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Europa / Ungarn

Die Puszta in Ungarn: 7 schöne Tipps zum Erkunden der außergewöhnlichen Natur

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Dein Blick gleitet über die schier unendlich scheinende Weite der außergewöhnlichen Landschaft. Nennenswerte größere Erhebungen, oder gar Berge, gibt es hier nicht. Nur Felder, Graslandschaften und Wälder soweit das Auge reicht. Immer mal wieder sorgt zwischendrin ein altes Bauernhaus für einen Farbtupfer in all dem Grün. Unaufgeregt – dieses Wort beschreibt die Landschaft der Puszta in Ungarn sehr treffend. Unaufgeregt, und den rastlosen Geist der Reisenden mit wunderbarer Ruhe füllend. Nicht bestimmte Sehenswürdigkeiten sind es, die die Puszta zu einem lohnenswerten Ausflugsziel abseits der Hektik der Städte machen, sondern die bezaubernde Natur, die du hier noch im Überfluss findest.

Vor allem mit einem Badeurlaub am Plattensee oder einer Städtereise nach Budapest lässt sich ein Abstecher in die ungarische Puszta perfekt kombinieren. Wäre das vielleicht auch für dich eine schöne Idee?

Steg Ungarn Sueden

Ein einsamer Steg mitten in der Natur

Ahornblatt

Hier findet der rastlose Geist zur Ruhe

Ungarn Puszta Mohnfeld

Im Mai blühen die Klatschmohn-Felder

Trauerweide Ungarn Puszta

Abendstimmung zur Blauen Stunde

Was genau bedeutet eigentlich der Begriff Puszta?

Mit dem Wort Puszta ist die riesige flache Ebene gemeint, die einen Großteil Ungarns, sowie auch kleinere Teile der südwestlichen Slowakei und des österreichischen Burgenlandes, bedeckt. So anders wie die Landschaft ist auch das Klima, es herrscht dort nämlich ein starkes sogenanntes Kontinentalklima vor. Klirrend kalte Winter wechseln sich mit trockenen, super heißen Sommern ab.

Wusstest du, dass die ungarische Puszta zur großen Eurasischen Steppe gehört, die sich bis in die Mongolei erstreckt? Nur das Hochgebirge der Karpaten und das Uralgebirge sorgen für kleine Unterbrechungen!

Von der ursprünglichen Steppenlandschaft aus früheren Zeiten, vor der großen Besiedelung durch Farmen und Bauern, findest du heutzutage in Ungarn leider nicht mehr so viel. Die meisten Gebiete werden seit langer Zeit landwirtschaftlich genutzt. So entstanden im Laufe der Jahrzehnte unzählige Wälder aus Baumarten wie der Robinie (Falsche Akazie), Pappel oder auch mächtigen Fichten. Außerdem prägen weite Felder mit Mais, Paprika oder Kartoffelpflanzen das Bild.

Unter der Besiedelung leidet das Puszta-Flair aber auf gar keinen Fall, denn die immer noch existierenden traditionellen Farmhäuser mit den typischen Ziehbrunnen und die auf den Weiden grasenden Herden von Nutztieren fügen sich mit den von Hand gepflanzten Wäldern und kultivierten Feldern zu einer harmonischen und malerischen Landschaft zusammen.

Mein Tipp: Möchtest du einen schönen Eindruck von der weiten und ursprünglichen Graslandschaft (ohne die landwirtschaftlich genutzten Wälder und Felder) bekommen, empfehle ich dir den Besuch in einem der Nationalparks, wie zum Beispiel dem Hortobágyi-Nationalpark in der Nähe der Stadt Debrecen oder dem Kiskunsági-Nationalpark bei Kecskemét. Viele nützliche Infos zum Hortobágyi-Nationalpark findest du weiter unten im Beitrag. Jetzt möchte ich dir erstmal die Schönheiten der ungarischen Natur vorstellen, die du überall in der Puszta erleben kannst, ganz ohne den Besuch eines Nationalparks.

