Viel zu lange her ist mein letzter Urlaub an der Mosel. Eine Region der unvergesslichen Panoramablicke über einzigartige Flusstäler, ein Ort zum Genießen regionaler Kulinarik und fruchtig-frischer Moselweine, sowie eine Traumlandschaft zum aktiven Erholen in der Natur unter der rheinland-pfälzischen Sonne. Damals durfte ich das pittoreske Städtchen Traben-Trarbach ganz ausgiebig erkunden. Dieses Mal stehen noch mehr kleine historische Örtchen entlang der zahlreichen Flussschleifen mit majestätischen Burgen, steilen Weinhängen, moderner Weinarchitektur und Kulturerlebnissen par excellence auf dem Programm. Die insgesamt 544 Kilometer lange Mosel entspringt in Frankreich, fließt dann durch Luxemburg und formt schließlich eine der zauberhaftesten Weinregionen von ganz Deutschland, bevor sie bei Koblenz in den Rhein mündet.
Lass dich von mir zu einer Handvoll der schönsten Orte entlang des Flusses entführen – alle meine Tipps kannst du für deinen perfekten Moselurlaub natürlich direkt nacherleben!





Cochem an der Mosel
Die in der Sonne ganz zauberhaft glitzernde Mosel, die historischen Häuser der Altstadt entlang der malerischen Moselpromenade und darüber die trutzige Reichsburg – ein unvergleichliches Panorama!
Die Reichsburg Cochem
Wie ein märchenhaftes Schloss aus einem meiner geliebten Fantasy-Romane thront die Reichsburg Cochem rund 100 Meter über der Mosel und der Stadt. Ein bisschen wie die Burg Rheinstein bei Bingen am Rhein, eingerahmt von mit dichtem Grün bewaldeten Hängen und steilen Weinbergen. Die Reichsburg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und wacht auf der Kuppe eines steilen Bergkegels über Cochem.
Über den alten Grabhügel „Tummelchen“ kannst du bis nach oben zur Reichsburg wandern. Halte immer mal wieder inne und genieße den tollen Weitblick über die liebliche Flusslandschaft des Moseltals, der immer atemberaubender wird, je höher du kommst.
Im Rahmen einer Burgführung lassen sich die prunkvollen Innenräume wie Rittersaal, Jagdzimmer & Co. auch besichtigen!





Die historische Altstadt von Cochem
Einen gemütlichen Spaziergang durch die historischen Gässchen der mittelalterlichen Altstadt mit ihren kunstvoll restaurierten und mit Moselschiefer gedeckten Fachwerk-Giebelhäusern rund um das im Barockstil erbaute Rathaus aus dem Jahr 1739 und den prächtigen Marktplatz, sowie natürlich entlang der idyllischen Moselpromenade, möchte ich dir ebenfalls sehr ans Herz legen.
An der Moselpromenade legen auch regelmäßig die Ausflugsschiffe für die berühmten Moselrundfahrten ab!
Die ehemalige Stadtmauer mit ihren Türmen und Toren ist an vielen Stellen noch gut erhalten und zeugt von der reichen Geschichte Cochems und der Moselregion. Falls du so etwas magst: Die kostenlose Audiotour Cochemer Stadtrundgang in der Lauschtour-App versorgt dich direkt beim Spazieren mit spannenden Informationen zur Vergangenheit Cochems.
Mein Tipp: Für einen tollen Blick über die Dächer der Altstadt und für eine besondere Perspektive auf die Reichsburg kannst du die steinernen Stufen hoch zum ehemaligen Kapuzinerkloster erklimmen!
Das Pinnerkreuz
Du möchtest noch höher hinaus als nur bis zur Reichsburg? Dann empfehle ich dir einen Ausflug zum Pinnerkreuz oberhalb von Cochem. Du kannst entweder – beginnend in der Altstadt – nach oben auf den Pinnerberg wandern, oder ganz bequem die Cochemer Sesselbahn nutzen.
Der Bundesbank-Bunker
Hast du schon mal vom Cochemer Bundesbank-Bunker gehört? In den Jahren des Kalten Kriegs zwischen 1964 und 1988 lagerten hier – vollkommen geheim – rund 15 Milliarden D-Mark in der Ersatzwährung BBK II.
Im Falle einer großen Katastrophe hätte diese unsere damalige Währung innerhalb von nur 14 Tagen komplett ersetzen können. Auch der Bundesbank-Bunker lässt sich im Rahmen einer Führung besichtigen.





