Amerika, Chile

Santiago de Chile – die besten Tipps für die Hauptstadt Chiles & Umgebung

23. Januar 2017
Santiago de Chile

Ich befinde mich im Landeanflug auf Santiago de Chile. Unter mir erheben sich die massiven, zerfurchten Anden mit schneebedeckten Kuppen. Das erste Tageslicht lässt sie in rötlichen bis braunen Tönen schimmern. Eine Straße schlängelt sich durch die Täler, vorbei an verstreut liegenden Häusern, die von oben wie kleine Vogelnester aussehen.

Ein Monat in Chile steht mir bevor, und ich kann es kaum erwarten, endlich auch den südamerikanischen Kontinent zu entdecken. Da nahezu alle internationalen Flüge in Santiago ankommen, wähle auch ich die Hauptstadt als Ausgangspunkt. Im Vorfeld meiner Reise plante ich über die Plattform Evaneos zusammen mit einer lokalen, deutschen Reiseagentur in Santiago die ersten Tage in der Hauptstadt. Über sie kannst du weltweit deine komplette Reise individuell und inklusive Hotels, Transfers und auch Touren organisieren lassen oder auch nur Teile davon.

Ich habe mich für folgendes Programm entschieden, das ein paar echte Highlights und super Insidertipps von den beiden lokalen Agentinnen Malena und Gonca beinhaltet: eine private Städtetour in Santiago, eine Jeeptour in die Anden und ein chilenischer Kochkurs plus private Stadtführung in Valparaiso.

Die besten Tipps für Santiago de Chile & Umgebung

Bereits auf dem Weg vom Flughafen fallen mir die vielen Graffitis und alten Häuser aus der Kolonialzeit ins Auge. Ein kreatives, künstlerisches Flair ist in vielen Teilen der Stadt deutlich zu spüren, besonders im Viertel La Starria. Während tagsüber nette Cafés ihre Türen öffnen, tummeln sich abends Künstler und Musiker auf den Straßen. In diesem Viertel befindet sich auch eine ausgezeichnete Weinbar namens Bocanaris, wo du die verschiedensten chilenischen Weine durchprobieren kannst. Nicht weit davon entfernt wird im Emporio La Rosa leckeres Eis angeboten, welches vor kurzem zu einem der 25 besten weltweit gekürt wurde.

Europäisches Flair umgibt mich wenig später im Viertel Paris/London. Hier durfte sich einst ein Architekt austoben, und so sind die Straßen dort nicht – wie im Rest der Stadt – als Schachbrett angelegt, sondern ziehen sich – wie in Europa – kurvenförmig durch das Viertel. Das älteste Gebäude der Stadt erreiche ich kurz darauf: eine schöne Kirche aus dem 16. Jahrhundert.

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Nicht weit von ihr entfernt befindet sich das beeindruckende Regierungsgebäude, welches eine tragische Geschichte erzählt. Hier fand am 11. September 1973 der Militärputsch statt, bei dem sich der regierende solizialistische Präsident Salvador Allende, kurz nachdem die ersten Bomben ins Gebäude einschlugen, erschoss und Pinochet an die Macht kam.

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Von meinem Guide werde ich im Anschluss daran zum Fischmarkt geführt. Muscheln, unterschiedlichster Fisch oder Tintenfisch werden hier zum Kauf angeboten. Um die Stände herum locken kleine Restaurants mit frischen Fischgerichten. Wir lassen die volle Restauranthalle links liegen und entscheiden uns für das kleine, authentische Tio Lucho.

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Gestärkt mit leckeren Meeresfrüchte-Empanadas machen wir uns auf zum Santa Lucia Hügel, auf den die Mapuche (Ureinwohner) Frauen früher zum Gebären gingen. Von hier oben kann ich mir das erste Mal ein Bild von der Stadt machen. Hochhäuser wechseln sich mit alten Kolonialbauten ab, dazwischen blitzt immer wieder ein bisschen Grün auf.

