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Yoga & Achtsamkeit Retreat Deutschland: „Bewusst Sein“ in Oberstaufen im Allgäu

Wann hast du dir zuletzt bewusst Zeit für dich genommen? Zeit, in der kein Termin auf dich wartet, keine to-do-Liste abgearbeitet werden muss und du nicht ständig auf dein Handy schaust? Im Alltag hetzen wir oft von einem Termin zum nächsten, sind immer erreichbar und verlieren dabei manchmal den Blick für das, was uns wirklich guttut. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen nach einer bewussten Auszeit sehnen und Yoga- und Achtsamkeits-Retreats in Deutschland immer beliebter werden.

Auch ich hatte in den vergangenen Monaten das Gefühl, dass eine kleine Auszeit genau das Richtige wäre. Nicht, um dem Alltag zu entfliehen, sondern um wieder bewusster mich und den Moment wahrzunehmen. Als ich von dem Retreat „Bewusst Sein“ in Oberstaufen im Allgäu erfuhr, waren deshalb sofort mein Interesse und gespannte Vorfreude geweckt.

Vier Tage Yoga, Meditation, Naturerlebnisse und inspirierende Workshops in der beeindruckenden Bergwelt des Allgäus. Das klang nach der perfekten Gelegenheit, einmal bewusst auf Pause zu drücken!

Also machte ich mich auf den Weg nach Oberstaufen. Was mich dort erwartete, waren nicht nur abwechslungsreiche Yoga-Einheiten, Klangreisen, Kakao-Zeremonien und spannende Workshops rund um die vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft. Es waren vor allem die vielen kleinen Momente dazwischen: Sonnenaufgänge im idyllischen Kurpark, das bewusste Durchatmen in der Natur und das Gefühl, für ein paar Tage einfach nur „bewusst sein“ zu dürfen.


In diesem Artikel lasse ich dich teilhaben an meinen Erfahrungen beim Yoga- und Achtsamkeits-Retreat „Bewusst Sein“ in Oberstaufen und vielleicht bist du ja in einem der nächsten Jahre dabei?

Was ist das Retreat „Bewusst Sein“?

Das Yoga- und Achtsamkeits-Retreat „Bewusst Sein“ findet jedes Jahr in Oberstaufen im Allgäu statt und lädt dazu ein, für einige Tage bewusst aus der Routine des Alltags auszusteigen. Statt Leistungsdruck, Terminen und ständiger Erreichbarkeit stehen hier Entschleunigung, Selbstfürsorge und die Verbindung zu sich selbst im Mittelpunkt.

Über mehrere Tage hinweg wirst du hier durch ein abwechslungsreiches Programm aus Yoga, Meditation, Klangreisen, Workshops und Naturerlebnissen mitten in der traumhaften Berglandschaft des Allgäus begleitet.

Das Besondere am Konzept: Jeder Retreat-Tag steht unter dem Motto eines der vier Elemente. Feuer, Erde, Wasser und Luft dienen dabei als Inspiration für die verschiedenen Sessions und Workshops!

Während das Element Feuer für Energie, Mut und innere Stärke steht, geht es bei der Erde um Verwurzelung, Stabilität und Vertrauen. Wasser symbolisiert Intuition, Gefühle und den Fluss des Lebens, während die Luft Leichtigkeit, Freiheit und das Loslassen verkörpert. Die einzelnen Programmpunkte greifen diese Themen auf und ermöglichen dir, dich auf ganz unterschiedliche Weise mit ihnen auseinanderzusetzen.

Dein Retreat, dein Tempo

Das Retreat richtet sich sowohl an erfahrene Yogis als auch an Einsteiger, die sich eine bewusste Auszeit gönnen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, denn im Mittelpunkt steht nicht die perfekte Yoga-Pose, sondern die persönliche Erfahrung.

Ob du alleine reist, mit Freunden kommst oder einfach ein paar Tage Abstand vom Alltag suchst, das Retreat bietet Raum für Bewegung, Begegnungen, neue Impulse und viele Momente der Ruhe.

In dieser Zeit entsteht eine besondere Mischung aus Aktivität und Entspannung. Da du ganz individuell die kompletten vier Tage, nur einzelne Tage oder spezielle Sessions buchen kannst, bleibt genügend Zeit, die Natur rund um Oberstaufen zu genießen, ein leckeres Mittagessen im nea. oder Viventus zu genießen und die zahlreichen Eindrücke auf dich wirken zu lassen.

Genau diese Balance macht „Bewusst Sein“ zu weit mehr als einem klassischen Yoga-Retreat. Es ist eine Einladung, für ein paar Tage wieder bewusster zu leben und den Blick nach innen zu richten.

