, die mit einer herrlichen Erfrischung locken. Zusätzlich laden kalte Quellen wie die Macao Cold Springs oder die Sto Ninjo Cold Springs zum belebenden Plantschen ein. In den Ardent Hot Springs in Mambajao lockern dagegen mollig warme Wassertemperaturen von 38 Grad die Muskeln – und dies sogar nachts, da sie rund um die Uhr geöffnet sind.

Mit sieben Vulkanen ist Camiguin weltweit die Insel mit der höchsten Dichte an Vulkanen. Der bekannteste darunter ist der Hibok-Hibok mit gut 1.330 Metern, der in circa drei Stunden bestiegen werden kann. Der wohl schönste Ort für einen atemberaubenden Sonnenuntergang ist hier der versunkene Friedhof (Sunken Cemetery), von dem nur noch das Friedhofskreuz aus dem Wasser ragt. Wie auf den Malediven muss man sich auf der White Island fühlen, einer weißen Sandbank, die sich weit hinaus ins Meer erstreckt. Du hast noch Zeit für einen Ausflug? Dann fahre mit dem Boot nach Mantigue Island, einem naturbelassenen, kleinen Eiland, auf dem dich die Einheimischen offen und herzlich willkommen heißen und damit sofort für ein freudiges Wohlgefühl sorgen.

Oh Mann, jetzt haben wir wirklich ganz schlimmes Fernweh! Du auch? Wenn du schon einmal auf den Philippinen Inseln warst, dann schreib uns doch gerne deine Lieblingsorte und Tipps hier auf unserem Reiseblog. Wir freuen uns sehr über dein Feedback!


Palawan El Nido Lagen Island Sonnenuntergang

*Dieser Artikel entstand im Rahmen einer bezahlten Zusammenarbeit mit dem Philippinen Department of Tourism, bei dem auch alle Bildrechte liegen. Bei der Umsetzung des journalistischen Inhalts war ich jedoch vollkommen frei und meine Meinung ist wie immer meine eigene.

About Author

Hi, ich bin Nina. Reisen bedeutet für mich Freiheit, Glücksgefühle und unvergessliche Momente. Besonders ins Schwärmen gebracht und fasziniert haben mich bisher Island, Neuseeland, Südafrika und Bali.

2 Comments

  • Patrick
    23. August 2022 at 13:46

    Hallo Nina,

    El Nido ist wirklich ein wahnsinnig schöner Ort. Generell finde ich die Leute auf Palawan wesentlich entspannter, als in Manila, was aber sicher auch am Stress liegt ,den so eine Metropole mit sich bringt.

    Wäre El Nido von der Infrastruktur (Strom und Internet) etwas ausgebauter, könnte ich mir sehr gut vorstellen, dort unser Zelt aufzuschlagen. Aber ich bin leider auf Internet angewiesen. Dort könnte ich jeden Tag einfach nur spazieren gehen, oder mit dem Roller fahren. Nacpan Beach z.B. ist wahnsinnig toll – vor allem, wenn er leer ist und man fast allein im Paradies steht :-)

    Viele Grüße
    Patrick

    Reply
    • Melanie
      18. September 2022 at 16:09

      Lieber Patrick,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar. Jetzt wollen wir noch mehr auf die Philippinen als zuvor eh schon. El Nido muss einfach so ein Traum sein! Hach, hoffentlich klappt es bald! :)

      Ganz liebe Grüße,
      Melanie & Nina

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