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Deutschland / Städtereisen

Schönste Orte in Rheinland-Pfalz: Erkunde Alzey, Bad Kreuznach und das malerische Rheinhessen

Alzey und Bad Kreuznach – Das sind zwei wahrlich zauberhafte Kleinstadtperlen in und rund ums malerische Rheinhessen, die zu den schönsten Orten in Rheinland-Pfalz zählen. Während ich das Kurstädtchen Bad Kreuznach mit seinen zahlreichen Wellness- und Gesundheitseinrichtungen und den architektonisch sehr reizvollen Brückenhäusern schon früher einmal besuchen durfte, ist die Volkerstadt Alzey mit ihren spannenden Sehenswürdigkeiten wie dem Alzeyer Schloss ein vollkommen neuer Ort für mich zum Erkunden. Neben den charmanten historischen Stadtkernen haben beide Städte sowohl ihr römisches Erbe als auch die Leidenschaft zum Weinbau gemein.

Bummle gemeinsam mit mir durch die hübschen Gässchen von Alzey und Bad Kreuznach, lass uns Funde aus römischen Zeiten bestaunen, Panoramablicke genießen und die tausend Hügel Rheinhessens während einer Hiwweltour erkunden!

Die Volkerstadt Alzey

Die pittoresk in das herrlich grüne rheinhessische Hügelland eingebettete Kleinstadtperle Alzey gehört – genau wie auch Passau, Worms, Eferding in Oberösterreich und Wien – zu den sogenannten Nibelungenstädten, da Volker von Alzey im Nibelungenlied erwähnt wird. Ein Spitzname von Alzey ist deswegen auch die Volkerstadt.


Ein gemütlicher Spaziergang durch die hübsche, gut erhaltene Altstadt von Alzey lädt zum Entschleunigen und Genießen der Sehenswürdigkeiten ein. Der Rossmarkt, der zentrale Marktplatz des Städtchens, wird eingerahmt von vielen kunstvoll renovierten Fachwerkhäusern, empfehlenswerten Restaurants und kleinen Cafés und Geschäften.

Such dir den schönsten Tisch im Freien aus, bestell dir einen cremigen Cappuccino und lausche dem Plätschern des Rossmarktbrunnens, an dem auch das bronzene Pferd des Künstlers Gernot Rumpf das lebendige Treiben rund um den Marktplatz beobachtet.

Gleich nebenan lädt der Fischmarkt mit ähnlich idyllischer Atmosphäre zum Innehalten ein!

Hier dominiert das Alte Rathaus aus Zeiten der Renaissance mit seinem markanten Turm die Häuserfassaden. Es stammt aus dem Jahr 1586 und ist das älteste Gebäude von Alzey. Den Ohren schmeicheln das Plätschern des Volkerbrunnens, des Undine-Brunnens und das mehrmals täglich erklingende Glockenspiel vom Rathausturm.

Mein Tipp: Ein sehr empfehlenswertes Restaurant direkt am Rossmarkt ist die to:mas Weinbar. Zu der erlesenen Weinauswahl der edelsten Tropfen Rheinhessens passen perfekt die unterschiedlich belegten Pinsas und Flammkuchen. Mein Flammkuchen mit cremigem Ziegenkäse, Walnüssen, süßem Honig und Rosmarin schmeckte wirklich zum Reinsetzen lecker!

Taubenturm, Stadtmauer & das Museum von Alzey

Spazierst du anschließend zum historischen Taubenturm, dann stehst du plötzlich vor den aufwändig restaurierten Überresten der einstigen Stadtbefestigung, von der tatsächlich mehrere Varianten zu unterschiedlichen Zeiten die Stadt vor Angreifern schützten.

Interessante Fakten zur gesamten Stadtgeschichte erfährst du im Städtischen Museum, das nur ein paar Schritte weiter in die unterschiedlichen Ausstellungen auf insgesamt drei Stockwerken und in die neu ergänzte Steinhalle einlädt.

Auch das Museumsgebäude selbst erzählt eine spannende Geschichte, denn es war im 16. Jahrhundert ein Hospital!

In den verschiedenen Räumen kannst du – völlig kostenlos – Fossilien aus dem Mainzer Becken und speziell von der Seekuh Elsa bewundern, und eine nostalgische Druckerpresse, einen Nymphenaltar aus dem Jahr 223, sowie viele außergewöhnliche Funde aus der Römerzeit bestaunen.