Beilstein: das Dornröschen der Mosel
Für mich persönlich ist Beilstein einer der schönsten Orte der gesamten Moselregion. Die beiden Beinamen Dornröschen der Mosel und Miniatur-Rothenburg hat sich das winzige Mosel-Dörfchen Beilstein redlich verdient, denn hier scheint die Zeit noch immer stillzustehen.
Der komplett unter Denkmalschutz stehende Ortskern aus mittelalterlichen Zeiten ist – genau wie im fränkischen Rothenburg ob der Tauber – nahezu perfekt erhalten und bezaubert mit engen Kopfsteinpflastergässchen, kunstvollen Fachwerkhäusern und Resten der früheren Stadtmauer.
Märchenhaften Charme verströmt besonders der historische, über 700 Jahre alte Marktplatz mit seinem Zehnthaus und den vielen kunstvollen Fachwerk-Giebelhäusern!
Nimm dir unbedingt genug Zeit für einen entspannten Bummel durch die idyllischen Gässchen – die Atmosphäre hier ist wirklich eine ganz besondere. Urige Weinstuben laden zu einer genussvollen Pause ein.
Nostalgie pur verströmt das charmante Hotel & Café Klapperburg mit seiner riesigen Sammlung an alten Kaffeemühlen und der schnuckeligen Einrichtung wie aus Omas Zeiten. Die hausgemachten Kuchen und Torten sind zudem echt lecker!






Die Burgruine Metternich in Beilstein
Das Wahrzeichen von Beilstein ist die Burgruine Metternich, einst Eigentum des Fürstengeschlechts von Metternich. Du ahnst es vielleicht schon – ein Spaziergang nach oben zur Ruine belohnt dich mit tollen Weitblicken über das Moseltal.
Oben angekommen kannst du dich frei zwischen den geschichtsträchtigen Mauern bewegen, den Burgturm erklimmen und auf der tollen Panorama-Terrasse Fürst Metternich eine erfrischende Weinschorle genießen.


Die Pfarrkirche St. Joseph & die Schwarze Madonna
Auch nicht verpassen solltest du einen Abstecher hoch zur Pfarrkirche St. Joseph in ihrer barocken Pracht und zum einstigen Karmeliterkloster, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde.
Nach oben führt dich die steile Klostertreppe, die es bereits in einige historische Filme als Kulisse geschafft hat, zum Beispiel mit Berühmtheiten wie Heinz Rühmann oder Willi Millowitsch in den Hauptrollen.
Auf deinem Spaziergang begegnest du vielleicht dem ein oder anderen Pilger, der zum Gnadenbild der berühmten Schwarzen Madonna von St. Joseph unterwegs ist.


Von Cochem nach Beilstein mit dem Schiff
Eine für die Moselregion besonders authentische Möglichkeit, das zauberhafte Beilstein zu erkunden, ist die Schleusenrundfahrt durch den Moselkrampen mit einem der Moselschiffe der Gebrüder Kolb ab Cochem. Dabei hast du die Möglichkeit, in Beilstein für einen kurzen, etwa 30-minütigen Landgang vom Schiff zu gehen und die Fahrt später fortzusetzen.
Mein Tipp: Falls du mehr Zeit zum Erkunden von Beilstein haben möchtest, und anstatt des Schiffes das Auto wählst, kann ich dir einen kulinarischen Stopp bei Fisch Fritz in Valwig nur sehr ans Herz legen. Die Fischplatte mit unterschiedlich gratinierten Fischsorten, knusprigen Bratkartoffeln mit Knoblauch und zerlassener Mandelbutter war unheimlich lecker. Nach dem Schlemmen kannst du es dir mit einem Gläschen Wein am direkt vor dem Restaurant liegenden Moselstrand gemütlich machen.