Meine Erfahrungen beim Retreat „Bewusst Sein“ in Oberstaufen

Yoga & Bewegung zwischen Bergen und Morgenlicht

Ein fester Bestandteil des Retreats waren die täglichen, sehr unterschiedlich gestalteten Yoga-Einheiten. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Sunrise Yoga am frühen Morgen. Während die Sonne langsam über den Bergen aufging und die Natur erwachte, begann der Tag mit bewusster Bewegung in frischer Bergluft. Allein diese einzigartige Atmosphäre machte jede Einheit zu einem kleinen Highlight.

Was mir auch sehr gut gefiel: Jede Session wurde von anderen Lehrerinnen und Lehrern geleitet, die jeweils ihre individuelle Energie, Philosophie und Herangehensweise mit einbrachten. Mal standen kraftvolle Bewegungen im Fokus, mal ging es um Ruhe, Balance oder das bewusste Spüren des eigenen Körpers. Gerade diese Vielfalt machte das Programm abwechslungsreich und inspirierend. Äußerst spannend fand ich die indigene Yogastunde mit völlig ungewohnten, neuen Posen.

Bei allem ging es nie darum, besonders sportlich zu sein oder die Übungen perfekt auszuführen. Vielmehr stand die Verbindung zu sich selbst im Mittelpunkt!

Jeder konnte die Einheiten in seinem eigenen Tempo absolvieren und genau das mitnehmen, was sich in diesem Moment für ihn richtig und gut anfühlte.

Achtsamkeit, Meditation und Klangreisen

Neben den Yoga-Sessions spielten auch Achtsamkeit und Meditation eine zentrale Rolle. Während der vier Tage durfte ich verschiedene Formen der Meditation kennenlernen – mal in Stille, mal in Bewegung und immer mit dem Ziel, den Blick für den gegenwärtigen Moment zu schärfen.

Wirklich beeindruckend waren die Klangreisen. Die sanften Klänge und Schwingungen schufen einen Raum, in dem es erstaunlich leichtfiel loszulassen und innere Ruhe zu finden. Während draußen die Allgäuer Bergwelt für die passende Kulisse sorgte, entstand bei uns Teilnehmern eine wunderbare Atmosphäre zum Abschalten und Durchatmen.

Auch Atemübungen waren Teil des Programms. Dabei wurde mir einmal mehr bewusst, wie viel Kraft in unserem Atem steckt, was uns im Alltag selbstverständlich erscheint. Bewusstes Atmen entwickelte ein Gefühl von Ruhe, Klarheit und innerer Präsenz.

Besondere Momente, die bleiben

Neben Yoga und Meditation waren es vor allem die außergewöhnlichen Erlebnisse zwischen den Programmpunkten, die das Retreat für mich so einzigartig machten.

Eine Sternstunde war die Kakaozeremonie. In einer besinnlichen und achtsamen Atmosphäre stand nicht nur der Genuss des Rohkakaos im Mittelpunkt, sondern auch das konzentrierte Innehalten. Es war einer dieser Momente, in denen die Zeit langsamer zu vergehen schien.

Skeptisch war ich anfangs gegenüber den Kreistänzen, doch wurde ich regelrecht mitgerissen und konnte dieses Gefühl der Gemeinschaft und des sich Fallenlassens unglaublich intensiv genießen.

Der Workshop mit Betty, in dem wir eigene Salben herstellten und einen Blumenkranz bastelten, den wir dann – mit einem Wunsch versehen – im Johannisfeuer verbrannten, war auf andere Weise einzigartig!

Und auch die Einführung in ayurvedische Gewürze und ihre Wirkung auf Körper und Geist sowie die Herstellung einer Gewürzmischung und eine Chai-Tee-Zeremonie waren für mich ein wunderbarer Anstoß, mehr Gewürze in den Alltag einzubauen.

Ein weiterer schöner Programmpunkt führte an den Alpsee. Umgeben von Bergen, Wäldern und der friedlichen Natur bot dieser Ort die perfekte Gelegenheit, noch einmal bewusst durchzuatmen und die Eindrücke des Retreats auf sich wirken zu lassen.

Die Natur in Oberstaufen als Teil des Retreats

Was darüber hinaus das Retreat für mich so unvergesslich gemacht hat, war die Kulisse. Oberstaufen liegt eingebettet in die sanfte Bergwelt des Allgäus und bietet genau die Umgebung, die man sich für eine bewusste Auszeit wünscht.

Speziell in Erinnerung geblieben ist mir ein Vormittag auf dem Hochgrat. Nach der Auffahrt mit der Bahn wanderte ich bis zum Gipfel und genoss dort die Aussicht auf die umliegenden Berge. Für einen Moment legte ich das Handy beiseite, machte keine Fotos und ließ einfach nur die Landschaft auf mich wirken.