Im Jahr 2023 feierte Alzey übrigens das Römerjahr. Laut dem Weihestein für die Nymphengöttinnen wurde die Stadt in diesem Jahr nämlich genau 1800 Jahre alt und hieß zur Gründung Altiaium. Allen, die am römischen Erbe von Alzey besonders interessiert sind, möchte ich auch noch einen Abstecher zu den Ruinen des historischen Römerkastells aus der Spätantike empfehlen.

Die Geschichte dieses spannenden Ortes entfaltet sich perfekt in Kombination mit der Ausstellung in der im Römerjahr 2023 neu erbauten, eben schon erwähnten Steinhalle des Stadtmuseums, die sämtliche römischen Funde der Region beheimatet und die nötigen Daten und Fakten bereithält, um alles genau zu verstehen. Dort findest du zum Beispiel auch ein Modell des Römerkastells.

Das Schloss Alzey

Wenn es (neben der evangelischen Nikolaikirche mit ihren wunderschönen Buntglasfenstern und dem hell strahlenden Innenraum) eine Sehenswürdigkeit in Alzey gibt, die sofort ins Auge springt, dann ist es das majestätische Alzeyer Schloss. Im 13. Jahrhundert eine Burg aus staufischer Zeit, später dann zum Schloss umgebaut und heute Sitz des hiesigen Amtsgerichts.

Im Rahmen einer Führung kannst du das prächtige Innere erkunden, das in längst vergangenen Zeiten schon als herrschaftliche Residenz der Wittelsbacher und später der Pfalzgrafen diente.

Mein Tipp: Knurrt dir nach den Besichtigungen von Schloss und Kirche der Magen? In Alzey gibt es einen wirklich sehr guten Inder, den ich dir voll und ganz empfehlen kann. Egal ob das mit Knoblauch verfeinerte Naan-Brot, das herrlich cremige Butter Chicken oder die knusprig gebratene Entenbrust mit Kartoffeln, Ingwer und scharfer Currysauce – im Restaurant Indian Tandoori Kitchen schmeckt alles umheimlich lecker!

Alzey Sehenswürdigkeiten: der Wartbergturm

Natürlich hat Alzey auch ein Wahrzeichen. Nämlich den fast schon märchenhaften Wartbergturm, der mit ein bisschen Fantasie wie der Turm aus dem Märchen Rapunzel anmutet. Im Jahr 1420 wurde er erbaut, um die Umgebung gegen Feinde im Blick zu haben. Heute dient der über 28 Meter hohe Wartbergturm als Aussichtsturm.

Der Blick über die weiten Wiesen und Felder, und über das wunderbar grüne rheinhessische Hügelland, ist traumhaft schön!

Mein Tipp: Am nahegelegenen Wartbergbad, beziehungsweise am Wartbergstadion, kannst du dein Auto abstellen. Von dort aus führt dich ein Spazierweg auf kurzweiligen 1,2 Kilometern zum Wartbergturm.

Das Weinhotel Kaisergarten in Alzey

Gelebte Gastfreundlichkeit, der Sinn für ehrliche Genussmomente und für eine echte Wohlfühlatmosphäre stehen bei Familie Biegler-Brand in ihrem familiengeführten und traditionsreichen Weinhotel Kaisergarten an erster Stelle. Die Winzerfamilie produziert ihren eigenen Wein, den du beim exquisiten Abendmenü im Weinrestaurant oder an der Hotelbar genießen kannst.

Im Weinhotel Kaisergarten kannst du dich so richtig wohlfühlen und direkt beim Ankommen den Alltag hinter dir lassen!

Die 47 modern-gemütlich eingerichteten Zimmer tragen klangvolle Namen wie Spätlese mit Aussicht, Beerenauslese oder Auserlesen träumen und spiegeln das Thema Wein wunderbar wider. Erdige Töne, ein saftiges Grün und ein dunkles Rot – auch bei der Farbkomposition der Refugien muss ich sofort an Weinberge, Wein und die liebliche Landschaft Rheinhessens denken.

Die Boxspringbetten sind herrlich bequem und versprechen eine himmlische Nachtruhe. Es gibt sogar eine finnische Sauna mit einer Ruhezone und einem Balkon mit Sonnenliegen. Sollte es während deines Urlaubs also mal regnen, dann kannst du hier im Weinhotel sogar ein bisschen Wellness und Me-time zelebrieren.