Der Bremmer Calmont: der steilste Weinberg von Europa
Zwischen den Orten Bremm und Ediger-Eller versteckt sich der steilste Weinberg Europas. Bis zu 68 Grad sind die Hänge hier geneigt, was einer Schieflage von über 200 Prozent entspricht. Die Böden aus dunklem Schiefer speichern die Sonnenwärme hervorragend und bieten dadurch ideale Voraussetzungen für den beliebten Calmont-Riesling.
Da die Weinlage so unglaublich steil ist, erfolgt die gesamte Pflege und Ernte der Reben ausschließlich in Handarbeit!
Aber nicht nur für den Wein ist der Bremmer Calmont bekannt, auch für seine atemberaubend schöne Aussicht auf die Moselschleife und die gegenüberliegende Klosterruine Stuben. Das Bremmer Gipfelkreuz thront rund 280 Meter steil über dem Fluss und lässt sich am authentischsten über den circa 3 Kilometer langen Calmont Klettersteig erreichen.
Traust du dir die Kletterei nicht zu oder hast Höhenangst, kannst du alternativ mit dem Auto zum nahegelegenen Parkplatz fahren und circa einen Kilometer zum Gipfelkreuz spazieren.





Zell an der Mosel
Was macht das kleine Städtchen Zell eigentlich so beliebt? Ich würde ja sagen, es ist die besondere Lage am Zeller Hamm, einer perfekt geformten, fast 14 Kilometer langen Moselschleife.
Für echte Weinkenner ist es wahrscheinlich die Tatsache, dass Zell die zweitgrößte Weinbaugemeinde an der Mosel ist und natürlich die berühmte Zeller Schwarze Katz, eine sehr bekannte deutsche Weinlage, die besonders fruchtige Weißweine – meist aus der Rebsorte Riesling – hervorbringt. Der Zeller Schwarze Katz Brunnen auf dem Marktplatz ist genau diesen Weinen gewidmet, wurde aus dunklem Eifel-Basalt gefertigt und ist eines der beliebtesten Fotomotive in Zell.
Das Wahrzeichen von Zell an der Mosel ist der runde Pulverturm, ein Rest der einstigen Stadtbefestigung, der markant aus den Weinhängen aufragt!
Was die moseltypische Architektur angeht, ist Zell leider nicht ganz so authentisch wie manch anderes Städtchen in der Moselregion – zwei große Stadtbrände in vergangenen Zeiten sind Schuld daran. Trotzdem ist ein Bummel durch die Altstadt natürlich eine schöne Urlaubsbeschäftigung.
Probiere unbedingt auch den hausgemachten Met vom Weingut Weis mit angeschlossener Imkerei und beobachte die fleißigen Bienchen bei ihrer Produktion des leckeren Honigweins.
Mein Tipp: Beginnend am Zeller Schwarze Katz Brunnen führt ein Wanderweg inklusive integriertem kleinen Klettersteig mit Seilen und Leitern (können umgangen werden) steil nach oben zum Collis-Turm, dessen Terrasse eine traumhafte Aussicht über Zell und die Mosel verheißt. Die gesamte Strecke ist rund zweieinhalb Kilometer lang und nimmt etwa 1 bis 2 Stunden in Anspruch.









Die Marienburg in Zell an der Mosel
Auf der Halbinsel im Inneren der Moselschleife des Zeller Hamm thront die majestätische Marienburg. Mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, blickt die heutige Burg auf eine reiche Geschichte zurück und vereint sage und schreibe drei unterschiedliche Baustile.
Weniger als 300 Meter ist der Bergrücken hier nur breit, sodass du nach allen Seiten traumhaft schöne Rundumblicke auf die wirklich spektakuläre Flusslandschaft und die umliegenden kleinen Weinorte genießt.
Mein Tipp: Spaziere unbedingt noch etwas weiter zum Aussichtsturm Prinzenkopf. Der rund um die Uhr geöffnete Stahlturm verspricht spannende und vor allem viele unterschiedliche Perspektiven auf Mosel und Marienburg.