Santiago ist zweifellos eine sehr grüne Stadt, mit vielen Parkflächen und herrlichem altem Baumbestand. Die Santiaginer scheinen ziemlich schmerzfrei zu sein, denn auch schmale Grasstreifen zwischen einer 8-spurigen Straße nutzen sie für ein kurzes Schläfchen. Nicht verpassen solltest du außerdem den Plaza de Armas, den Hauptplatz Santiagos.

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Mein letzter Stopp für diesen Tag ist das Bellavista Viertel. Unzählige coole Bars, Cafés und Restaurants begegnen mir beim Entlangschlendern der Hauptstraße. Latino Musik liegt in der Luft. Auch die bunten Häuser mit ihrer kreativen Streetart machen gleich richtig gute Laune.

Ich laufe weiter zum Fuß des berühmten Cerro San Cristóbal, auf den eine Standseilbahn hinaufführt. Da an diesem Tag Feiertag ist, erscheint mir die Schlange deutlich zu lang. Die Aussicht soll aber gigantisch sein, vor allem bei klarer Sicht, was jedoch leider nicht häufig vorkommt. Da Santiago in einem Kessel liegt, bleibt der Smog hier oft hängen und verdeckt die Sicht auf die imposanten Anden.

Tagesausflug von Santiago: Jeep Tour durch die Anden

Auf diese Tour freue ich mich als Natur- und vor allem Bergliebhaberin besonders und springe am nächsten Morgen dank des Jetlags schon um 6 Uhr, fit wie ein Turnschuh, aus dem Bett. Um 8 Uhr werde ich abgeholt, und wir machen uns im Jeep auf den Weg Richtung Südosten. Unser Ziel: die Anden, das Naherholungsgebiet der Santiaginer.

Nach circa 2,5 Stunden befinden wir uns bereits mitten in den Bergen. Karge, schroffe Regionen wechseln sich mit grünen Wiesen ab. Tiefe Furchen ziehen sich durch das Gestein, und Flussläufe schlängeln sich wie feine Linien durch das Tal. Wir stoppen an einem Aussichtspunkt, der uns einen gigantischen Blick auf die höchsten Berge bietet. Über 6.000 Meter sind diese Riesen hoch!

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Anschließend fahren wir am Fuß dieser atemberaubenden Berglandschaft entlang, bis wir eine Kurve erreichen und sich das Panorama drastisch verändert. Ein schon fast unwirklich blauer See liegt uns zu Füßen. Hier und da funkelt es im Wasser, wenn die Sonne sich darin spiegelt. Am liebsten würde ich direkt von hier ins kalte Nass springen, doch wir fahren weiter zum nächsten Stopp hinunter an das Seeufer. Beim Test der Wassertemperatur erweist sich die Entscheidung gegen den Sprung als richtig. Eisig – ein Bergsee eben!

Weiter geht’s noch tiefer hinein in die entlegenen Teile der Anden. Auf der Straße, die in den Parque Valle del Yeso führt, für den man 10 Euro pro Person Eintritt zahlen muss, werden wir ordentlich durchgeschüttelt. Tiefe Schlaglöcher durchziehen die Schotterpiste. Einen empfindlichen Magen darfst du hier nicht haben! Wir schaukeln vorbei an Wiesen mit einsamen Pferde- und Kuhherden, die sich ohne Zäune frei bewegen können. Was für ein Gefühl von Freiheit!

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Mittlerweile sind wir schon auf 3.200 Metern und erreichen einen Fluss, den wir überqueren müssen. Für unseren Jeep natürlich kein Problem. Ob es der kleine, alte Fiat, dem wir hier begegnet sind, geschafft hat, bezweifle ich. Wir haben uns lieber schnell vom Acker gemacht, bevor wir zum Schieben verdammt worden wären.

Am Ende der Fahrt erreichen wir einen Parkplatz direkt am Flussufer, an dem unser Guide das Mittagessen zubereiten wird. Doch zuvor bleibt noch Zeit für eine kurze Wanderung. Nach der langen Fahrt tut etwas Bewegung besonders gut. Gekkos, wunderschöne Bergblumen und gigantische Ausblicke begegnen mir auf dem Weg.

