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Die 8 schönsten Strände Kaliforniens zwischen Los Angeles und San Diego

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Ob entspannen, baden oder surfen, die traumhaften Strände Kaliforniens sind so vielfältig wie der sonnige Bundesstaat selbst. Ob romantische kleine Buchten, dramatische Felsküsten oder breite Sandstrände, hier ist für jeden der perfekte Küstenstreifen dabei. Einige davon sind auch aus Film und Fernsehen bekannt wie der legendäre Venice Beach, einer der Hauptdrehorte von Baywatch, andere werden eher als Geheimtipp gehandelt. Viele der Besucher gehen hier ihrer Leidenschaft fürs Surfen nach, das seit jeher ein wichtiger Teil des kalifornischen Lifestyles und sogar ein offizieller Sport des Bundesstaates ist.

Welche Strände Kaliforniens zwischen Los Angeles und San Diego du unbedingt gesehen haben solltest und in welchen Orten du echt kalifornische Surfervibes erlebst, hier sind unsere Favoriten.

Strände Kalifornien: Santa Monica

Das bekannteste Motiv von Santa Monica ist der Santa Monica Pier, der den Endpunkt der legendären Route 66 markiert. Sie führt von Chicago im Osten quer durchs Land bis ganz in den Westen. Rund um den Pier erstreckt sich ein wunderbar breiter Strand mit herrlichen Bademöglichkeiten und den fast schon berühmten Lifeguard-Häuschen, die an diesem Strandabschnitt in zartem Himmelblau leuchten.

Im feinen Sand kannst du dir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und die Aussicht auf den Pazifik und den Pier mit seinem Vergnügungspark, Restaurants und Geschäften genießen. Vorbei an Palmenhainen lädt die kilometerlange Promenade zu einem Spaziergang ein. Auch sportlich aktiv werden kannst du hier, zum Beispiel an einer der Work-Out-Stationen oder beim Aerial Yoga. Apropos Yoga, Beach Yoga SoCal bietet wunderbar wohltuende Kurse am Strand von Santa Monica an, die ich dir wärmstens empfehlen kann. Vor allem morgens ein unglaublich erfüllendes, stimulierendes Erlebnis!

Venice Beach in Los Angeles

Venice Beach ist mit Abstand mein Lieblingsort in Los Angeles. Ein ebenfalls herrlich breiter, feiner Sandstrand, im Wind wehende riesige Palmen und lässige Vibes, hier muss man sich einfach wohlfühlen. Mit Strandtuch und Bikini im Gepäck kannst du in Venice einen vollkommen entspannten Tag am Meer verbringen. Hast du genug vom Faulenzen, schlenderst du die lange Uferpromenade entlang oder mietest dir ein Fahrrad und fährst bis nach Santa Monica. Auch der berühmte Skatepark sowie der Muscle Beach sind einen Besuch wert. Idylle pur herrscht dagegen im Venice Canal Historic District, der 1905 entstand und mit seinen vielen bezaubernden Wasserstraßen und Brücken Venedig-Flair aufkommen lässt.

Lust auf Shopping und kulinarische Wünsche werden rund um den Abbot Kinney Boulevard gestillt beziehungsweise erfüllt. In hippen Boutiquen und Einrichtungsläden findest auch sicher du ein neues Lieblingsteil oder hübsche Souvenirs für zuhause. Coole Cafés und Restaurants, aber auch Foodtrucks laden zu einer Erfrischung oder Stärkung ein. Das The Butcher’s Daughter kann ich dir hierfür sehr empfehlen. Schon allein die gemütliche Einrichtung macht dieses Restaurant zu einem absoluten Wohlfühlort. Die Gerichte sind lokal, biologisch sowie saisonal und tun Magen und Seele gut.

Strände Kalifornien: Huntington Beach

Wenn du einen Strandort zwischen Los Angeles und San Diego auswählen müsstest, dann sollte es auf jeden Fall Huntington Beach sein. Vor allem dann, wenn du eine Schwäche für die Surferszene hast oder selbst gern auf dem Brett stehst.

Huntington Beach ist der Geburtsort des Surfens in den USA.

Die Urväter des Surfsports George Freeth und Duke Kahanamoku standen hier bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf ihren Boards, die U.S. Surfing Championship wurde hier dann in den späten 1950er Jahren zum ersten Mal ausgetragen.