Kulinarik-Tipp in Reil: Vinothek & Restaurant Meurer
Rund um das Weingut der Familie Meurer geht es herzlich und herrlich unkompliziert zu. Entspannte Genussmomente an der Mosel werden dir im modernen und gemütlichen Restaurant unten im Ort serviert. In Form von köstlichen Gerichten aus der Region mit qualitativ hochwertigen Zutaten – verarbeitet in ehrlicher Handarbeit und mit langjährigem Know-how.
Riesling, Chardonnay, Spätburgunder & Co.: Die äußerst leckeren Speisen werden komplettiert durch die besten Moselweine der eigenen Weinlagen, an denen die Trauben ausschließlich per Hand gelesen werden.


Entdecke Traben-Trarbach in deinem Mosel Urlaub
Traben-Trarbach (in diesem Artikel findest du alle Details zu den schönsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen) kannte ich ja bereits aus einem früheren Mosel Urlaub.
Was du hier unbedingt fest einplanen solltest, ist eine Wanderung hoch zur Ruine Grevenburg. Aus einer Höhe von knapp 200 Metern kannst du die umliegenden Weinhänge und die wieder mal nahezu perfekt geformte Flussschleife bewundern, in der sich das äußerst hübsche Winzerstädtchen Traben-Trarbach ausbreitet.
Aber auch unten am Fluss, entlang der malerischen Moselpromenade, ist das Thema Wein sehr präsent. Zwischen prächtigen Häusern und Villen aus der Belle Époque und der Jugendstilzeit verstecken sich diverse Eingänge in das aus den Jahren rund um 1900 stammende Vinotropolis – die Traben-Trarbacher Unterwelt sozusagen.
Im Rahmen einer Führung kannst du das absolut beeindruckende, etwa 20 Kilometer lange Keller- und Gewölbelabyrinth besuchen. Noch heute werden hier unten Weinfässer gelagert!










DIE MOSEL Restaurant & Weinbar
Direkt an der Moselpromenade versteckt sich meine Empfehlung für richtig leckeres Soulfood und erlesene Moselweine in schönstem Ambiente: DIE MOSEL Restaurant & Weinbar. Einst eine historische Weinhändlervilla aus dem Jahr 1890, heute eine moderne Vinothek & Winebar mit über 300 Weinen aus der Moselregion.
Deinen Lieblingswein als Andenken für Zuhause oder als Mitbringsel für deine Lieblingsmenschen findest du hier ganz bestimmt!
Ein kulinarisches Highlight sind die in Handarbeit und aus hochwertigen regionalen Zutaten kreierten Gerichte im Tapas-Stil zum Teilen, die ihre Inspiration aus den unterschiedlichsten Teilen der Erde erhalten.
Schlemmen ohne Reue, dafür aber mit Traumblick: Bei warmem Wetter sitzt du wunderschön draußen auf der großen Sonnenterrasse direkt am Moselufer.




Bewundere die Moselschleife bei Kröv
Gleich oberhalb des kleinen Örtchens Kröv thront eine hübsche Kapelle inmitten der steilen Weinhänge. Dort kannst du dein Auto parken und in Richtung des Aussichtspunktes spazieren. Etwa einen Kilometer führt der geschotterte Pfad durch die Vegetation, bevor sich vor deinen Augen das ganz bezaubernde Panorama auf die perfekt geformte Moselschleife öffnet.