Begeistert hat mich persönlich auch das reichhaltige und abwechslungsreiche Winzer-Frühstück. Viele der hochwertigen Produkte am Büfett sind hausgemacht, wie zum Beispiel die Weingelees oder die frischen Traubensäfte. Der Rest stammt wann immer möglich aus der Region und auch auf Saisonalität wird großer Wert gelegt. Hier bleiben definitiv keine Frühstückswünsche offen.

Mein Tipp: Du hast während deines Urlaubs im Weinhotel deinen ganz persönlichen Lieblingswein kennen und lieben gelernt? In der perfekt sortierten Vinothek des Hotels kannst du eine Flasche als kulinarisches Andenken oder als Mitbringsel für deine zuhause gebliebenen Lieblingsmenschen erstehen!

Die Kurstadt Bad Kreuznach

Bad Kreuznach ist wirklich ein Traum von einer Kurstadt und zählt ebenfalls zu den schönsten Orten von Rheinland-Pfalz. Dort, wo Ellerbach und Nahe zusammenfließen, empfängt das charmante Städtchen seine Besucher mit unvergesslichen Panoramablicken, einem herrlich unaufgeregten Charme und weitläufigen Parks zum Spazieren, Flanieren und Innehalten.

Vielleicht bist ja auch du hier, um deinem Körper und deiner Seele eine der berühmten Gesundheitsanwendungen, die ganz typisch für Bad Kreuznach sind, zu gönnen. Hier findest du das historische Bäderhaus, das weitläufige Salinental und die Verwöhnmomente pur versprechenden Crucenia-Thermen. Außerdem das älteste Radon-Sole-Bad der Welt und sogar das Rheumazentrum von Rheinland-Pfalz.

Das römische Erbe Rheinhessens

Wusstest du eigentlich, dass Alzey und Bad Kreuznach auf das gleiche römische Erbe in Rheinhessen zurückblicken und sich diesbezüglich einige historische Gemeinsamkeiten und Sehenswürdigkeiten teilen? Beide Städtchen waren in früheren Zeiten römische Siedlungen, die zentral an wichtigen römischen Verkehrsknotenpunkten lagen. Diese exponierte Lage erhob beide Orte zu bedeutungsvollen Handels- und Verwaltungszentren.

Sowohl in Alzey als auch in Bad Kreuznach wurden prächtige römische Villen, kunstvolle Mosaiken und Reste wohlhabender römischer Landsitze gefunden!

Interessierst du dich für dieses Thema, dann musst du dem Museum Römerhalle im Rittergut Bangert in Bad Kreuznach unbedingt einen Besuch abstatten. Dort sind spannende römische Funde der gesamten Region ausgestellt. Im Außenbereich des Museums lassen sich auch noch die historischen Mauerreste einer römischen Palastvilla betrachten!

Wellness & Gesundheit in Bad Kreuznach

Sowohl einen Besuch im mondänen Bäderhaus, in den moderneren Crucenia-Thermen, als auch im Salinental möchte ich dir sehr ans Herz legen.

Die Crucenia-Thermen

Das angenehm warme Thermal- beziehungsweise Solewasser der Thermenlandschaft tut der Gesundheit gut und schenkt dem ganzen Körper Entspannung. Die verschiedenen Heilwasserpools erstrecken sich über den Innen- und Außenbereich und verwöhnen die Augen im Freien mit einem tollen Blick auf das malerische Ufer der Nahe.

Zur Reinigung und Pflege der Bronchien gönnst du dir am besten einen Besuch in den Crucenia Totes-Meer-Solegrotten und atmest die salzige Luft ganz tief ein!

Mein Tipp: Übernachtest du im Parkhotel Kurhaus auf der Kurinsel, dann ist der Eintritt in die Therme automatisch im Zimmerpreis inkludiert. Das elegante Hotel wurde im Jahr 1913 erbaut und verfügt über einen Bademantelgang (das habe ich in Bad Staffelstein so geliebt) zur Thermenlandschaft.

Bad-Kreuznach-Sehenswuerdigkeiten-Crucenia-Thermen

Das Bäderhaus

Zum Abschalten in mondäner Atmosphäre lädt das Bäderhaus ein. Das altehrwürdige, prächtige Gebäude im klassizistischen und römischen Stil beherbergt eine über 4.000 Quadratmeter große Wellnesslandschaft mit den unterschiedlichsten Dampfbädern, Saunen, Pools und Solebecken.