Ungarn Puszta Wald Robinie

Ein von Hand gepflanzter Wald aus Falschen Akazien

Wiese

Die Landschaft ist geprägt von ursprünglichen Wiesen

Ungarn Puszta Feld Tanya

Traditionellen Farmhäusern

Ungarn Puszta Wald Robinie-2

und vielen Wäldern

Ungarn Puszta Tanya

Und noch eine kleine verlassene Farm

Ungarn Puszta Luftaufnahme

Aus der Luft erkennst du gut, wie flach es hier ist

Tanya Ungarn Puszta

Ein Farmhaus wird hier Tanya genannt

Frühsommer & Herbst ist die beste Reisezeit für die Puszta

Planst du eine Reise nach Ungarn in die Puszta, dann möchte ich dir als beste Reisezeit vor allem die Monate Mai und Juni, sowie September und Oktober ans Herz legen. Erst ab Mai ist alles so richtig Grün und auch die unzähligen Robinien blühen dann in einem prächtigen Weiß oder in einem lieblichen Rosa. Gegen Ende Mai kannst du mit etwas Glück übrigens auch das faszinierende Phänomen des Pappelschnee beobachten.

In manchen Jahren produzieren die Pappeln so viele Samen, dass die Böden ganzer Wälder wie unter einer sommerlichen Schneedecke begraben scheinen!

Juli und August sind die zwei oft brütend heißen Monate, die du lieber meiden solltest. Nicht selten klettert das Thermometer tagsüber auf an die, oder sogar über 40 Grad im Schatten. Sehr empfehlenswert sind dann wieder die Monate September und Oktober, wenn sich die Blätter der Bäume langsam in den schönsten Gelb-, Orange- und Rottönen färben. Auch der Wilde Wein, der sich in vielen Wäldern entlang der schlanken Stämme der Robinien nach oben rankt, nimmt eine ganz zauberhafte Farbe an.

Ungarn Puszta Sommerschnee

Im Mai kannst du mit etwas Glück den Pappelschnee sehen

Ungarn Puszta Pappelschnee

Ein ganz zauberhaftes Naturphänomen

Ungarn Puszta Federgras

Auch das tolle Sand-Federgras blüht im Mai

Herbst Tannenzapfen

Ich liebe die Natur in Ungarn!

Ungarn Puszta Wilder Wein Herbst

Im September färbt sich der Wilde Wein herbstlich Rot

Seidenpflanzen im Herbst – ein Traum!

Mein absolutes Highlight im Herbst sind aber definitiv die auf Wiesen und ungenutzten Feldern wild wachsenden Seidenpflanzen. Seidenpflanzen? Ja, von dieser Art Pflanze hatte ich tatsächlich vor meinem ersten Besuch hier auch noch nie etwas gehört. Der Name ist aber wirklich passend, denn im Herbst entwickeln sich aus den rosafarbenen Blüten unzählige seidige Samen, die sich, ähnlich denen der Pusteblume, fliegend auf die Reise begeben. Ein ganzes Feld mit Seidenpflanzen im Abendlicht ist einfach nur ein Traum, glaub mir!

Seidenpflanze Samen

Der Samen einer Seidenpflanze

Ungarn Puszta Seidenpflanze

So sieht die trockene Pflanze im Herbst aus

Ungarn Puszta Seidenpflanze Feld

Ein Lieblingsort an lauen Herbstabenden

Ungarn Puszta Seidenpflanze Samen

Die Reise beginnt …

Erkunde die Puszta auf abenteuerlichen Sandwegen

Die schönsten Landschaften liegen meiner Meinung nach nicht entlang der asphaltierten Hauptstraßen oder in den Dörfern. Nein, wenn du dich dafür bereit fühlst, dann ist dein Abenteurer-Geist gefragt, denn die wahren Juwelen verstecken sich oft entlang des weitläufigen Netzes an Sandwegen im Hinterland. Sei also mutig und biege einfach mal von der Hauptstraße in einen dieser Sandwege ab, am besten nach dem Zufallsprinzip. Dann mal die Abzweigung links nehmen, und nachher rechts um die Biegung: ganz ohne Plan findest du garantiert wunderschöne Ecken.

Halte Ausschau nach Rehen, Feldhasen und Fasanen. Diese wilden Gesellen begegnen dir wirklich fast hinter jeder neuen Kurve!

Sehr eindrücklich finde ich auch die reiche Vogelwelt der Puszta. Kein Wunder, dient ja zum Beispiel der bekannte Hortobágyi-Nationalpark zahlreichen Arten bei ihrer Migration als Rast- und Nistplatz. Aber auch außerhalb von Parkgrenzen kannst du ab etwa Mai eine Vielzahl sehr besonderer und oft farbenfroher Vögel beobachten: den knallgelben Pirol (ich liebe seinen Ruf), die blau-türkise Blauracke, den kunterbunten Bienenfresser, den witzigen Wiedehopf, zahlreiche Weißstörche und sogar Waldkäuze.