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Wieder zurück beim Auto ist der Tisch schon gedeckt. Fleischspieße, Quesadillas und Fisch vom Grill stehen auf der Speisekarte und schmecken zusammen mit dem chilenischen Wein vorzüglich. Da an diesem Tag Feiertag ist, sind die heißen Quellen ein paar Meter weiter vergleichsweise voll, sodass ich dieses Mal auf ein Bad verzichte und meine Füße lieber in den kalten Fluss stecke. Bei den sommerlichen Temperaturen auch ein Vergnügen.

Gegen 15 Uhr treten wir den Rückweg an und machen noch einmal einen kurzen Stopp am See, an dem nun eine kleine Pferdeherde döst – ein Motiv wie auf einem Gemälde! Diese Tour war definitiv eins meiner Highlights in Santiago de Chile.

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Fahrt ins Maipo Tal: Weinprobe auf dem Weingut Vina Aquitania

Der Besuch eines der wunderbaren Weingüter gehört in Santiago fast zum Pflichtprogramm. Sowohl im Stadtgebiet als auch etwas weiter außerhalb können Weinliebhaber exquisite Weine verkosten. Auch Weintouren mit dem Fahrrad werden angeboten. Kleine und große Weingüter locken mit geschmackvollen Trauben und wunderschönen Anlagen direkt am Fuß der Anden.

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Da auch ich sehr gerne guten Wein trinke, setze ich mich am dritten Tag in Santiago in die Metro Nummer 1, die mich in 40 Minuten für nur einen Euro zur Haltestelle Cilin bringt. Von dort ist es nur noch eine kurze Taxifahrt bis zu den Toren von Vinas Aquitania. Das kleine Boutique Weingut lockt mit intimen Führungen und ist besonders für Rotweinfans eine sehr gute Adresse.

Vinas Aquitania wurde 1990 von drei Franzosen und einem Chilenen gegründet. Auf 15 Hektar Land werden Syrah und Cabernet Sauvignon im dortigen Maipa Tal angebaut. Während der Führung erfahre ich, dass hier der Wein im Gegensatz zu den großen Weingütern noch per Hand gepflückt wird. Er besitzt ein intensives Aroma und ist deutlich hochwertiger als der großer Weingüter, die ihren mit den Trauben von Aquitania mischen und dadurch aufwerten. Nur 180.000 Flaschen werden pro Jahr produziert, 85 % davon exportiert.

Nachdem ich alles über die Besonderheiten des Weinguts und der Herstellung erfahren habe, lassen wir uns im Garten auf einer Bank unter Walnussbäumen nieder. Es folgt die Probe von drei Weinen, einem Rosé und zwei Rotweinen. Vor allem der Cabernet Sauvignon mit seinen dezenten Noten von Cassis und Vanille erfreut meine Geschmacksnerven.

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Chile ist übrigens das einzige Weinland ohne Reblaus. Damit das auch so bleibt, wird bei der Einreise streng kontrolliert, dass kein Obst und Gemüse einführt wird. Die Führung wird von einer äußerst herzlichen, kompetenten Chilenin durchgeführt und kostet 10.000 Pesos (circa 14 Euro). Sie dauert eine Stunde und findet jeden Tag außer Sonntag um 11 und 13 Uhr statt.

Valparaiso – außen pfui, innen hui

Santiago es Chile, Valparaiso mi amor, so ein chilenischer Schriftsteller. Ich muss ihm Recht geben. Von weitem sieht die Stadt einfach nur mit Häusern vollgepflastert aus, und der mächtige Hafen trägt meiner Meinung nach auch nicht wirklich zu einem schönen Stadtbild bei.

Sobald ich mich jedoch in den verwinkelten Gassen auf den Hügeln von Valparaiso verliere, habe ich mich schon ein bisschen in diesen Ort verliebt. Die Atmosphäre erinnert mich an Berlin Kreuzberg. Viele kleine Läden, coole Cafés, stylische Boutique Hotels haben sich in den alten, bunten Kolonialhäusern angesiedelt.

