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Oregon & Portland entdecken: 3 schöne Ideen für wunderbar nachhaltige Touren

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Seit ich vor ein paar Jahren den berühmten Highway 1 von San Francisco in Richtung Los Angeles gefahren bin, hat die zauberhafte Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen inne. Ein großer Traum von mir ist aber nach wie vor eine Reise in die mehr nördlich gelegeneren Staaten, allen voran nach Oregon. Dichte tiefgrüne Wälder, majestätische Berge wie der Mt. Hood, eine wilde und atemberaubend schöne Natur und die raue Küste am Pazifik auf der einen Seite, das quirlig bunte Stadtleben und viele kulturelle Besonderheiten in der größten Stadt Portland auf der Anderen – Hier in Oregon im Westen der USA gibt es so einiges zu sehen und zu erleben.

Wusstest du eigentlich, dass gerade Oregon sich sehr zu den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit engagiert? Du kannst hier sowohl die Stadt Portland und ihre vielen Besonderheiten, als auch die beeindruckende Natur drumherum, aufs Schönste und Intensivste erkunden, deinen ökologischen Fußabdruck aber dennoch so gering wie möglich halten. Hier sind drei tolle Ideen für nachhaltige und unvergessliche Touren und Orte in Oregon, mit denen ich die letzten Jahre über immer wieder geliebäugelt habe, und die hoffentlich nicht mehr so lange unerledigt auf meiner Bucketliste stehen!

Cannon Beach, die Arcadia Beach State Recreation Site & der Face Rock State Park

Eines der größten Highlights von Oregon ist mit Sicherheit die raue und wilde Küste, an der stetig die tosenden Wellen des Pazifischen Ozeans heranrollen. Die Naturstrände beim kleinen Städtchen Cannon Beach sind dabei besonders malerisch, natürlich nicht zuletzt wegen dem markanten Felsmonolith Haystack Rock, der mit seinen stolzen 72 Metern Höhe majestätisch mitten aus den Wellen ragt. Egal ob inmitten des tosenden Ozeans bei Flut oder mit lieblicher Spiegelung im nassen Sand bei Ebbe – der Haystack Rock sorgt immer für ein tolles Fotomotiv.

Hier bei Cannon Beach kannst du außerdem perfekt die Wale vor der Küste beobachten oder in der Arcadia Beach State Recreation Site über den berühmten singenden Sand spazieren. Als Restauranttipp für Cannon Beach möchte ich dir gerne das Driftwood Restaurant empfehlen, denn hier wird dir das saftige Steak und das leckere Seafood in einer besonders schönen und gemütlichen Atmosphäre serviert, so haben es mir liebe Freunde berichtet.

Mindestens genauso zauberhaft wie die Strände weiter nördlich ist auch der Face Rock State Park südlich von Portland. Der große Vorteil? Die Küstenabschnitte hier unten sind bei Touristen noch nicht so bekannt, und du kannst in aller Ruhe entlang der fast schon mystisch wirkenden Felsformationen spazieren. Viele der hier ruhenden Monolithen haben passende Namen, wie zum Beispiel der Face Rock, in dem man ganz klar ein Gesicht (das Antlitz einer Prinzessin) erkennen kann, das in Richtung Himmel schaut. Sehr interessant sind auch die zahlreichen Legenden und Geschichten, denen die Steine ihre Namen zu verdanken haben.

Zum Thema Nachhaltigkeit: Einige Orte entlang der Küste zählen zu den mittlerweile zahlreichen „Autofreien Ausflugszielen“, also zu den Orten in Oregon, die du absolut perfekt gänzlich ohne Mietwagen oder eigenes Auto erreichen kannst. Die wirklich sehr guten Zug- und Busverbindungen von und nach Portland machen es möglich.

Der Mount Hood & die Columbia River Gorge National Scenic Area

Von der wildschönen Küste Oregons entführe ich dich nun ins malerische, aber nicht minder ursprünglich zauberhafte Inland. Der majestätische Vulkan Mount Hood ist mit seinen beeindruckenden 3.425 Metern Höhe der höchste Berg des Staates. Sowohl in den luftigen Höhen entlang seiner Hänge lassen sich unvergessliche Erinnerungen sammeln, als auch zu seinen Füßen. Dort unten lockt zum Beispiel die Columbia River Gorge National Scenic Area mit tollen Landschaften entlang des Flusses. Abenteuerliches Rafting, gemütliches von Wasserfall zu Wasserfall wandern, Fischen und natürlich noch viele andere Aktivitäten am Fluss versüßen hier deine Tage. Die mit einer Höhe von rund 190 Metern größten Wasserfälle der Gegend sind übrigens die Multnomah Falls, wo tatsächlich schon einige Szenen des Vampirfilms Twilight gedreht wurden.