Mein Tipp: Keine Angst, wirklich verfahren kannst du dich nicht. So kurios es auch erscheinen mag, Google Maps kennt so gut wie alle Sandstraßen. Mit einem kurzen Blick auf die App findest du also ganz leicht wieder zurück auf den nächsten asphaltierten Weg. Die größte Gefahr geht eigentlich vom Steckenbleiben aus, da der Sand, besonders im Sommer, sehr lose ist. Hier musst du notfalls lieber umdrehen und eine andere Route wählen, sobald du merkst, dass du keinen richtigen Grip mehr hast.

Ungarn Puszta Sandweg

Entlang dieser Sandwege liegen die schönsten Ecken

Ungarn Puszta Feldhase

Grüß mir die Feldhasen!

Ungarn Puszta Bienenfresser

Einer der bunten Bienenfresser

Ungarn Puszta Waldkauz

Ein Waldkauz-Pärchen beim Schlummern tagsüber

Allee Ungarn Sueden

Keine Angst vorm Verfahren …

Sandweg Ungarn Sueden

… Google Maps kennt alle Sandwege

Ungarn Reh

Auf Rehe triffst du hier tatsächlich überall

Robinie Falsche Akazie Rosa

Die rosa Blüten der Falschen Akazie

In zauberhafter Natur in der Puszta übernachten

Ein sehr besonderer Ort zum Übernachten in der südlichen Puszta ist für mich definitiv die Homoki Lodge mit ihren luxuriösen mongolischen Jurten. Im großen Garten verwöhnt dich sogar ein hübscher kleiner Pool während der heißen Sommernachmittage mit einer kühlen Erfrischung.

Im Restaurant Homoki Asztal serviert Küchenchef Attila schmackhafte Gerichte der innovativen Küche, die viele Aspekte der ungarischen Traditionsküche, sowie aus der Natur rund um die Lodge, beinhaltet!

Deine Zeit kannst du hier in der Homoki Lodge zum Beispiel mit ausgedehnten Ausritten auf dem Pferderücken verbringen. Sogar ein Ritt im Schein des Vollmondes ist möglich. Oder wie wäre es mit einer aufregenden Safari im Jeep? Dein Fahrer und Guide erklärt dir dabei viel Interessantes zur heimischen Flora und Fauna.

Ungarn Puszta Wilder Tabak

Dieses Feld voller Seidenpflanzen findest du in der Nähe der Lodge

Feld Ungarn

Genau wie diese malerische Landschaft

Kirschen Sammeln

Kirschen sammeln während des Farmurlaubs

Kirschen

Was kann es schöneres geben?

Katzenbaby Herbst

Eventuell die kleinen Baby-Kätzchen im Herbst!

Mariendistel

Oder ein wildes Feld im goldenen Abendlicht

Hortobágyi-Nationalpark: die ursprüngliche Steppenlandschaft

Ganz in der Nähe der Stadt Debrecen findest du im Hortobágyi-Nationalpark sowohl den ersten und damit ältesten, als auch den größten zusammenhängenden Nationalpark von Ungarn. Ganze 82.000 Hektar ursprüngliche Puszta-Steppe inklusive unzähliger Tier- und Pflanzenarten werden hier seit 1973 geschützt. Jeden Herbst kannst du hier im größten mitteleuropäischen Steppengebiet Tausende von Kranichen beobachten, ein ganz besonderes Schauspiel.

Neunzig Prozent aller einheimischen Vogelarten finden im Hortobágyi-Nationalpark ein geschütztes Zuhause, darunter auch sehr seltene Arten wie die Trappe oder der Rotfußfalke!

Mehrere Auszeichnungen hat der Park seit seiner Gründung bereits erhalten: Er ist nicht nur ein anerkanntes UNESCO Biosphärenreservat, er gehört auch zum Welterbe und gilt sogar seit 2011 offiziell als Lichtschutzgebiet, ausgezeichnet von der International Dark-Sky Association. Seitdem darf sich der Nationalpark auch Hortobágyi Starry-Sky Park nennen.

Neben den einzigartigen Salzsteppen der weiten Ebene ist auch das rund 5.000 Hektar große Gebiet der Fischteiche im Hortobágyi-Nationalpark sehr wichtig für unzählige Zug- und Wasservögel in Europa. Viele seltene und geschützte Arten rasten hier auf ihrem Weg in den Süden oder von dort kommend. Das gleiche gilt auch für den Theiß-See, der ebenfalls innerhalb der Parkgrenzen liegt und an den meisten Stellen sehr strenge Schutzmaßnahmen genießt.