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Junge Künstler und Designer verkaufen hier ihre kreativen, manchmal auch etwas verrückten Ideen. Besonders charmant finde ich die Galerie Tempelmann, in der sich verschiedene kleine Läden und ein Café befinden.

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Die interessantesten Hügel sind Allegra und Conception, auf denen sich drei Aussichtspunkte befinden. Einen weiteren sehr bekannten gibt es im Süden der Stadt, den des 21. Mais. Der Blick auf die Stadt begeistert mich nur teilweise. Eine Million Einwohner leben in Valparaiso auf engem Raum. Ein Haus reiht sich ans nächste, und dann ist da natürlich auch noch der riesige Hafen, der vor der Eröffnung des Panama Kanals der wichtigste Chiles war.

Während unten das geschäftige Treiben der Arbeitswelt stattfindet, geht es oben auf den Hügeln ruhiger zu. Hier befinden sich die Wohnviertel. Die Deutsche Straße trennt die Stadt in Arm und Reich. Beim Spaziergang durch die Straßen treffe ich immer wieder auf deutsche Hinterlassenschaften: hier eine deutsche Schule, dahinter die deutsche Kirche.

Um den Aufstieg auf die Hügel zu erleichtern, verteilen sich 15 Aufzüge in Form von Standseilbahnen über das Stadtgebiet. Davon sind jedoch eigentlich nur 6 bis 7 relevant, denn die anderen fahren in Viertel, die du besser nicht besuchen solltest.

Valparaiso zählt übrigens zum UNESCO Weltkulturerbe, da hier die erste frühe Globalisierung stattgefunden hat. Dorthin kannst du von Santiago aus einen Tagesausflug machen, aber es lässt sich hier auch durchaus ein paar Tage aushalten. Vor allem um die vielen coolen Graffitis zu entdecken!

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Empanadas, Pisco Sour & mehr im chilenischen Kochkurs

Die Besichtigung von Valparaiso ist jedoch nicht der einzige Grund, warum ich hierher gekommen bin. In sechs Stunden werde ich in die Geheimnisse der chilenischen Küche eingeweiht und lege auch selbst Hand an. Warum das böse geendet hat, dazu gleich mehr.

Der Kochkurs startet mit der Auswahl der Gerichte, die wir gleich kochen werden. Unsere kleine Gruppe bestehend aus einer Irin, einem Paar aus Finnland und einem aus den USA ist sich schnell einig, und so machen wir uns auf zum lokalen Markt, um die Zutaten einzukaufen. Danach geht’s in die Räume der Kochschule, die Schürze wird umgebunden und die Kochmütze aufgesetzt. So fühlen wir uns gleich wie Profis und legen los, die uns zugeteilten Aufgaben zu meistern.

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Ich erkläre mich freiwillig dazu bereit, die Zwiebeln und Chili zu schneiden – ein fataler Fehler! Nachdem die Zwiebeln schon für erste Tränen gesorgt haben, geht es an die Chili. Ich wasche mir danach brav die Hände und lege meine Zeigefinger auf die Augenlider, um auch das restliche Brennen der Zwiebeln aus den Augen zu spülen. Doch der scharfe Saft der Chilis klebt noch an meiner Haut und im Nu brennen und tränen die Augen so höllisch, dass ich sie nicht mehr aufmachen kann.

Eine halbe Stunde lang lege ich mit Sahne getränkte Tücher darauf, bis ich schließlich wieder einigermaßen sehen kann und mit feuerrot-umrandeten Augen meine Empanada fülle. Merke: Chilis niemals ohne Handschuhe schneiden, außer du willst Augen und Nase mal so richtig durchspülen!

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Nachdem alles zubereitet ist, wird der Tisch gedeckt. Beim Gedanken an das bevorstehende leckere 4-Gänge-Menü läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen. Als erstes gibt es Pebre (Tomatenaufstrich) mit Brot, danach Machas a la Parmesana (mit Parmesan überbackene Muscheln), im Anschluss Empanadas de Pino (Teigtaschen mit Hackfleisch), als Hauptgericht Pastel del Choclo (Maisauflauf) und als Dessert Leche Asada (gebackene Milch). Nicht fehlen dürfen natürlich auch der klassische Pisco Sour (Cocktail) und feiner chilenischer Wein. Ein authentisches chilenisches Fest der Sinne!