Zwischendurch kannst du in den schön gestalteten Ruheräumen dein Lieblingsbuch lesen. Sollte sich der Hunger melden, ist das gar kein Problem. Auf der weitläufigen Dachterrasse lädt das Metzlers Culinarium zum Schlemmen ohne Reue ein. Vor allem die frischen Gerichte vom Grill sehen verführerisch aus, aber auch meine Spinatknödel mit zerlassener brauner Butter, Kirschtomaten und Rucola schmeckten total lecker!

Bad Kreuznach Sehenswürdigkeiten: das Salinental

In Bad Kreuznach gibt es gleich zwei Orte, an denen das Heilung versprechende salzhaltige Wasser an großen Gradierwerken über unzählige Zweige aus Schwarzdorn tropft.

Die kleinere Version findest du im sogenannten Inhalationspark nahe von Kurpark und Kurhotel, ergänzt von einem historischen Solezerstäuber, der die Sole zusätzlich vernebelt, sodass der Dampf leichter einzuatmen ist. Ein Kneipp-Becken ist auch Teil des Ensembles.

Das „richtige“ Salinental, das das größte Freiluftinhalatorium von ganz Europa darstellt, liegt etwas außerhalb zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg.

Inmitten einer herrlich grünen Landschaft erstrecken sich hier auf über einem Kilometer Länge majestätische 9 Meter hohe Gradierwerke. Die Quelle für das Heilwasser, das übrigens auch in den Crucenia-Thermen genutzt wird, liegt hier im Salinental in 500 Metern Tiefe.

Weitblicke & grüne Stadtoasen in Bad Kreuznach

Von allen Parks in Bad Kreuznach finde ich den Kurpark am allerschönsten. Unter den schattenspendenden Ästen der uralten Bäume lässt es sich wunderbar spazieren. Die Spitze der Kurinsel bildet einen Teil des Kurparks, malerisch umflossen vom Mühlenteich, dem Hauptarm der Nahe und den beiden Nahearmen.

Die Elisabethenquelle wird heute nicht mehr für klassische Trinkkuren genutzt, sondern beherbergt eine charmante Weinstube im historischen Pavillon, wo du in idyllischster Atmosphäre schlemmen oder einfach ein Glas Wein genießen kannst!

Über eine kleine Brücke bei den Crucenia-Thermen erreichst du den Teil des Kurparks, der unter Naturschutz steht und etwas wilder und ursprünglicher daherkommt. Magst du gerne Barockgärten? Dann spaziere auch durch den ebenfalls zum Kurgebiet gehörenden Oranienpark mit seinen symmetrischen Formen und dem kleinen Minigolfplatz.

Noch nicht genug flaniert? Es gibt tatsächlich noch einen dritten, ebenfalls sehr idyllischen Park in Bad Kreuznach – nämlich den Schlosspark mit dem aus dem Jahr 1772 stammenden Amalienschloss, in dem heute das Schlossparkmuseum mit interessanten Exponaten zur Stadtgeschichte untergebracht ist.

Diese Stadtoase ist im Gegensatz zum Kurpark herrlich wildromantisch, ein kleiner See neben dem Schlösschen glitzert im Licht der Sonne. Auch hier kannst du uralte Baumexoten bewundern und unter ihren Ästen die Natur genießen.

Für den vielleicht schönsten Panoramablick über Bad Kreuznach spazierst du am besten nach oben zum kleinen Teetempel auf dem Kauzenberg. Sowohl der Nachtigallenweg, der Panoramaweg als auch die Serpentinen am Kurpark führen dich zum Tempelchen. Die abblätternde Farbe und die kunterbunten Graffiti tragen sehr zum liebenswerten Charme des Ortes bei, finde ich.

Besonders im warmen Licht der Goldenen Stunde und nachher zum Sonnenuntergang ist der Blick über Bad Kreuznach, auf die Thermen- und Bäderlandschaft, über den Kurpark, die Salinen und die glitzernden Flüsse wirklich unvergesslich!