Ungarn Mohnfeld

Klatschmohn-Feld auf dem Weg in den Nationalpark

Ungarn Puszta Hortobagyi Neunbogenbruecke

Ganz in der Nähe: die historische Neunbogenbrücke

Zackelschafe, Graurinder & Wollschweine

Auch die ursprüngliche Tierhaltung der Region offenbart sich dir bei deinem Besuch des Nationalparks sehr anschaulich. Große Herden der knuffigen Zackelschafe und der majestätischen Graurinder mit ihren stattlichen Hörnern grasen friedlich auf den natürlichen Weiden. Das Wasser für die Herden stammt aus den traditionellen und für die Puszta so typischen Ziehbrunnen.

Auch ein echtes Highlight, falls du es noch nie lebend gesehen hast: das riesige Mangalica-Wollschwein mit seiner lockigen Haarpracht!

Das weitläufige Areal des Hortobágyi-Nationalparks kannst du entweder mit der kleinen Schmalspurbahn oder dem offenen Bus der Nationalparkverwaltung erkunden, aber auch zu Fuß oder zum Beispiel mit dem Rad sind schöne Touren möglich. Mehr Infos und Karten bekommst du im Büro am Eingang zum Park.

Meine Tipps: Auch das kleine Vogelkrankenhaus, den Haustierpark inklusive Streichelzoo und Mangalica-Wollschweinen, sowie das Hirtenmuseum kannst du hier in Hortobágyi besuchen. Jedes Jahr im Oktober findet außerdem der traditionelle Markt der ungarischen Graurinder inklusive Zuchtschau, sowie auch das sehr empfehlenswerte Fest zu Ehren der Kraniche statt. Neben dem Beobachten der faszinierenden Vögel stehen auch die leckere Ungarische Küche, sowie zahlreiche Tanz- und Informationsveranstaltungen auf dem bunten Programm.

Ungarn Puszta Hortobagyi Nationalpark Graurinder

Die Graurinder mit ihren mächtigen Hörnern

Ungarn Puszta Zackelschaf

Ist dieses Zackelschaf nicht knuffig?!

Wollschwein Puszta Mangalica Ungarn

Oder stehst du eher auf Wollschweine?

Mit der Pferdekutsche durch die Puszta

Eine zwar sehr touristische, aber trotzdem auch eine der beliebtesten Arten den Hortobágyi-Nationalpark zu erkunden, ist eine Fahrt mit der Pferdekutsche. Komplett auf eigene Faust wirst du wahrscheinlich nicht so nahe an die Tiere des Parks herankommen, da nur ein kleiner Teil überhaupt mit Wanderwegen erschlossen ist. Außerdem bekommst du während der Kutschfahrt viele Hintergrundinfos, die vor allem in Bezug auf die kulturellen und geologischen Besonderheiten der Puszta sehr interessant sind.

Im Rahmen einer Kutschfahrt kommst du ganz automatisch auch in den Genuss einer der traditionellen Reitvorführungen, die die ungarischen Csikós, so werden die Pferdehirten hier in der Puszta genannt, voller Stolz und mit viel Können zur Schau stellen. Auf Zuruf der Csikós legen sich die Pferde komplett flach auf den Boden oder setzen sich sogar auf ihr Hinterteil, eine ganz ungewöhnliche Haltung für ein Pferd. Die Csikós knallen dabei immer wieder mit der Peitsche, was dem Schuss aus einer Pistole gleich kommen soll. So wurden die Pferde früher dazu erzogen, auf Schüsse nicht mit Panik zu reagieren und bei drohender Gefahr durch Räuber ganz flach auf dem Boden zu verharren um vom Feind nicht gesehen zu werden.

Einer der berühmtesten Räuberhauptmänner und Banditen der Puszta war übrigens Rózsa Sándor, dessen Leben heute in zahlreichen Romanen und Biographien Erzählung findet!

Das altehrwürdige Mátai Gestüt, das als eines der ältesten Gestüte von Ungarn auf eine reiche, mehr als 300 Jahre alte Geschichte zurückblickt, ist dein Ausgangspunkt für die Kutschfahrt. Auf dem traditionellen Gestüt werden die wunderschönen Noniuspferde gezüchtet, eine majestätische, stolze und sehr unerschrockene Pferderasse. Falls du reiten kannst, dann könntest du hier auch einen Ausritt durch den Nationalpark auf einem reinrassigen Noniuspferd buchen!