Die Doppelstadt Bernkastel-Kues
In Bernkastel-Kues ist Fachwerkliebe nicht nur irgendein Wort, sondern ein echtes Gefühl. Beim Schlendern durch die historische Altstadt kommst auch du garantiert aus dem Staunen nicht mehr heraus, was die Anzahl und die Schönheit der kunstvoll restaurierten Fachwerkhäuser rund um den mittelalterlichen Marktplatz mit dem prächtigen Renaissance-Rathaus und in den charmanten Gässchen angeht.
Das winzige, urig-schmale „Spitzhäuschen“ ist dabei besonders sehenswert und beherbergt eine kleine Weinstube!
Auch hier in Bernkastel-Kues musst du unbedingt am malerischen Moselufer entlangspazieren, die prunkvollen Moselvillen aus dem 19. Jahrhundert bestaunen und vielleicht sogar eine der hier zahlreich angebotenen Moselrundfahrten auf einem der Ausflugsschiffe unternehmen.
Ebenfalls sehr sehenswert ist das Weinkulturelle Zentrum, beziehungsweise das Mosel-Weinmuseum mit Vinothek, das sich in den beeindruckenden Gewölbekellern der historischen spätgotischen Stiftsanlage des St. Nikolaus-Hospitals im Stadtteil Kues versteckt. Hier kannst du über 150 verschiedene Weinsorten erstehen, was die Vinothek zur größten ihrer Art weltweit speziell für Rieslinge der Moselregion macht.
Mein Tipp: In Bonbon Willis historischer Bonbonmacherei kannst du dabei zusehen, wie Bonbons in allen nur erdenklichen Farben und Geschmacksrichtungen per Hand wie vor 100 Jahren hergestellt werden. Der kleine, kunterbunte Laden der Bonbonmacherei versorgt dich mit Andenken und Mitbringseln.








Die Ruine der Burg Landshut
Du hast es bestimmt schon gemerkt – unvergessliche Panoramablicke und die Moselregion sind wirklich untrennbar miteinander verbunden. In fast jedem Örtchen thront eine Burg, ein Schloss, ein Kloster oder zumindest eine Ruine hoch über der Mosel.
Hier in Bernkastel-Kues ist es die Ruine der Burg Landshut mit ihrer römischen Vergangenheit, dem Princastellum. Die Burgruine ist heute das Wahrzeichen der Stadt und das Princastellum ihr Namensgeber. Die Aussicht auf die Stadt, die Mosel und über die den Ort umgebende weltbekannte Weinlage Bernkasteler Doctor ist wirklich schön.
Vom Spitzhäuschen aus erreichst du die Burg Landshut zu Fuß in gemütlichen 30 Minuten, die kleine Wanderung lohnt sich sehr. Alternativ fährt dich auch der Burg-Landshut-Express nach oben zur Ruine.
Das Technikmuseum Zylinderhaus
Die Herzen aller Oldtimer-Fans schlagen im Technikmuseum Zylinderhaus schneller. Eine riesige Portion Nostalgie weht durch die Hallen mit den über 100 glänzenden Oldtimern und kultigen Retro-Gegenständen.
Mit unglaublich viel Liebe zum Detail sind die kleinen Ladenzeilen aus vergangenen Zeiten, die historische Tankstelle, die nostalgische Apotheke und einfach jede Ecke des Museums dekoriert. Ein perfekter Tipp für einen Regentag in deinem Mosel Urlaub.
Das Riesling-Café in Bernkastel-Wehlen
In Wehlen, einem kleinen Ortsbezirk von Bernkastel-Kues, versteckt sich das charmante Riesling-Café des dazugehörigen Weingutes Kerpen. Im überaus hübschen Garten genießt du im Sommer hausgebackene Kuchen, einen cremigen Cappuccino und natürlich das obligatorische Glas Riesling der eigenen Weinlagen unter einer majestätischen Magnolie und bei schönstem Moselblick.