Wenn du also schon immer mal dein Surftalent austesten wolltest, dann ist Huntington Beach der richtige Ort dafür, denn zahlreiche Surfschulen bieten vor Ort Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Für ein ultimatives Kalifornien Feeling empfehle ich dir ein Fahrrad bei Pedego zu mieten (E-Bike oder ein normales) und die Pacific City Promenade entlang zu cruisen. Besonders zum Sonnenuntergang ein herrliches Erlebnis! Für einen Sundowner kannst du dich anschließend im Sandy’s Beach Shack niederlassen, bevor es danach ins Duke’s für hawaiianisch inspirierte Meeresfrüchte und leckeren Fisch geht.

Bei einem Bummel durch den Ort wirst du coole Surfshops und einladende kleine Boutiquen entdecken und im Pacific City, einem neuen Einkaufszentrum im Freien, könnte deine Shoppingtour schließlich enden. Falls du hungrig bist, im The American Dream am Ende der Mall warten leckere Burger – auch vegetarisch – oder süße Sünden wie ein saftiger Skillet (großer Cookie aus dem Ofen) auf dich.

Hotel Tipp: Direkt am Pacific Coast Highway mit Blick auf den Beach Pier versprüht das Kimpton Shorebreak coole Surfervibes. Die großzügigen Zimmer sind sogar mit einem nostalgischen funktionsfähigen Plattenspieler ausgestattet. Auf einer Tafel informiert das Hotel täglich über die aktuellen Surfkonditionen und wenn du Lust auf eine Runde Yoga hast, schließe dich dem morgendlichen Kurs im Innenhof des Hotels an.

Strände in Kalifornien: Newport Beach

In Newport Beach treffen prachtvolle Küstenvillen und beeindruckende Luxusyachten auf historische Cottages und authentisches Surferflair. Die malerische Küstenstadt kann auf eine vielseitige Geschichte zurückblicken. In den 1830er Jahren handelte es sich bei Newport Beach um die Ranch eines Siedlers mit 14.000 Rindern und 3.000 Pferden. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde dann der Ort als Wohnsitz auch bei Hollywoodstars beliebt wie zum Beispiel John Wayne. Mit über 12 Kilometern Strand ist Newport Beach eine Oase für Liebhaber von Luxus und Strandortvergnügen. Ein Highlight ist „The Wedge“, ein Surfspot, wo die Wellen schon mal 6 Meter hoch werden und besonders bei Bodysurfern beliebt sind.

In Crystal Cove bietet das Beachcomber eine besondere Attraktion zum Sonnenuntergang: ein romantisches Lagerfeuer direkt am Strand. Als wir im letzten Sonnenlicht den weitläufigen, idyllischen Strand erreichen, empfängt uns bereits eine wunderbar friedliche Stimmung. Wir nehmen in den gemütlichen Strandstühlen rund um die Feuerstelle Platz und wenig später spüren wir bereits wohltuende Wärme. Aus Sicherheitsgründen wird hier nicht mit Holz befeuert sondern mit Gas, was bei stärkerer Meeresbrise durchaus von Vorteil ist. Drei Stunden inklusive alkoholfreier Getränke und S’Mores (ein süßer Snack aus gerösteten Marshmallows und einer Schicht Schokolade zwischen Graham-Crackers) kosten für vier Personen von Montag bis Freitag 160 Dollar, am Wochenende 175 Dollar.

Strände Kalifornien: Laguna Beach

Als ich bei Google zum ersten Mal Bilder von Laguna Beach sah, wusste ich, dort will ich auf meinem Roadtrip von Los Angeles nach San Diego auf jeden Fall hin. Die Stadt im Orange County versprüht eine außergewöhnliche Atmosphäre von Luxus und Kreativität. Kunst spielt hier seit dem frühen 20. Jahrhundert eine wichtige Rolle. Daher entdeckst du in der Innenstadt auch zahlreiche Galerien und im Sommer finden in Laguna Beach Kunstfestivals statt, die bei Einheimischen und Reisenden gleichermaßen beliebt sind.

Eine kleine, verträumte Oase mit Sitzmöglichkeiten inmitten üppiger Vegetation stellt der Heisler Park dar. Allein schon die meterhohen Palmen, die sich sanft im Wind wiegen und das Rauschen der Wellen lassen dieses ganz spezielle, unvergleichliche Urlaubsgefühl aufkommen.

Eine Treppe führt im Norden des Parks zu einer kleinen, malerischen Bucht mit feinem Sandstrand. Würde ich hier leben, wäre dies definitiv mein Lieblingsort. Etwas weiter südlich lädt der deutlich längere Main Beach zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

Restaurant Tipp: Du hast Lust auf einen gesunden Smoothie oder eine leckere kreative Bowl? Dann ist das Active Culture dein Place-to-go. Von Bagel oder Wrap über Acai Bowl bis zu Salaten und salzigen Bowls, hier werden deine Energiereserven mit der geballten Power von Vitaminen aufgefüllt. Und das zu jeder Tageszeit, mit Liebe zubereitet.