So kommst du hin: Du erreichst das Mátai Gestüt, wenn du mit dem Auto aus Richtung Hortobágyi kommend die historische Neunbogenbrücke über die Theiß überquerst und dann nach rechts in Richtung Mátai-Ménes abbiegst. Nach etwa 2 Kilometern erreichst du das große Anwesen. Eine 90-minütige Kutschfahrt kostet derzeit 2.400 Forint pro Person, was etwa 6,80 Euro sind (Stand: Mai 2020).

Die Neunbogenbrücke ist übrigens ein Teil der mittelalterlichen Salzstraße zwischen dem rumänischen Siebenbürgen und Budapest, sowie die längste Steinbrücke in Ungarn. Auch sehr interessant, oder?

Ungarn Puszta Hortobagyi Nationalpark Noniuspferde

Die stolzen Noniuspferde auf dem Mátai Gestüt

Ungarn Puszta Hortobagyi Nationalpark Reitvorfuehrung

Hier kannst du verschiedene Reitvorführungen besuchen

Ungarn Puszta Hortobagyi Nationalpark Reitkunst

Die Csikós in ihrer traditionellen Kleidung

Der Botanische Garten in Szeged

Szeged ist nicht nur die drittgrößte Stadt von Ungarn, sondern mit über 2.000 Sonnenstunden pro Jahr auch einer der Orte mit dem beständig schönsten Wetter des Landes. Die Stadt des Sonnenscheins, wie Szeged deswegen auch oft genannt wird, liegt in der Nähe der Grenzen zu Serbien und Rumänien mitten in der ungarischen Puszta. In den lebendigen Straßen findest du eine sehr schöne Abwechslung zum Landleben. Unzählige Shops, Restaurants und Cafés, sowie zahlreiche empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten locken zum Besuch.

Mir hat es vor allem der Botanische Garten von Szeged angetan. Die uralten Eichen, die ihre langen Äste über die saftiggrünen Rasenflächen breiten, besitzen eine so majestätische Schönheit, dass mir bei ihrem Anblick glatt die Luft wegbleibt. Eichen sind wirklich meine absoluten Lieblingsbäume und hier gibt es so viele davon!

Im Botanischen Garten von Szeged kannst du neben dem Schmetterlingshaus, dem Gewächshaus mit tropischen Pflanzen und Kakteen, dem hübschen Rosengarten und einem kleinen Vogelschutzgebiet auch den Bereich erkunden, der dir die traditionelle Farmwirtschaft der Puszta näherbringt. Ein Ort, der direkt am Rande der Stadt eine wunderschöne Oase der Ruhe und des Friedens darstellt.

Szeged Botanischer Garten Japanisches Tor

Das Japanische Tor im Botanischen Garten von Szeged

Szeged Botanischer Garten Baum

Uralte und mächtige Bäume gibt es zu bestaunen

Szeged Botanischer Garten Kraeuter

Spaziere durch den kleinen Kräutergarten

Szeged Botanischer Garten Puszta Farm

Die traditionelle Farmwirtschaft der Region

Szeged Botanischer Garten Rosen

Auch ein hübscher Rosengarten fehlt natürlich nicht

Na, konnte ich dir mit diesem Artikel die schlichte Schönheit der Puszta in Ungarn wenigstens ein bisschen näherbringen? Ich liebe es so sehr, wie die zauberhafte Natur hier meine Gedanken ganz schnell schweigen lässt. Warst du auch schon mal in Ungarn, vielleicht am Plattensee oder in Budapest? Was waren deine schönsten Momente? Lass sehr gerne einen Kommentar auf meinem Reiseblog da, ich freue mich sehr darüber!


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Ungarn Puszta Ahorn


*Alle Ausgaben in Ungarn wurden von mir selbst aus eigener Tasche bezahlt. Ich wurde nirgends eingeladen. Bei einigen Links im Beitrag handelt es sich um Werbelinks. Buchst du über diese, bekomme ich eine Provision. Der Endbetrag bleibt für dich gleich. Danke für deine Unterstützung!

Melanie About Author

Hey, ich bin Melanie. Ich liebe das Reisen und diese ganz besonderen Gänsehautmomente einfach über alles. Außerdem bin ich süchtig nach Vitamin-Sea, Kokosnüssen und dem Duft von frischem Sommerregen!

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