Hotel Mosel: Wohlfühlen im Hotel Zur Marienburg
Im kleinen Weinörtchen Pünderich, das idyllisch zwischen Rebhängen und weiten Wiesen auf einem Moselbogen liegt, versteckt sich ein echtes Hoteljuwel. Bei Familie Burch, die das Landidyll Hotel Zur Marienburg schon in vierter Generation führt, wird Herzlichkeit gelebt und das Gästewohl steht an oberster Stelle.
Alt und neu verschmelzen hier zu einer exklusiven Symbiose. Die insgesamt nur 24 Zimmer und 4 Suiten breiten sich nämlich in einem modernen Neubau aus, während sich der Kern des Hotels in einem gemütlich renovierten historischen Gebäude aus dem Jahr 1800 befindet.
Ich liebe diesen Stilmix sehr, der hier durch die Verwendung natürlicher Materialien und einem Farbkonzept zum Wohlfühlen überzeugt!
Viel natürliches Tageslicht, himmlisch gemütliche Betten und große Bäder – in deinem Zimmer wirst du dich garantiert wohlfühlen. Vielleicht gönnst du dir ja sogar ein Refugium mit Balkon oder Terrasse, das dich zusätzlich mit Blick über die Weinberge und die Flusslandschaft bezaubert.
Die Moselregion ist wirklich ein Ort zum Genießen – genau wie das Hotel Zur Marienburg. Hier beginnt dein Urlaubstag an der Mosel mit einem bunten, abwechslungsreichen Büfett aus frischen, hochwertigen Zutaten aus der Region, das wirklich keine Wünsche offen lässt.
Du liebst hausgebackenen Kuchen zusammen mit einem cremigen Cappuccino am Nachmittag, oder ein erfrischendes Eis im Sommer? Dann ist das zum Hotel gehörende Café Clara der Place-to-be für dich.
Möchtest du auch am Abend hier schlemmen, dann warten verschiedenste Themenabende nur darauf, deinen Gaumen von vorne bis hinten zu verwöhnen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem feinen Gourmet-Menü oder einem Mosel-Barbecue mit deftigen Grillspezialitäten?








Pünderich bei einem Spaziergang entdecken
Du liebst die hübschen Fachwerkdörfchen entlang der Mosel sehr, würdest dir aber so manches Mal ein wenig mehr Ruhe beim Schlendern durch die pittoresken Gassen wünschen? Dann habe ich einen echten Geheimtipp für dich: das Örtchen Pünderich mit einer der am besten geschlossenen Fachwerk-Bebauungen entlang der gesamten Mosel!
Der historische Ortskern ist außergewöhnlich gut erhalten und bezaubert mit zahlreichen kunstvoll restaurierten Fachwerkhäusern, die allesamt aus dem 16. bis 18. Jahrhundert stammen. An vielen Gebäuden sind kleine Holztafeln angebracht, die dir viel Interessantes über das jeweilige Haus, dessen Funktion in der Vergangenheit und über die früheren Bewohner erzählen.
Direkt an der Moselfähre in Pünderich startet der tolle historische Ortsrundgang, bei dem du anhand von Informationstafeln zu den beeindruckendsten Gebäuden geleitet wirst und alles Wissenswerte zu diesen erfährst.
Echte architektonische Highlights sind dabei das Alte Fährhaus aus dem Jahr 1621, das gotische Alte Rathaus, erbaut im Jahr 1548, und das Museum Moselbahn im alten Bahnhof, das dir die Geschichte der historischen Kanonenbahn näherbringt.






Na, Koffer schon gepackt? Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel einen Urlaub an der Mosel schmackhaft machen! Oder kennst du die zauberhaften Städtchen Zell, Beilstein, Cochem & Co. der Moselregion vielleicht sogar schon und hast noch mehr Tipps? Ich freue mich über deinen Kommentar hier auf meinem Reiseblog!

*Dieser Artikel entstand im Rahmen einer bezahlten Zusammenarbeit mit der Mosellandtouristik GmbH. Bei der Umsetzung des journalistischen Inhalts war ich jedoch vollkommen frei und meine Meinung ist wie immer meine eigene. Im Beitrag gibt es Werbelinks. Buchst oder kaufst du etwas über diese, bekommen wir eine anteilige Provision. Der Gesamtbetrag ändert sich dadurch für dich nicht. Danke dir!





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