Strände Kalifornien: Oceanside

Eine 40-minütige Fahrt von Laguna Beach entfernt empfängt der südkalifornische Strandort Oceanside seine Gäste mit spürbar entspanntem Flair. Sonne satt und märchenhafte Strände, was will man mehr?! Der markante historische Holzpier und der charmante Hafen laden zum Bummeln und Verweilen in O’side ein, wie Einheimische den Ort nennen.

Der Grund, warum ich nach Oceanside gekommen bin, sind jedoch nicht entspannte Stunden am Strand, sondern ist ein Restaurant. Im The Plot dreht sich alles um Nachhaltigkeit und pflanzenbasierte Küche. Ein Teil der Zutaten stammt aus dem nahegelegenen eigenen Garten und um die bezaubernde Sonnenterrasse ranken exotische Passionsfrucht-Pflanzen. Gemäß seiner Philosophie landet im The Plot nichts im Müll außer den Strünken des Römersalats. Am Wochenende kannst du hier vorzüglich brunchen, mit veganem Breakfast Burrito, pflanzlichen Eiergerichten oder leckeren Waffeln. Große Empfehlung!

La Jolla im Norden von San Diego

Im Norden San Diegos, circa 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt, ist der Stadtteil La Jolla das Zuhause Hunderter Seelöwen und Pelikane, aber auch traumhafte Strände findest du hier. La Jolla bedeutet „Schmuckstück“ und trägt diesen Namen zurecht. Die kleine Küstenstadt darf sich über einen sieben Meilen langen Küstenabschnitt freuen, der feine Restaurants, schicke Boutiquen und herrliche Ausblicke aufs Meer bereithält.

An berühmten Stränden wie La Jolla Shores, Black’s Beach oder Windansea Beach kannst du die wärmende Sonne San Diegos genießen oder die Surfer in den Wellen beobachten.

Auch Schnorcheln ist beliebt, unter anderem in der La Jolla Cove Bucht, oder auch Kajaken entlang der Küste. Falls dir nach Bewegung an Land ist, bietet sich eine Wanderung längs des Torrey Pine State Reserve an, ein wunderschönes Naturschutzgebiet, wo Harzkiefern wohltuenden Schatten spenden. Am Children’s Pool werden dich große faulenzende Haremsverbände von Seelöwen begeistern. Am Bird Rock bei The Cove wiederum versammeln sich – wie der Name schon vermuten lässt – unzählige Meeresvögel, darunter auch viele Pelikane.

Strände Kalifornien: Sunset Cliffs Beach

Eine Viertelstunde vom Stadtzentrum San Diegos entfernt erstreckt sich der Sunset Cliffs Natural Park entlang der Westküste der Halbinsel Point Loma. Beeindruckende Klippenformationen und Höhlen auf der einen, und das tiefe Blau des Pazifiks auf der anderen Seite fügen sich hier zu einem zauberhaften Landschaftsbild zusammen. In den Genuss dieser Szenerie kommst du nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Auto oder Fahrrad, wenn du den Sunset Cliffs Boulevard entlangfährst. Unglaublich schön ist es hier!

Der Strand im Sunset Cliffs Natural Park ist allerdings zum Baden weniger geeignet beziehungsweise nur bei Ebbe, wenn die Gezeitentümpel sichtbar sind. Dafür ist es hier besonders idyllisch, auf den imposanten Klippen die letzten Abendstunden zu verbringen und dem rhythmischen Meeresrauschen zu lauschen. Nicht nur Besucher aus aller Welt bezaubert dieser Ort, auch die Einheimischen lieben ihre Sunset Cliffs – zu jeder Tageszeit.

Also wenn man diesen Beitrag so liest, möchte man doch am liebsten gleich die Sachen packen und nach Kalifornien fliegen, oder? Wenn du schon einmal in dieser Ecke warst, welcher der Strände Kaliforniens hat dir besonders gut gefallen? Wir freuen uns sehr über deinen Kommentar hier auf unserem Reiseblog.


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*Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Visit California. Bei der Umsetzung des journalistischen Inhalts war ich jedoch vollkommen frei und meine Meinung ist wie immer meine eigene. Im Beitrag gibt es Werbelinks. Buchst oder kaufst du etwas über diese, bekommen wir eine anteilige Provision. Der Gesamtbetrag ändert sich dadurch für dich nicht. Danke dir!

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Hi, ich bin Nina. Reisen bedeutet für mich Freiheit, Glücksgefühle und unvergessliche Momente. Besonders ins Schwärmen gebracht und fasziniert haben mich bisher Island, Neuseeland, Südafrika und Bali.

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