Und was genau ist nun an diesem Ausflugsziel nachhaltig? Die Gegend rund um den Mount Hood und den Columbia River ist mit einem dichten Netzwerk an Ladestationen durchzogen, sodass du dir mit einem guten und sicheren Gefühl statt eines normalen Autos ein Elektrofahrzeug mieten kannst, und somit bei deinem Roadtrip die empfindliche Natur und Umwelt so wenig wie möglich belastest.

Natürlich gibt es nach wie vor auch die Möglichkeit, den Mount Hood und die Columbia River Gorge im Rahmen einer geführten Tour zu erkunden. Falls du dich damit sicherer und aufgehobener fühlst, dann schau vielleicht einfach mal bei America’s Hub World Tours vorbei, denn dort gibt es sehr empfehlenswerte Touren in diese wunderschöne Gegend.

Mittendrin in der ursprünglichen Natur übernachten

In Oregon gibt es mittlerweile zahlreiche tolle Lodges, die es sich zum Ziel gesetzt haben, ihren Gästen die entschleunigende Stille und die wohltuende Einsamkeit der Natur näherzubringen. Im WildSpring Guest Habitat zum Beispiel schläfst du in einer (von insgesamt nur fünf) exklusiven rustikal-luxuriösen Cabins mitten im Wald. Lass dich im Morgengrauen auf natürliche Weise vom Zwitschern der Vögel wecken, atme tagsüber die kalte, klare Luft der Küste ein und beende den Tag ganz entspannt im Hot Tub, von dem aus du einen atemberaubend schönen Blick auf das rauschende Meer in der Ferne hast. Im nahegelegenen Örtchen lohnt sich ebenfalls ein entschleunigender Bummel zu kleinen individuellen Kunstgalerien oder auch zum Leuchtturm.

Zum Thema Nachhaltigkeit: Das Management der Lodge legt (unter anderem) großen Wert auf die Verwendung ausschließlich natürlicher Reinigungsmittel und agiert vollständig klimaneutral. Natürlich findest du auch an vielen anderen Orten in Oregon solch nachhaltige Unterkünfte. Es lohnt sich auf jeden Fall, zu diesem Thema ein bisschen zu recherchieren, bevor du dein Hotel buchst!

Die Anreise nach Portland in Oregon in den Vereinigten Staaten von Amerika

Dein Zielflughafen in Oregon ist der Portland International Airport (PDX). Delta Air Lines fliegt zum Beispiel in 10 Stunden und 25 Minuten direkt von Amsterdam aus nach Portland. Diesen Flug kannst du auf der offiziellen Webseite von KLM buchen. Um auch die Anreise so nachhaltig wie möglich zu gestalten (leider gibt es nach wie vor keine wirklichen Alternativen zum Flug) kannst du zum Beispiel mit dem Zug anstatt mit dem Auto zum Flughafen anreisen und dich dafür entscheiden, deinen Flug mit einer Spende zu kompensieren. In Portland angekommen, wartet ein hervorragend ausgestattetes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln nur darauf, dich vom Airport in nur 15 Minuten in die Innenstadt zu befördern.

Na, hast du auch schon mal mit dem Gedanken an eine Reise nach Oregon & Portland gespielt? Oder warst du selbst schon mal dort und hast die wilde Küste und die ursprüngliche Natur ausgiebig erkundet? Ich freue mich sehr über deine Gedanken in Form eines Kommentars hier auf meinem Reiseblog!


Noch mehr Inspiration zu Oregon & Portland:


Oregon-Multnomah-Falls-Amerika

*Dieser Artikel entstand im Rahmen einer bezahlten Zusammenarbeit mit Travel Oregon & Zapper PR. Bei der Umsetzung des journalistischen Inhalts war ich jedoch vollkommen frei und meine Meinung ist wie immer meine eigene. Einige der Bilder wurden mir von TravelOregon.com zur Verfügung gestellt, dort liegen auch die Bildrechte.

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Hey, ich bin Melanie. Ich liebe das Reisen und diese ganz besonderen Gänsehautmomente einfach über alles. Außerdem bin ich süchtig nach Vitamin-Sea, Kokosnüssen und dem Duft von frischem Sommerregen!

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