Architektur-Liebe pur & ein Stadtspaziergang

Auch Liebhaber ansehnlicher und außergewöhnlicher Architektur kommen in Bad Kreuznach voll auf ihre Kosten. Die Alte Nahebrücke und die historischen Brückenhäuser sind wirklich hübsch anzusehen und gehören nicht ohne Grund zu den schönsten Orten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten im historischen Stadtkern von Bad Kreuznach. Die Brückenhäuser stammen aus dem 15. Jahrhundert und bilden zusammen mit der Alten Nahebrücke das Wahrzeichen der Kurstadt.

Auch in den zauberhaften Kopfsteinpflastergässchen der mehr als 800 Jahre alten historischen Neustadt, wie die „Altstadt“ von Bad Kreuznach genannt wird, verstecken sich echte architektonische Perlen!

Schlendere über die beiden lebendigen Marktplätze, den Eiermarkt und den Salzmarkt, die von kunstvoll restaurierten Fachwerkhäusern eingerahmt werden. Bewundere prunkvolle Gotteshäuser wie die Pauluskirche und die Kirche St. Nikolaus von innen und außen, statte der historischen Stadtmauer und dem alten Fischerturm einen Besuch ab und lege einen Stopp im Klein-Venedig von Bad Kreuznach am plätschernden Ellerbach ein.

Du brauchst eine kulinarische Pause? Dafür ist der Salzmarkt wie geschaffen, denn hier tummeln sich besonders viele Restaurants und Cafés. Das älteste Gasthaus von Bad Kreuznach – die Krone – schenkt auch heute noch Bier aus, auf drei Etagen.

Auch die Innenstadt lockt mit leckeren Schmankerln in zahlreichen Lokalen und einem quirligen Wochenmarkt rund um Kornmarkt und Originalebrunnen. Die Fußgängerzone mit ihrem bunten Angebot an Boutiquen und Geschäften ist für so ein kleines Städtchen wie Bad Kreuznach überraschend schön und groß – ein Bummel macht wirklich Spaß.

Die Hiwweltouren: Erwandere das Land der tausend Hügel

Wusstest du eigentlich, dass Rheinhessen auch das „Land der tausend Hügel“ genannt wird? Die malerische Landschaft von Deutschlands größtem Weinbaugebiet ist tatsächlich alles andere als flach. Wunderbar grüne Weinhänge mit Reben voller Trauben, weite Felder und Wiesen mit duftenden Wildblumen schmiegen sich an die unzähligen „Hiwwel“, wie die Hügel im Rheinhessischen heißen.

Und genau diese zauberhafte und einzigartige Hügellandschaft lässt sich auf den Hiwweltouren genussvoll erkunden!

Genusswandern – Alleine das Wort hört sich schon sehr verführerisch an, findest du nicht auch? Auf den zertifizierten Rundwanderwegen der insgesamt 14 Hiwweltouren spielt das Genießen eine ganz große Rolle. Das Thema Wein und leckere Schmankerl in regionalen Gasthäusern und bei Winzern, und natürlich auch idyllische Ruheorte mit tollen Panoramablicken sind eigentlich immer Teil der Wege.

Zwischen Alzey und Bad Kreuznach breitet sich Rheinhessens liebliche und vor allem sehr vielfältige Landschaft aus, die du im Rahmen der relativ neuen Hiwweltour Wasserturm wunderbar erwandern kannst. Start und Ende des abwechslungsreichen Rundwegs ist das kleine Örtchen Wöllstein. Der Weg führt dich durch das Appelbachtal zu vielen Highlights, wie zum Beispiel der alten Eisenbahnbrücke oder dem hübsch gestalteten Märchenweg.

Du besuchst Naturschutzgebiete wie den Ölberg, genießt den traumhaften Weitblick and der Hexenkanzel und erreichst zum Ende der Tour schließlich den namensgebenden Wasserturm von Wöllstein. Ich habe jeden einzelnen der rund 6 Kilometer so richtig genossen!

So, mit diesen Worten und Bildern habe ich versucht, dir Lust auf zwei der schönsten Orte in Rheinland-Pfalz und rund um Rheinhessen zu machen. Hat es geklappt? Oder kennst du die zahlreichen Sehenswürdigkeiten von Alzey und Bad Kreuznach vielleicht sogar schon aus einem eigenen Urlaub? Ich freue mich über deinen Kommentar hier auf meinem Reiseblog!



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Hey, ich bin Melanie. Ich liebe das Reisen und diese ganz besonderen Gänsehautmomente einfach über alles. Außerdem bin ich süchtig nach Vitamin-Sea, Kokosnüssen und dem Duft von frischem Sommerregen!

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