Vielleicht liegt genau darin die besondere Kraft von Oberstaufen. Die Berge, die Weite und die Ruhe schaffen einen Raum, in dem es leicht fällt, zu entschleunigen und innezuhalten. Die Natur wird hier nicht nur zur Kulisse des Retreats, sie wird selbst zu einem wichtigen Teil der Erfahrung.

Für wen eignet sich das Retreat „Bewusst Sein“?

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob ein Yoga- und Achtsamkeits-Retreat auch für dich das Richtige sein könnte. Genau diese Frage habe ich mir vor meiner Reise nach Oberstaufen gestellt. Die gute Nachricht vorweg: Du musst weder besonders sportlich sein noch jahrelange Yoga-Erfahrung mitbringen, um an diesem Retreat teilzunehmen.

Auch für Yoga-Anfänger ist „Bewusst Sein“ bestens geeignet. Die verschiedenen Sessions sind so gestaltet, dass jeder in seinem eigenen Tempo teilnehmen kann. Es geht nicht darum, komplizierte Übungen perfekt auszuführen, sondern vielmehr darum, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und sich etwas Gutes zu tun. Wer bereits Yoga praktiziert, wird die Vielfalt der unterschiedlichen Lehrer, Stile und Schwerpunkte schätzen.

Besonders wohlgefühlt haben sich während des Retreats auch viele Alleinreisende. Durch die gemeinsame Zeit auf der Yogamatte, bei Workshops oder in Gesprächen entstehen schnell Begegnungen mit Gleichgesinnten. Gleichzeitig gibt es genügend Freiräume, um sich zurückzuziehen und die Zeit ganz für sich zu nutzen. Du entscheidest selbst, wonach dir gerade ist.

Vor allem aber empfiehlt sich das Retreat, wenn du dich nach einer bewussten Pause sehnst, weil du im Alltag funktionieren und viel leisten musst und selten wirklich abschalten kannst.

Die Kombination aus Yoga, Achtsamkeit, Natur und inspirierenden Workshops schafft einen geschützten Rahmen, um einmal durchzuatmen, neue Energie zu tanken und wieder mehr bei sich selbst zu sein!

Mein Fazit zum Yoga- und Achtsamkeits-Retreat „Bewusst Sein“

Wenn mich jemand fragen würde, was ich aus diesen vier Tagen in Oberstaufen mitgenommen habe, würde ich vermutlich nicht zuerst von Yoga, Meditation oder Workshops erzählen. Ich würde von dem Gefühl berichten, für ein paar Tage aus der Tretmühle des Alltags herauszutreten und einfach nur „sein“ zu dürfen.

Ich bin es gewohnt, ständig produktiv zu sein. Ich arbeite, plane, organisiere und habe oft das Gefühl, jede freie Minute sinnvoll nutzen zu müssen. Während des Retreats wurde mir jedoch bewusst, wie ungewohnt es geworden ist, einfach einmal nichts leisten zu müssen. Nicht besser werden, nicht schneller sein, nicht die nächste Aufgabe abhaken, sondern einfach den Moment wahrnehmen.

Natürlich habe ich viele neue Impulse mitgenommen: kleine Achtsamkeitsübungen, bewusstes Atmen, mehr Zeit in der Natur verbringen oder das Handy auch einmal beiseitelegen.

Doch das Wertvollste war vermutlich der Weckruf daran, dass Ruhe nichts ist, was man sich verdienen muss. Sie darf und sollte einfach immer wieder einmal da sein!

Das Retreat „Bewusst Sein“ in Oberstaufen war für mich deshalb weit mehr als ein Yoga-Wochenende. Es war eine Aufforderung, wieder bewusster zu leben, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und sich selbst mit etwas mehr Nachsicht und Achtsamkeit zu begegnen. Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis, die ich mit nach Hause genommen habe.

Und vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr zum Achtsamkeits-Retreat in Oberstaufen?!


Oberstaufen-Allgaeu.

*Dieser Artikel entstand im Rahmen einer bezahlten Zusammenarbeit mit Oberstaufen Tourismus. Bei der Umsetzung des journalistischen Inhalts war ich jedoch vollkommen frei und meine Meinung ist wie immer meine eigene. Im Beitrag gibt es Werbelinks. Buchst oder kaufst du etwas über diese, bekommen wir eine anteilige Provision. Der Gesamtbetrag ändert sich dadurch für dich nicht. Danke dir!

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Hi, ich bin Nina. Reisen bedeutet für mich Freiheit, Glücksgefühle und unvergessliche Momente. Besonders ins Schwärmen gebracht und fasziniert haben mich bisher Island, Neuseeland, Südafrika und Bali.

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