Surfer- und Beachvibes in Pichilemu

Pichilemu ist im Umkreis von Santiago DER Ort für ein paar entspannte Tage am Meer. Mit meinem Auto des deutschen Vermieters Seelmann düse ich in 3,5 Stunden von Santiago in den Südwesten. Die Strecke verläuft vorbei an der Weinregion Maipu und unzähligen Obstplantagen, die am Straßenrand ihre gesunden Ergebnisse zum Verkauf anbieten.

Pichilemu ist ein netter, überschaubarer chilenischer Ort. Der Strand ist am Punto de Lobo besonders schön, wo ich den coolen Surfern beim Wellenreiten zuschaue und einen ausgedehnten Spaziergang im feinen, grauen Sand mache. Im Altomar, einer Art Outdoor Mall reihen sich kleine Lokale für Burger, japanische Köstlichkeiten oder Smoothies und gesunde Gerichte wie im Kurkuma aneinander. Auch ein bisschen shoppen in stylischen Boutiquen ist hier möglich. Den besten Kaffee gibt’s im Cardumen in der Innenstadt.

Santiago de Chile Pichilemu Strand

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Richtig lecker esse ich im El Quincho de Ross, wo die Spezialität frisch gebackene Empanadas (Art Mini-Calzone) mit allen möglichen Füllungen ist. Ich nehme Platz direkt am Ofen und kann dabei zusehen, wie die Bäckerin meine Empanada wendet und schließlich aus dem Ofen zieht. Himmlisch! Für ein riesiges Stück frischen Lachs gehe ich abends in die Hosteria La Gloria. Hier gibt es unter anderem auch die feinen Machas a la parmesana aus dem Kochkurs in Valparaiso und noch mehr frische Beute aus dem Meer vor der Haustür.

Super geschlafen, mitten im Wald, habe ich in der Tripanko Lodge. Viel natürliches Holz und ein geräumiges, großes Wohnzimmer für alle, inklusive gemütlicher Sofas, Hängematte und Surfboards lassen sofort ein Wohlfühlgefühl aufkommen. Bei schönem Wetter kannst du auf dem Dach im Liegestuhl entspannen.

Santiago de Chile Tripanko Lodge

Wunderbar schlafen in Santiago: Matildas Hotel Boutique

Schon beim Aussteigen aus dem Taxi bin ich verzaubert, begeistert von der alten Fassade des weißen Kolonialhauses. Neugierig trete ich durch die Tür. Meine Augen bleiben sofort an den meterhohen Decken mit gigantischem Stuck hängen. Der alte Holzboden knarzt unter meinen Schritten.

Nach dem Einchecken ins Matildas Hotel Boutique entdecke ich den wunderschönen, eingewachsenen Garten. Ein riesiger alter Baum, der 1.000 Jahre alt ist, ragt empor und spendet Schatten für die vereinzelten Liegen. Was für ein herrlicher Ort, um der Hektik der Großstadt zu entfliehen und die Beine nach einem anstrengenden Tag in der Stadt hochzulegen.

Am Morgen werde ich vom süßen Duft frisch gebackener Croissants geweckt und verwöhne abends meine Geschmacksnerven mit leckeren Gerichten wie Krebssalat oder Rind in Salzkruste.

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Hier kannst du die geografische Lage der vorgestellten Orte nachsehen.

Warst du schon mal in Santiago de Chile? Wenn du noch Ergänzungen oder Tipps für die Stadt und Umgebung hast, freue ich mich sehr auf deinen Kommentar!

Fernweh Reiseblog




Vielen Dank an Evaneos für die Einblicke in Santiago und Umgebung, die ich durch euch gewinnen durfte. Meine Meinung wurde in keinster Weise beeinflusst.

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